Browse Prior Art Database

Eine Roentgenanlage mit wechselnder Roentgenroehrenspannung zur Gewebecharakterisierung bei Fluoroskopie und Rotationsschnittbildgebung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000169235D
Original Publication Date: 2008-Apr-24
Included in the Prior Art Database: 2008-Apr-24
Document File: 1 page(s) / 23K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Roentgensysteme zur Fluoroskopie koennen Gewebe kaum voneinander differenzieren. So koennen beispielsweise kontrastmittelgefuellte Gefaesse nicht von Knochen unterschieden werden, der diese ueberlagert. Um beispielsweise Knochen von Gefaessen zu differenzieren, wird heute die so genannte digitale Subtraktionsangiographie angewendet. Dabei wird eine Aufnahme vor Kontrastmittelgabe, ein Maskenbild, von einer Aufnahme nach Kontrastmittelgabe, einem Fuellungsbild, abgezogen und es ergeben sich Aufnahmen, Gefaessbilder, die nur das Kontrastmittel darstellen. Eine Echtzeitdarstellung ist nicht moeglich, die aber insbesondere fuer Interventionen sehr praktisch waere.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 1

Eine Roentgenanlage mit wechselnder Roentgenroehrenspannung zur Gewebecharakterisierung bei Fluoroskopie und Rotationsschnittbildgebung

Idee: Prof. Dr. Georg Nollert, DE-Erlangen; Thomas Engel, DE-Erlangen

Roentgensysteme zur Fluoroskopie koennen Gewebe kaum voneinander differenzieren. So koennen beispielsweise kontrastmittelgefuellte Gefaesse nicht von Knochen unterschieden werden, der diese ueberlagert. Um beispielsweise Knochen von Gefaessen zu differenzieren, wird heute die so genannte digitale Subtraktionsangiographie angewendet. Dabei wird eine Aufnahme vor Kontrastmittelgabe, ein Maskenbild, von einer Aufnahme nach Kontrastmittelgabe, einem Fuellungsbild, abgezogen und es ergeben sich Aufnahmen, Gefaessbilder, die nur das Kontrastmittel darstellen. Eine Echtzeitdarstellung ist nicht moeglich, die aber insbesondere fuer Interventionen sehr praktisch waere.

Mit dem DynaCT-System (C-Arm Angiographiesystem/Computertomographie) der Siemens AG ist es moeglich, waehrend einer Rotationsangiographie mehrere hundert Aufnahmen aufzunehmen und diese miteinander zu verrechnen, so dass sich CT-aehnliche Bilder ergeben. Allerdings ist der Kontrast dieser Bilder deutlich schlechter als bei konventionellen CT-Aufnahmen. Auch koennen Gewebe, insbesondere Weichteile, nicht voneinander differenziert werden.

Diese Probleme werden derzeit teils konstruktiv, teils gar nicht angegangen. Eine fluoroskopische Darstellung der Gefaesse ohne Knochenanteile ist nicht moeglich. Eine solche Darstellung erfolgt zurzeit im MR, das aber wiederum Interventionen nicht zulaesst. Genauso wenig laesst sich DynaCT zur Differenzierung von Weichteilen (z.B. Sehnen von Muskeln, Plaquedifferenzierung usw.) einsetzen. Als Alternative muss entweder ein MR (Magnetresonanztomograph) oder ein Dual Source CT eingesetzt werden.

Es wird daher vorgeschlagen, in Roentgengeraeten zur Fluoroskopie, insbesondere in Angiographieanlagen, einen Roentgenstrahler zu verwende...