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Verfahren zur dynamischen Adaption von Menueeintraegen in sprachgesteuerten Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000131688D
Published in the IP.com Journal: Volume 5 Issue 11B (2005-12-10)
Included in the Prior Art Database: 2005-Dec-10
Document File: 3 page(s) / 60K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein DTMF- (Dual Tone Multiple Frequency) oder sprachgesteuertes Dialogsystem (Voicemail, IVR- (Interactive Voice Response) Applikation) zeichnet sich dadurch aus, dass ein spezifischer Ausloeser (z.B. eine DTMF-Tastenkombination oder eine definierte Grammatik) an eine Funktion gebunden ist. Mehrere Ausloeser sind in einem „Menue" zusammengefasst. Der Benutzer des Dialogsystems kann durch Eingabe einer spezifischen DTMF-Tastenkombination oder durch Sprechen der entsprechenden Grammatiken die mit dem Ausloeser verknuepfte Funktionalitaet veranlassen. Diese kann entweder ein konkreter Dienst sein oder aber der Wechsel in ein Untermenue, in dem wieder andere DTMF-Tastenkombinationen oder Grammatiken gueltig sind, um neue Funktionen auszuloesen. Insbesondere bei komplexen Applikationen dieser Art ist die Steuerung der Applikation relativ langwierig im Vergleich zu einer GUI- (Graphical User Interface) basierten PC-Applikation. Dies liegt insbesondere daran, dass moegliche Menueoptionen dem Benutzer, bedingt durch „Sprache" als Ausgabemedium, sequentiell erlaeutert werden muessen. Im Vergleich dazu praesentiert eine GUI-basierte Applikation alle verfuegbaren Menueeintraege „in Summe".

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S

Verfahren zur dynamischen Adaption von Menueeintraegen in sprachgesteuerten Systemen

Idee: Vijaysaravanan Krishnamoorthi, DE-Alsdorf

Ein DTMF- (Dual Tone Multiple Frequency) oder sprachgesteuertes Dialogsystem (Voicemail, IVR- (Interactive Voice Response) Applikation) zeichnet sich dadurch aus, dass ein spezifischer Ausloeser (z.B. eine DTMF-Tastenkombination oder eine definierte Grammatik) an eine Funktion gebunden ist. Mehrere Ausloeser sind in einem "Menue" zusammengefasst. Der Benutzer des Dialogsystems kann durch Eingabe einer spezifischen DTMF-Tastenkombination oder durch Sprechen der entsprechenden Grammatiken die mit dem Ausloeser verknuepfte Funktionalitaet veranlassen. Diese kann entweder ein konkreter Dienst sein oder aber der Wechsel in ein Untermenue, in dem wieder andere DTMF- Tastenkombinationen oder Grammatiken gueltig sind, um neue Funktionen auszuloesen.

Insbesondere bei komplexen Applikationen dieser Art ist die Steuerung der Applikation relativ langwierig im Vergleich zu einer GUI- (Graphical User Interface) basierten PC-Applikation. Dies liegt insbesondere daran, dass moegliche Menueoptionen dem Benutzer, bedingt durch "Sprache" als Ausgabemedium, sequentiell erlaeutert werden muessen. Im Vergleich dazu praesentiert eine GUI- basierte Applikation alle verfuegbaren Menueeintraege "in Summe".

Um also die Navigation in komplexen Systemen zu ermoeglichen, ist es wuenschenswert, die Komplexitaet des Menues zu reduzieren. GUI-basierte Applikationen sind heute schon in der Lage, Menueoptionen, die einige Zeit nicht aktiviert wurden, auszublenden. Wenn Sie benoetigt werden, kann der Benutzer durch Ausloesen einer Schaltflaeche das vollstaendige Menue verwenden. Hier ist zu beachten, dass die Position der Eintraege im Menue nicht veraendert wird, sondern nur die Sichtbarkeit fuer den Benutzer modifiziert wird.

Ein solcher Ansatz waere in einem DTMF- oder sprachgesteuerten Dialogsystem jedoch keine Verbesserung, da es hier, bedingt durch die vergleichsweise langsame Sprachausgabe, sehr wesentlich auf die Sortierung ankommt, mit denen Menueoptionen dargestellt werden.

Ein neues Verfahren ermoeglicht nun die Aenderung der Sortierung der Menueeintraege unter Auswertung des Benutzerverhaltens sowie die automatische Generierung neuer, optimierter Menueeintraege. Dadurch wird die Komplexitaet der Steuerung von DTMF- oder sprachgesteuerten Dialogsystemen deutlich reduziert und die Geschwindigkeit, mit welcher der Benutzer die gewuenschte Funktionalitaet ausloesen kann, gesteigert.

Dafuer sind im Wesentlichen zwei Konzepte notwendig. Einerseits ist dies eine Auswertung des individuellen Benutzerverhaltens. Erforderlich ist in einem ersten Schritt die Aufzeichnung und in einem zweiten Schritt die Auswertung des Benutzerverhaltens. Entsprechende mathematische Verfahren liegen vor bzw. muessen optimiert bzw. entwickelt werden. Hierbei handelt es sich um ein lernendes System.

Anderseits ist es eine dynamische Adaption der existie...