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Wagenkastentechnologie in Schiebesitzbauweise

IP.com Disclosure Number: IPCOM000166370D
Original Publication Date: 2008-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2008-Jan-25
Document File: 8 page(s) / 111K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die klassische Bauweise zur Herstellung der Tragstruktur eines Schienenfahrzeuges aus Stahl ist die Stahldifferentialbauweise, mit dem Fuegeverfahren des Metallschweissens. Durch Blechdopplungen im Bereich der Aussenbeblechung mit den Schenkeln der sie versteifenden Profile kommt es zu erhoehtem Richtaufwand, aufwaendigen Korrosionsschutzmassnahmen und Mehrgewicht. Durch die oft notwendige Vorsprengung des Untergestells im Aufbaustand ist es zudem schwierig, den Seitenwand-/ Untergestellknotenanschluss im Bereich der Seitenwandspriegelauflage so einzustellen, dass Sie der Biegelinie des Rohbaus folgen. Deshalb muessen entweder die Spriegel in unterschiedlicher Hoehenlage in der Seitenwand ausgefuehrt oder mit separaten Anpassblechen gearbeitet werden. Dies fuehrt in Summe zu einer arbeits- und damit kostenintensiven Bauweise. Es wird nun nachfolgend ein Verfahren vorgeschlagen, welches die Herstellung eines Stahlwagenkasten mittels fortschrittlicher Konstruktionsweisen und Fertigungsverfahren ermoeglicht, welche in der Summe und in der Kombination der Verfahren eine integrierende, verzugsarme, toleranzausgleichende, leichte und kostenguenstige Bauweise in Stahl ermoeglicht. Die Seitenwand-, Dach-, Stirnwand- und Heckwandstrukturen werden in Anlehnung an das bereits bestehende Patent EP 0784522 B1 „Flaechenbauteil" ausgefuehrt. Dies hat den Vorteil, dass diese Bauweise sehr einfach, verzugsarm und guten konstruktiven Korrosionsschutz (durch fehlende Blechdopplungen) aufweist.

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Wagenkastentechnologie in Schiebesitzbauweise

Idee: Stefan Wanczura, DE-Krefeld

Die klassische Bauweise zur Herstellung der Tragstruktur eines Schienenfahrzeuges aus Stahl ist die Stahldifferentialbauweise, mit dem Fuegeverfahren des Metallschweissens. Durch Blechdopplungen im Bereich der Aussenbeblechung mit den Schenkeln der sie versteifenden Profile kommt es zu erhoehtem Richtaufwand, aufwaendigen Korrosionsschutzmassnahmen und Mehrgewicht. Durch die oft notwendige Vorsprengung des Untergestells im Aufbaustand ist es zudem schwierig, den Seitenwand-/ Untergestellknotenanschluss im Bereich der Seitenwandspriegelauflage so einzustellen, dass Sie der Biegelinie des Rohbaus folgen. Deshalb muessen entweder die Spriegel in unterschiedlicher Hoehenlage in der Seitenwand ausgefuehrt oder mit separaten Anpassblechen gearbeitet werden. Dies fuehrt in Summe zu einer arbeits- und damit kostenintensiven Bauweise.

Es wird nun nachfolgend ein Verfahren vorgeschlagen, welches die Herstellung eines Stahlwagenkasten mittels fortschrittlicher Konstruktionsweisen und Fertigungsverfahren ermoeglicht, welche in der Summe und in der Kombination der Verfahren eine integrierende, verzugsarme, toleranzausgleichende, leichte und kostenguenstige Bauweise in Stahl ermoeglicht. Die Seitenwand-, Dach-, Stirnwand- und Heckwandstrukturen werden in Anlehnung an das bereits bestehende Patent EP 0784522 B1 "Flaechenbauteil" ausgefuehrt. Dies hat den Vorteil, dass diese Bauweise sehr einfach, verzugsarm und guten konstruktiven Korrosionsschutz (durch fehlende Blechdopplungen) aufweist.

Zusaetzlich zu den in dieser Patentschrift beschriebenen Ausfuehrungen wird der Rohbau jedoch durch eine spezielle Schiebesitztechnik an den Verbindungsstellen Seitenwand/Dach und Seitenwand/Untergestell dahingehend modifiziert, dass ein Toleranzausgleich in Z-Richtung, also in Fahrzeughoehe, fuer die Anbindung der jeweiligen vertikalen Spriegel moeglich wird. Dies hat zum einen den Vorteil, dass der Vorrichtungsaufwand fuer die Seitenwaende bzw. deren Verrippung reduziert wird und die immer vorhandenen Rohbautoleranzen nicht durch separate Beilagen oder durch nachtraegliches Anpassen der Spriegelanschlusshoehen eingestellt werden muessen. Zusaetzlich wird im Aufbaustand eine Vorsprengung eingestellt, d.h. das Untergestell wird konvex vorgebogen, was dann im spaeteren Beladungszustand zu einem idealerweise "geraden" Rohbau fuehrt. Dies setzt ebenfalls der Biegelinie angepasste Spriegelhoehen in der Seitenwand bei konventioneller Bauweise voraus.

Das C-Schienen Prinzip kann von der bisherigen Aluminiumintegralbauweise adaptiert und analog in die neue Stahldifferentialschiebesitzbauweise im Bereich von Krafteinleitungstellen (siehe Abb. 8) der Seitenwand- und Dachstrukturen konstruktiv umgesetzt werden. Diese koennen beispielsweise Cantilever-Sitzanbindung (siehe A...