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GSM/UMTS - IMS Interworking mit Unterstuetzung von SIP-URLs am Endgeraet

IP.com Disclosure Number: IPCOM000145162D
Original Publication Date: 2007-Feb-10
Included in the Prior Art Database: 2007-Feb-10
Document File: 1 page(s) / 21K

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Das Telefonieren ueber IP (Internet Protocol) nimmt stetig zu. Die SIP-Telefonie (Session Initiation Protocol) erlaubt grundsaetzlich die Zusammenarbeit zwischen den klassischen Telefonnetzwerken wie ISDN (Integrated Service Digital Network), GSM (Global System for Mobile Communications) und aehnlichen. Jedoch werden bei den bekannten Gateways SIP-Adressen in Rufnummern umgesetzt, um eine Zusammenarbeit von herkoemmlicher Telefonie und VoIP-Telefonie (Voice over Internet Protocol) zu ermoeglichen. Es ist also nicht moeglich, SIP-uebliche symbolische Adressierungen wie den SIP-URLs (Telefonie (Session Initiation Protocol - Uniform Resource Locator) auf klassischen Telefonsystemen wie dem GSM anzuwenden. In Mobilfunknetzen wie GSM und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bestehen bereits Voraussetzungen, um diese Einschraenkungen zu ueberwinden. Der Hauptvorteil der GSM/UMTS-Geraete liegt darin, dass sie alphanumerische Eingaben unterstuetzen und auch deren Versendung erlauben, wodurch die Eingabe einer SIP-URLs prinzipiell moeglich ist. Das zu loesende Problem ist nun die Art und Weise der Verarbeitung einer SIP-URL, um dann den gewuenschten SIP-Teilnehmer erreichen zu koennen. Aufgrund des Systemdesigns von GSM/UMTS ist es weiterhin notwendig, eine SIP-Adresse auf eine Rufnummer abzubilden („mappen“), da der Sprachverbindungsaufbau nur mittels E.164-konformen Rufnummern moeglich ist.

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GSM/UMTS - IMS Interworking mit Unterstuetzung von SIP-URLs am Endgeraet

Idee: Richard Wisenoecker, AT-Wien

Das Telefonieren ueber IP (Internet Protocol) nimmt stetig zu. Die SIP-Telefonie (Session Initiation Protocol) erlaubt grundsaetzlich die Zusammenarbeit zwischen den klassischen Telefonnetzwerken wie ISDN (Integrated Service Digital Network), GSM (Global System for Mobile Communications) und aehnlichen. Jedoch werden bei den bekannten Gateways SIP-Adressen in Rufnummern umgesetzt, um eine Zusammenarbeit von herkoemmlicher Telefonie und VoIP-Telefonie (Voice over Internet Protocol) zu ermoeglichen. Es ist also nicht moeglich, SIP-uebliche symbolische Adressierungen wie den SIP-URLs (Telefonie (Session Initiation Protocol - Uniform Resource Locator) auf klassischen Telefonsystemen wie dem GSM anzuwenden.

In Mobilfunknetzen wie GSM und UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bestehen bereits Voraussetzungen, um diese Einschraenkungen zu ueberwinden. Der Hauptvorteil der GSM/UMTS-Geraete liegt darin, dass sie alphanumerische Eingaben unterstuetzen und auch deren Versendung erlauben, wodurch die Eingabe einer SIP-URLs prinzipiell moeglich ist. Das zu loesende Problem ist nun die Art und Weise der Verarbeitung einer SIP-URL, um dann den gewuenschten SIP- Teilnehmer erreichen zu koennen. Aufgrund des Systemdesigns von GSM/UMTS ist es weiterhin notwendig, eine SIP-Adresse auf eine Rufnummer abzubilden ("mappen"), da der Sprachverbindungsaufbau nur mittels E.164-konformen Rufnummern moeglich ist.

Grundsaetzlich wird eine Textnachricht (z.B. SMS - Short Message Service) an einen bestimmten Server geschickt, der aus der SIP-Adresse die passende Rufnummer herausbekommt. Diese Rufnummer wird dann ebenfalls mittels Textmeldung an das betreffende Endgeraet zurueckgeschickt. Das Versenden von SMS weist jedoch vergebuehrungs- und anwendungstechnische Nachteile auf. Eine andere Variante besteht darin, die SIP-URL mittels USSD-String (Unstructured Supplementary Service Data) zu uebertragen. Hierbei ist die Verrechnung relativ unproblematisch. Zudem ermoeglicht USSD, dass die erstbeste Moeglichkeit fuer einen Uebergang in das IP-Netz genutzt werden kann, da USSD verschiedene Varianten der Verarbeitung kennt.

Der Standard MMI (Man Machine Interface) eines GSM/UMTS-Endgeraetes erlaubt das manuelle Versenden von solchen USSD-Strings, wie es fuer die beschriebene Loesung notwendig ist. Die Handhabung ist jedoch wenig anwenderfreundlich. Dies kann aber...