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Galvanischer Replikator zur Erzeugung massiver, metallischer Erzeugnisse

IP.com Disclosure Number: IPCOM000146152D
Original Publication Date: 2007-Mar-10
Included in the Prior Art Database: 2007-Mar-10
Document File: 5 page(s) / 302K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Herstellung von beispielsweise Prototypen werden bislang Geraete verwendet, die zumeist Kunststoffe verwenden, die entweder geschmolzen oder verklebt werden. Die derart erzeugten Produkte eignen sich oftmals nur bedingt fuer Tests oder als verkaufsfaehiges Erzeugnis. Die Idee zur Loesung dieser Problematik ist eine Anlage zur Herstellung massiver, metallischer Bauteile durch urformendes Fuegen duenner, galvanisch aufgebrachter Lagen des Werkstoffs. Dies erfolgt nach dem bekannten Verfahren des Rapid Prototyping direkt aus den 3D-Daten eines CAD-Programms. Allerdings weist das so erzeugte Bauteil eine Qualitaet auf, die seinen sofortigen Gebrauch als Endprodukt ermoeglicht. Um beanspruchbare Prototypen in Form ausreichend solider Bauteile zu erzeugen, werden metallische Materialschichten in kontrollierter Form dauerhaft miteinander verbunden. Durch genau applizierte Isolationsbereiche wird bewirkt, dass lediglich die frei bleibenden Bereiche mit dem Werkstoff zur Herstellung des angestrebten Produktes beschichtet werden (siehe Abb. 1, Druckkopf). Die hierzu erforderliche Apparatur wird computergesteuert und erhaelt die notwendigen Modelldaten von geeigneten 3D-CAD-Programmen. Die metallischen Schichten werden in einem Bad mit geeignetem Elektrolyten galvanisch aufgebracht (siehe Abb. 2).

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Galvanischer Replikator zur Erzeugung massiver, metallischer Erzeugnisse

Idee: Olaf Rexin, DE-Berlin ; Ronny Grossjohann, DE-Berlin

Zur Herstellung von beispielsweise Prototypen werden bislang Geraete verwendet, die zumeist Kunststoffe verwenden, die entweder geschmolzen oder verklebt werden. Die derart erzeugten Produkte eignen sich oftmals nur bedingt fuer Tests oder als verkaufsfaehiges Erzeugnis.

Die Idee zur Loesung dieser Problematik ist eine Anlage zur Herstellung massiver, metallischer Bauteile durch urformendes Fuegen duenner, galvanisch aufgebrachter Lagen des Werkstoffs. Dies erfolgt nach dem bekannten Verfahren des Rapid Prototyping direkt aus den 3D-Daten eines CAD- Programms. Allerdings weist das so erzeugte Bauteil eine Qualitaet auf, die seinen sofortigen Gebrauch als Endprodukt ermoeglicht.

Um beanspruchbare Prototypen in Form ausreichend solider Bauteile zu erzeugen, werden metallische Materialschichten in kontrollierter Form dauerhaft miteinander verbunden. Durch genau applizierte Isolationsbereiche wird bewirkt, dass lediglich die frei bleibenden Bereiche mit dem Werkstoff zur Herstellung des angestrebten Produktes beschichtet werden (siehe Abb. 1, Druckkopf). Die hierzu erforderliche Apparatur wird computergesteuert und erhaelt die notwendigen Modelldaten von geeigneten 3D-CAD-Programmen. Die metallischen Schichten werden in einem Bad mit geeignetem Elektrolyten galvanisch aufgebracht (siehe Abb. 2).

Abweichend zur Darstellung koennen dabei auch verschiedene Anoden unterschiedlichen Materials, gleichzeitig oder abwechselnd nacheinander, zum Einsatz kommen. Dadurch koennen Stoffgemische oder laminatartige Schichen von Materialien unterschiedlicher, technischer Eigenschaften hergestellt werden. Durch Variation der Anodenanordnung sowie der elektrischen und chemischen Parameter koennen die Auspraegungen der Materialablagerungen ebenfalls gesteuert werden.

Bevor die jeweils naechstfolge...