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Anschluss mobiler Endgeraete an Nebenstellenanlagen mittels Remote SIM Access

IP.com Disclosure Number: IPCOM000132014D
Original Publication Date: 2005-Dec-25
Included in the Prior Art Database: 2005-Dec-25
Document File: 2 page(s) / 512K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Ein neues Verfahren ermoeglicht den direkten Anschluss mobiler Endgeraete (User Equipment - UE) an Nebenstellenanlagen (Private Banch eXchange - PBX) mittels "Remote SIM Access" (RSA). RSA beschreibt den SIM-Kartenzugriff via Bluetooth SIM Access Profile (SAP), als auch den SIM-Kartenzugriff ueber eine serielle Verbindung mittels XSAP der Siemens AG. Der Anschluss an die PBX erfolgt mittels einer Box, die im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften in sich vereint, wie sie auch bisher auf dem Markt befindliche PBX-Gateways aufweisen. Jedoch mit dem Unterschied, dass diese Box sich via RSA mit einem UE verbinden kann. D.h. fuer den Betrieb dieser Box wird im Prinzip keine Box-eigene SIM Karte benoetigt, da das UE ueber RSA direkt mit der Box und somit auch mit der PBX verbunden ist. Die direkte Verbindung meint, dass das UE sowohl fuer eingehende als auch fuer ausgehende Verbindungen benutzt wird. Das so genannte Routing auf eine PBX-interne Nebenstelle ist dabei fuer das UE unerheblich. Der Benutzer eines derart an eine PBX angeschlossenen UEs ist somit im Bereich der PBX unter seiner normalen UE-Telefonnummer (gekennzeichnet durch die SIM Karte im UE) erreichbar. Eingehende Rufe werden dabei ueber die Box unter Verwendung der SIM im UE empfangen. Sogar ausgehende Rufe aus der PBX ueber die Box unter Verwendung der SIM im UE sind denkbar. Das Funkteil des UEs kommt dabei nicht zum Einsatz. D.h. die Funktechnologie der Box kann sich im Prinzip auch von der des UEs unterscheiden. Abbildung 1 stellt den direkten Anschluss eines UEs an eine PBX mittels RSA schematisch dar.

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S

Anschluss mobiler Endgeraete an Nebenstellenanlagen mittels Remote SIM Access

Idee: Ronald Blum, DE-Berlin; Christian Klapper, DE-Berlin

Ein neues Verfahren ermoeglicht den direkten Anschluss mobiler Endgeraete (User Equipment - UE) an Nebenstellenanlagen (Private Banch eXchange - PBX) mittels "Remote SIM Access" (RSA). RSA beschreibt den SIM-Kartenzugriff via Bluetooth SIM Access Profile (SAP), als auch den SIM- Kartenzugriff ueber eine serielle Verbindung mittels XSAP der Siemens AG.

Der Anschluss an die PBX erfolgt mittels einer Box, die im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften in sich vereint, wie sie auch bisher auf dem Markt befindliche PBX-Gateways aufweisen. Jedoch mit dem Unterschied, dass diese Box sich via RSA mit einem UE verbinden kann. D.h. fuer den Betrieb dieser Box wird im Prinzip keine Box-eigene SIM Karte benoetigt, da das UE ueber RSA direkt mit der Box und somit auch mit der PBX verbunden ist. Die direkte Verbindung meint, dass das UE sowohl fuer eingehende als auch fuer ausgehende Verbindungen benutzt wird. Das so genannte Routing auf eine PBX-interne Nebenstelle ist dabei fuer das UE unerheblich. Der Benutzer eines derart an eine PBX angeschlossenen UEs ist somit im Bereich der PBX unter seiner normalen UE-Telefonnummer (gekennzeichnet durch die SIM Karte im UE) erreichbar. Eingehende Rufe werden dabei ueber die Box unter Verwendung der SIM im UE empfangen. Sogar ausgehende Rufe aus der PBX ueber die Box unter Verwendung der SIM im UE sind denkbar. Das Funkteil des UEs kommt dabei nicht zum Einsatz. D.h. die Funktechnologie der Box kann sich im Prinzip auch von der des UEs unterscheiden. Abbildung 1 stellt den direkten Anschluss eines UEs an eine PBX mittels RSA schematisch dar.

Beispiel 1:

Anbindung eines GSM-Mobilfunkgeraetes (GSM - Global System for Mobile Communications) an die heimische Gigaset-DECT-Nebenstellenanlage (DECT - Digital Enhanced Cordless Telecommunications) der Siemens AG (siehe auch Abb. 2).

Es handelt sich beim UE in diesem Beispiel um ein GSM-Mobilfunkgeraet, welches mit RSA- Funktionalitaet ueber Bluetooth ausgestattet ist. Die Box stellt ein bisher nicht existierendes Produkt dar, welches zum einen als interner Teilnehmer an der Gigaset-DECT-Anlage ueber DECT verbunden ist und zum anderen ein GSM-Funkmodul mit RSA-Funktionalitaet ueber Bluetooth verfuegt. Der Benutzer hat in diesem Beispiel keinen Festnetzanschluss und benutzt sein Mobilfunkgeraet zu Hause innerhalb einer sogenannten "Homezone" zu einem festnetzaehnlichen Preis. Durch die Anbindung seines Mobilfunkgeraetes an eine Gigaset-DECT-Anlage kann der Benutzer zu Hause die Vorteile dieser Anlage nutzen und mu...