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Optimierte Oeffnung totaler Stenosen durch Katheter mit Massenspektrometer zur Differenzierung von Gefaesswand gegenueber Ablagerungen/Verkalkungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000173011D
Published in the IP.com Journal: Volume 8 Issue 8A (2008-08-12)
Included in the Prior Art Database: 2008-Aug-12
Document File: 2 page(s) / 27K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Totale Stenosen, also komplette Verschluesse von Arterien (Koronararterien, Karotiden usw.), fuehren zu lebensbedrohlichen Situationen beim betreffenden Patienten, denn Koronararterien beispielsweise sind die Gefaesse, die den Herzmuskel mit Blut und somit mit Naehrstoffen versorgen. Totale Stenosen in diesen Arterien werden auch als CTO (Chronic Total Occlusions) bezeichnet. Derartige CTOs bestehen zumeist aus pathologischen Verkalkungen, die allmaehlich die entsprechende Koronararterie komplett verschliessen. Eine Oeffnung der CTO ist von essentieller Wichtigkeit fuer den betreffenden Patienten, da es bei beispielsweise Koronararterien andernfalls sehr schnell zu einem Herz- bzw. Myokardinfarkt kommt.

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Optimierte Oeffnung totaler Stenosen durch Katheter mit Massenspektrometer zur Differenzierung von Gefaesswand gegenueber Ablagerungen/Verkalkungen

Idee: Stefan Lautenschlaeger, DE-Forchheim

Totale Stenosen, also komplette Verschluesse von Arterien (Koronararterien, Karotiden usw.), fuehren zu lebensbedrohlichen Situationen beim betreffenden Patienten, denn Koronararterien beispielsweise sind die Gefaesse, die den Herzmuskel mit Blut und somit mit Naehrstoffen versorgen. Totale Stenosen in diesen Arterien werden auch als CTO (Chronic Total Occlusions) bezeichnet. Derartige CTOs bestehen zumeist aus pathologischen Verkalkungen, die allmaehlich die entsprechende Koronararterie komplett verschliessen. Eine Oeffnung der CTO ist von essentieller Wichtigkeit fuer den betreffenden Patienten, da es bei beispielsweise Koronararterien andernfalls sehr schnell zu einem Herz- bzw. Myokardinfarkt kommt.

Sind Stenosen noch nicht komplett verschlossen (also noch keine CTOs), so wird ein Fuehrungsdraht durch das Gefaess gefuehrt, die entsprechende Stenose beispielsweise per Ballon dilatiert und ein entsprechender Stent eingesetzt. Dieses Vorgehen ist jedoch bei kompletten Verschluessen (CTOs) nicht bzw. nur sehr eingeschraenkt moeglich, da ein Standardfuehrungsdraht (mit weicher Spitze, um die Gefaesswand nicht zu perforieren) nicht durch den komplett verkalkten Verschluss der Koronararterie gefuehrt werden kann.

Die Schwierigkeit beim Durchdringen der Stenose/CTO liegt darin, dass einerseits harte (kalkhaltige) Materialien durchstossen werden muessen; andererseits muss es unter allen Umstaenden vermieden werden, die Gefaesswand zu perforieren. In den bisherigen klinischen Methoden wird die Gefahr der Perforation in Kauf genommen, da bei einer Nichttherapie/Oeffnung der CTO der Patient ohnehin versterben wuerde.

Bislang werden folgende Methoden eingesetzt, um CTOs zu beseitigen:

1. Am Beispiel Koronararterien: Herzchirurgische Oeffnung des Thorax und Setzen eines Bypasses, mit den bekannten Gefaehrdungen und Problemen.

2. Einfuehren eines Fuehrungsdrahtes mit relativ harter Spitze. Wenige Milli-/Zentimeter hinter der distalen Spitze des Fuehrungsdrahtes wird ein Ballon aufgeblasen, was den Effekt hat, dass die Kalkablagerung leichte Risse bekommt, durch die der Fuehrungsdraht hindurchgefuehrt werden kann. Diese Methode ist sehr aufwaendig, da sie Schritt fuer Schritt, unter Umstaenden im Submillimeterbereich, durchgefuehrt werden muss. Dadurch ergibt sich eine sehr lange Interventionsdauer, bei der der Patient fast die komplette Zeit radiologisch durchleuchtet wird. Zudem wird relativ viel Kontrastmittel eingesetzt. Das Hauptproblem bzw. -risiko liegt jedoch in der Perforation der Gefaesswand aufgrund des relativ steifen Fuehrungsdrahtes. Diese Komplikation ist dafuer verantwortlich, dass weltweit weniger als 40% der CTO-Interv...