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Sprecheinrichtungen fuer Presence-Dienste

IP.com Disclosure Number: IPCOM000143843D
Original Publication Date: 2007-Jan-10
Included in the Prior Art Database: 2007-Jan-10
Document File: 3 page(s) / 134K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Fuer viele Kommunikationsanwendungen sind zusaetzliche Sprecheinrichtungen, wie beispielsweise Kopfhoerer und Mikrofon, erhaeltlich, so dass z.B. Telefongespraeche auch mittels Computer zweckmaessig und komfortabel gefuehrt werden koennen. Hierbei benoetigt der Anrufende in einigen Faellen Informationen darueber, ob der Angerufene eine solche Sprecheinrichtung am Geraet angeschlossen hat, da das Gespraech moeglicherweise nicht sinnvoll angenommen werden kann. Daher ist es wuenschenswert, dass dem Anrufer ein Vorhandensein einer Sprecheinrichtung beim Angerufenen angezeigt wird, so dass der Anrufer entscheiden kann, ob ein Gespraech platziert werden soll oder ob die Kontaktaufnahme per Instant Messaging erfolgen soll. Somit kann insbesondere verhindert werden, dass der Angerufene z.B. waehrend der Fahrt mit dem Auto bei nicht angeschlossener Freisprechanlage gestoert bzw. abgelenkt wird. Daher wird vorgeschlagen, den Zustand „Sprecheinrichtung angeschlossen“ als zusaetzliches Attribut im derzeitigen Presence-Standard der Open Mobile Alliance einzufuehren. Entsprechend ausgeruestete Kommunikationseinrichtungen koennen Informationen ueber vorhandene Sprecheinrichtungen anzeigen und ggf. automatisiert auswerten.

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Sprecheinrichtungen fuer Presence-Dienste

Idee: Dr. Thomas Luede, DE-Berlin; Christian Herzog, DE-Berlin

Fuer viele Kommunikationsanwendungen sind zusaetzliche Sprecheinrichtungen, wie beispielsweise Kopfhoerer und Mikrofon, erhaeltlich, so dass z.B. Telefongespraeche auch mittels Computer zweckmaessig und komfortabel gefuehrt werden koennen. Hierbei benoetigt der Anrufende in einigen Faellen Informationen darueber, ob der Angerufene eine solche Sprecheinrichtung am Geraet angeschlossen hat, da das Gespraech moeglicherweise nicht sinnvoll angenommen werden kann. Daher ist es wuenschenswert, dass dem Anrufer ein Vorhandensein einer Sprecheinrichtung beim Angerufenen angezeigt wird, so dass der Anrufer entscheiden kann, ob ein Gespraech platziert werden soll oder ob die Kontaktaufnahme per Instant Messaging erfolgen soll. Somit kann insbesondere verhindert werden, dass der Angerufene z.B. waehrend der Fahrt mit dem Auto bei nicht angeschlossener Freisprechanlage gestoert bzw. abgelenkt wird.

Daher wird vorgeschlagen, den Zustand "Sprecheinrichtung angeschlossen" als zusaetzliches Attribut im derzeitigen Presence-Standard der Open Mobile Alliance einzufuehren. Entsprechend ausgeruestete Kommunikationseinrichtungen koennen Informationen ueber vorhandene Sprecheinrichtungen anzeigen und ggf. automatisiert auswerten.

Als ein Anwendungsbeispiel ist es denkbar, dass im Fall einer Sperrung von Anrufen waehrend des Autofahrens bei nicht angeschlossener Freisprecheinrichtung, der Presence-Dienst des Angerufenen die Presence-Attribute "im Auto = ja" und "Sprecheinrichtung angeschlossen = nein" verknuepft und eine automatische Anrufumleitung zum Anrufbeantworter schaltet. Diese wird automatisch wieder aufgehoben, wenn das Presence-Attribut "im Auto = nein" vorliegt bzw. eine Freisprechanlage zugeschaltet wird.

Um die notwendigen Informationen zum Setzen der Presence-Attribute zu erhalten, sind so genannte Presence-Quellen notwendig, wie in Abbildung 1 dargestellt. Um die Information ueber den Zustand "im Auto" zu erhalten, kann als Presence-Quelle der Anschluss des mobilen Kommunikationsgeraetes an die fest eingebaute Freisprecheinrichtung (auch per Funk z.B. Bluetooth) genutzt werden. In heutigen Mobiltelefonen wird bereits durch das Anschliessen des Mobiltelefons an die Freisprecheinrichtung des Autos das aktuell eingestellte Profil im Telefon angepasst (siehe Abbildung
2). Ein vorschlagsgemaesses mobiles Kommunikationsgeraet nutzt dieses Umschalten des Profils als Trigger fuer das Setzen des Presence-Attributes "im Auto". Wenn ein solches Geraet mit der Freisprecheinricht...