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Haertemessung an GFK-Profilen, an denen aus geometrischen Gruenden keine Brinellhaertemessung vorgenommen werden kann

IP.com Disclosure Number: IPCOM000131671D
Original Publication Date: 2005-Dec-10
Included in the Prior Art Database: 2005-Dec-10
Document File: 2 page(s) / 359K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Haertemessungen von Werkstoffen koennen bislang nur an planen Flaechen durchgefuehrt werden. Dabei findet die so genannte Brinellhaertemessung Anwendung. Bei diesem Verfahren wird eine Stahlkugel oder eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Pruefkraft in die Oberflaeche des zu pruefenden Werkstueckes gedrueckt und dann nach einer bestimmten Belastungszeit der Durchmesser des bleibenden Eindrucks im Werkstueck gemessen und daraus die Oberflaeche des Eindrucks bestimmt. Homogene Werkstoffe koennen fuer die Durchfuehrung einer Messung angeschliffen werden. Bei Verbundwerkstoffen ist dies jedoch nicht moeglich, da die Oberflaechen zumeist andere Eigenschaften aufweisen als darunterliegende Schichten bzw. der Kern. Um nun dennoch Haertemessungen an Werkstoffen durchfuehren zu koennen, bei denen eine Brinellhaertemessung nicht durchgefuehrt werden kann (z.B. GFK-Profile; GFK: Glasfaserverstaerkte Kunststoffe), wird anstatt einer Kugel ein gehaerteter Zylinderstift, der quer zur Laengsachse des jeweiligen Profils liegt, eingedrueckt (siehe Abb. 1 und 2). Dabei werden Weg und Kraft mit einer Universalwerkstoffpruefmaschine gemessen. Der Vorteil bei diesem Verfahren liegt darin, dass der Zylinderstift im Gegensatz zu einer Kugel nicht vom jeweiligen Pruefling abgleiten kann und somit Pruefmaschine, Probe und Bediener vor Beschaedigung bzw. Verletzung geschuetzt sind.

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Haertemessung an GFK-Profilen, an denen aus geometrischen Gruenden keine Brinellhaertemessung vorgenommen werden kann

Idee: Ingo Gottschalk, DE-Berlin

Haertemessungen von Werkstoffen koennen bislang nur an planen Flaechen durchgefuehrt werden. Dabei findet die so genannte Brinellhaertemessung Anwendung. Bei diesem Verfahren wird eine Stahlkugel oder eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Pruefkraft in die Oberflaeche des zu pruefenden Werkstueckes gedrueckt und dann nach einer bestimmten Belastungszeit der Durchmesser des bleibenden Eindrucks im Werkstueck gemessen und daraus die Oberflaeche des Eindrucks bestimmt. Homogene Werkstoffe koennen fuer die Durchfuehrung einer Messung angeschliffen werden. Bei Verbundwerkstoffen ist dies jedoch nicht moeglich, da die Oberflaechen zumeist andere Eigenschaften aufweisen als darunterliegende Schichten bzw. der Kern.

Um nun dennoch Haertemessungen an Werkstoffen durchfuehren zu koennen, bei denen eine Brinellhaertemessung nicht durchgefuehrt werden kann (z.B. GFK-Profile; GFK: Glasfaserverstaerkte Kunststoffe), wird anstatt einer Kugel ein gehaerteter Zylinderstift, der quer zur Laengsachse des jeweiligen Profils liegt, eingedrueckt (siehe Abb. 1 und 2). Dabei werden Weg und Kraft mit einer Universalwerkstoffpruefmaschine gemessen. Der Vorteil bei diesem Verfahren liegt darin, dass der Zylinderstift im Gegensatz zu einer Kugel nicht vom jeweiligen Pruefling abgleiten kann und somit Pruefmaschine, Probe und Bediener...