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Ermittlung der Referenzposition trotz Mehrdeutigkeit

IP.com Disclosure Number: IPCOM000131632D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 11B (2005-12-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Dec-10
Document File: 2 page(s) / 56K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Verfahrbereich einer Achse bei dem Einsatz rotatorischer inkrementeller Messsysteme bei beispielsweise Maschinensteuerungssystemen besteht das Problem in der Mehrdeutigkeit der Referenzposition (siehe dazu Abb. 1). Beispielsweise verfuegt die C-Rundachse mit einem Verfahrbereich von 0 - 720 Grad ueber zwei Messsysteme - ein absolutes Motormesssystem und ein lastseitiges abstandscodiertes Messsystem. Das justierte absolute Messsystem liefert im gesamten Verfahrbereich eine eindeutige Position, das abstandscodierte Messsystem nur innerhalb einer Umdrehung (0 - 360 Grad). Damit fuehrt die notwendige Referenzpunktfahrt des lastseitigen abstandscodierten Messsystems sowohl im Verfahrbereich 0 - 360 Grad als auch 360 - 720 Grad zum gleichen Ergebnis. Die im Verfahrbereich 360 - 720 Grad ermittelte Referenzpunktposition ist falsch. Bislang wird die Eindeutigkeit der Referenzpunktposition ueber Montage eines Referenznockens im Verfahrbereich 0 - 360 Grad sichergestellt, mit dem eine positionsbezogene Freigabe der Referenzpunktfahrt erfolgt. Eine weitere Moeglichkeit besteht in einer programmtechnisch auf den Verfahrbereich 0 - 360 Grad eingeschraenkten Referenzpunktfahrt. Es ist auch moeglich, dass auf die Referenzpunktfahrt des lastseitigen Messsystems verzichtet wird und stattdessen eine direkte Uebernahme der errechneten, nicht direkt gemessenen Lastposition des justierten Absolutgebers erfolgt.

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Ermittlung der Referenzposition trotz Mehrdeutigkeit

Im Verfahrbereich einer Achse bei dem Einsatz rotatorischer inkrementeller Messsysteme bei beispielsweise Maschinensteuerungssystemen besteht das Problem in der Mehrdeutigkeit der Referenzposition (siehe dazu Abb. 1). Beispielsweise verfuegt die C-Rundachse mit einem Verfahrbereich von 0 - 720 Grad ueber zwei Messsysteme - ein absolutes Motormesssystem und ein lastseitiges abstandscodiertes Messsystem. Das justierte absolute Messsystem liefert im gesamten Verfahrbereich eine eindeutige Position, das abstandscodierte Messsystem nur innerhalb einer Umdrehung (0 - 360 Grad). Damit fuehrt die notwendige Referenzpunktfahrt des lastseitigen abstandscodierten Messsystems sowohl im Verfahrbereich 0 - 360 Grad als auch 360 - 720 Grad zum gleichen Ergebnis. Die im Verfahrbereich 360 - 720 Grad ermittelte Referenzpunktposition ist falsch.

Bislang wird die Eindeutigkeit der Referenzpunktposition ueber Montage eines Referenznockens im Verfahrbereich 0 - 360 Grad sichergestellt, mit dem eine positionsbezogene Freigabe der Referenzpunktfahrt erfolgt. Eine weitere Moeglichkeit besteht in einer programmtechnisch auf den Verfahrbereich 0 - 360 Grad eingeschraenkten Referenzpunktfahrt. Es ist auch moeglich, dass auf die Referenzpunktfahrt des lastseitigen Messsystems verzichtet wird und stattdessen eine direkte Uebernahme der errechneten, nicht direkt gemessenen Lastposition des justierten Absolutgebers erfolgt.

Ein neues Verfahren ermoeglicht nun die Ermittlung einer eindeutigen lastseitigen Referenzposition, ohne dass eine lastseitig eindeutige Referenzinformation vorliegt. Durch die mechanischen Anbauverhaeltnisse der beiden Messsysteme besteht ein fester Bezug zwischen deren Positionswerten. Durch die Kombinatio...