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Aktiver Abschalter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000131971D
Original Publication Date: 2005-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 34K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Die Informationen zum Fahren oder Halten werden bei Schienenfahrzeugen dem Fahrzeugfuehrer durch Lichtsignale uebertragen. Der Lichtstrom fuer die Lichtzeichen wird zur Zeit durch Gluehlampen erzeugt. Diese Lampen haben neben Vorteilen wie beispielsweise ihrer Leuchtkraft auch den grossen Nachteil aufgrund ihrer relativ kurzen Lebensdauer, so dass diese Lampen durch LEDs (Light Emitting Diode) ersetzt werden sollen. Den prinzipiellen Aufbau von Signalschaltungen mit Lampen zeigt Abbildung 1. Der grosse Vorteil von Lampen ist ihr einfacher physikalischer Aufbau. Immer, wenn ein ausreichender elektrischer Strom durch die Lampen fliesst, kann von einem ordnungsgemaessen Leuchten der Signallampe ausgegangen werden. Eine defekte Lampe ist immer gleichbedeutend mit einer Unterbrechung des Stromflusses, welches durch die Stromueberwachung (A) im Stellteil (ST) erkannt wird und Sicherheitsreaktionen im Stellwerk ausloest. Dieser einfache Zusammenhang zwischen Stromfluss und dem Leuchten besteht bei LEDs nicht. Um trotzdem Signale mit LED ausruesten zu koennen werden bislang sehr viele LEDs mit eigenstaendigen Ansteuerschaltungen eingesetzt. Ueber Wahrscheinlichkeitsrechnung wird nachgewiesen, dass bei einer vorgegebenen Lebensdauer ausreichend Licht zur Uebertragung der Lichtsignale zur Verfuegung steht. Dieses Verfahren ist jedoch relativ aufwaendig.

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S

Aktiver Abschalter

Idee: Ulrich Kaste, DE-Braunschweig; Werner Kirchner, DE-Braunschweig; Juergen Klaus, DE-

Braunschweig; Norbert Poepplow, DE-Berlin; Michael Zabel, DE-Berlin; Joerg Loch, DE- Braunschweig

Die Informationen zum Fahren oder Halten werden bei Schienenfahrzeugen dem Fahrzeugfuehrer durch Lichtsignale uebertragen. Der Lichtstrom fuer die Lichtzeichen wird zur Zeit durch Gluehlampen erzeugt. Diese Lampen haben neben Vorteilen wie beispielsweise ihrer Leuchtkraft auch den grossen Nachteil aufgrund ihrer relativ kurzen Lebensdauer, so dass diese Lampen durch LEDs (Light Emitting Diode) ersetzt werden sollen. Den prinzipiellen Aufbau von Signalschaltungen mit Lampen zeigt Abbildung 1.

Der grosse Vorteil von Lampen ist ihr einfacher physikalischer Aufbau. Immer, wenn ein ausreichender elektrischer Strom durch die Lampen fliesst, kann von einem ordnungsgemaessen Leuchten der Signallampe ausgegangen werden. Eine defekte Lampe ist immer gleichbedeutend mit einer Unterbrechung des Stromflusses, welches durch die Stromueberwachung (A) im Stellteil (ST) erkannt wird und Sicherheitsreaktionen im Stellwerk ausloest. Dieser einfache Zusammenhang zwischen Stromfluss und dem Leuchten besteht bei LEDs nicht.

Um trotzdem Signale mit LED ausruesten zu koennen werden bislang sehr viele LEDs mit eigenstaendigen Ansteuerschaltungen eingesetzt. Ueber Wahrscheinlichkeitsrechnung wird nachgewiesen, dass bei einer vorgegebenen Lebensdauer ausreichend Licht zur Uebertragung der Lichtsignale zur Verfuegung steht. Dieses Verfahren ist jedoch relativ aufwaendig.

Neuere Generationen von LEDs besitzen eine verhaeltnismaessig grosse Leuchtkraft. Daher kann eine Lampe durch eine oder zwei LEDs nachgebildet werden. Da jedoch hier auch kein Zusammenhang zwischen Stromfluss und dem Leuchten der LEDs besteht, muss ein Fehler an den LEDs oder an der Ansteuerung der LEDs signaltechnisch ueberwacht werden und dem Stellwerk zur Einleitung von Sicherheitsreaktionen gemeldet werden.

Bei vorhandenen Signaleinrichtungen ist die Stromueberwachung (A) (siehe Abb. 1) im Stellteil (ST) (bzw. in einem vorgeschalteten Ueberwachungsmodul) integriert und ausser zwei Adern sind keine weiteren Meldeadern zum LED-Signalgeber vorhanden, so dass der Strom durch die LED-Signalgeber aktiv unterbrochen werden muss, um einen Fehler...