Browse Prior Art Database

Kontaktloser Kartenleser mit niedrigem Stromverbrauch und kurzer Reaktionszeit

IP.com Disclosure Number: IPCOM000130161D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 10B (2005-11-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Nov-10
Document File: 3 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

RFID (Radio Frequency Identification) Technologie wird in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt. In bestimmten Anwendungsbereichen wie beispielsweise fuer Kraftfahrzeugzugangs- und Identifikationssysteme ist der Gesamtstromverbrauch der derzeitig auf dem Markt verfuegbaren RFID-Lesegeraete derart hoch (ca. 100 mA), dass dadurch die Batterie des jeweiligen Fahrzeuges so stark belastet wird, dass diese Systeme fuer einen Einsatz in Kraftfahrzeugen ungeeignet sind. Gefordert ist ein mittlerer Gesamtstromverbrauch eines Lesegeraetes von unter 1 mA. Bisherige kontaktlose Systeme funktionieren nach folgendem Prinzip. Zunaechst erzeugt das Lesegeraet in seiner Antenne ein hochfrequentes Magnetfeld, welches zur Datenuebertragung und Energieversorgung des passiven Transponders noetig ist. Gelangt ein Transponder in den Ansprechbereich der Antenne eines Lesegeraetes, so wird er aktiviert, d.h. mit Energie versorgt, und ist zum Informationsaustausch bereit. Dabei muss das Magnetfeld fuer einen laengeren Zeitraum angeschaltet sein, da die Karte verzoegert antwortet. Es existieren auch Systeme, die vorher mechanisch aktiviert werden muessen und dann erst eine Transponderabfrage starten. Dieses Verfahren erweist sich wegen des mangelnden Bedienkomforts als umstaendlich und ist daher nur von geringer Bedeutung.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 3

S

Kontaktloser Kartenleser mit niedrigem Stromverbrauch und kurzer Reaktionszeit

Idee: Johannes Ilg, DE-Regensburg; Armin Kilger, DE-Regensburg

RFID (Radio Frequency Identification) Technologie wird in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen eingesetzt. In bestimmten Anwendungsbereichen wie beispielsweise fuer Kraftfahrzeugzugangs- und Identifikationssysteme ist der Gesamtstromverbrauch der derzeitig auf dem Markt verfuegbaren RFID- Lesegeraete derart hoch (ca. 100 mA), dass dadurch die Batterie des jeweiligen Fahrzeuges so stark belastet wird, dass diese Systeme fuer einen Einsatz in Kraftfahrzeugen ungeeignet sind. Gefordert ist ein mittlerer Gesamtstromverbrauch eines Lesegeraetes von unter 1 mA.

Bisherige kontaktlose Systeme funktionieren nach folgendem Prinzip. Zunaechst erzeugt das Lesegeraet in seiner Antenne ein hochfrequentes Magnetfeld, welches zur Datenuebertragung und Energieversorgung des passiven Transponders noetig ist. Gelangt ein Transponder in den Ansprechbereich der Antenne eines Lesegeraetes, so wird er aktiviert, d.h. mit Energie versorgt, und ist zum Informationsaustausch bereit. Dabei muss das Magnetfeld fuer einen laengeren Zeitraum angeschaltet sein, da die Karte verzoegert antwortet.

Es existieren auch Systeme, die vorher mechanisch aktiviert werden muessen und dann erst eine Transponderabfrage starten. Dieses Verfahren erweist sich wegen des mangelnden Bedienkomforts als umstaendlich und ist daher nur von geringer Bedeutung.

Bei kontaktbezogenen Systemen ist das Funktionsprinzip aehnlich. Erst durch das Einstecken einer Karte in den Leser wird der Identifikationsvorgang gestartet.

Bei einer anderen Methode wird beispielsweise der Leser kurz eingeschaltet und abgefragt, ob sich eine Karte im Feld befindet, und dann wieder ausgeschaltet, falls keine Karte erkannt wird. Dann bleibt der Leser fuer eine gewisse Zeit ausgeschaltet. Es ist auch moeglich, den Leser einzuschalten, hochzufahren und anschliessend ein Kommando abzusenden. Nach einer fehlgeschlagenen Antwort kann der Leser wieder angeschaltet werden, da nun bekannt ist, dass sich keine Karte im Feld befindet. Bedingt durch die relativ lange Einschaltzeit kann hierbei jedoch die Stromaufnahme nur auf ca. 5 mA reduziert werden.

Fuer einen kontaktlosen Kartenleser, dessen System waehrend des Zeitraumes des nicht aktiven Magnetfeldes der Stromverbrauch weniger als 1 mA verbrauchen soll, wird an eine Sendeantenne periodisch kurz ein Hochfrequenzsendesignal (HF) gelegt. Gleichzeitig wird dieses Signal gemessen. Bei Annaeherung einer entsprechenden Karte an das elektromagnetische Feld des Lesers wird dieses Feld beeinflusst. Durch eine elektrische Auswertung wird diese Aenderung erkannt und bei Abweichung von einem ermittelten Durchschnittswert der eigentliche Kartenlesevorgang angestossen.

Das Sendesignal kann entweder durch einen Dirac-Puls oder durch einen kurzen Burst auf die Send...