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Sensornetz zur Lokalisierung von Personen mittels mobiler, autonomer Geruchssensoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000173013D
Original Publication Date: 2008-Aug-12
Included in the Prior Art Database: 2008-Aug-12
Document File: 2 page(s) / 34K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Suche und dem Auffinden nach Vermissten, entflohenen Straeflingen, gefaehrlichen oder verbotenen Stoffen usw. werden bisher gelegentlich Spuerhunde eingesetzt, die den Geruch der gesuchten Person aufnehmen und dann aktiv verfolgen. Ausserdem wird bei kritischen Infrastrukturen wie beispielsweise Flughaefen mittlerweile nicht nur mit Spuerhunden, sondern auch mit kuenstlichen, fest installierten Molekuelsensoren nach Sprengstoffen, Drogen und anderen verbotenen oder gefaehrlichen Substanzen gesucht. In Haefen und Cargo-Containern werden transportable Systeme zur Erkennung von chemischen Daempfen anhand von Geruchssensoren eingesetzt. Allerdings werden nicht mehrere Geraete eingesetzt und der Einsatz erfolgt nicht selbstorganisierend. Es existiert auch ein System zur Erkennung typischer Geruchscharakteristika von Banknoten. Hierbei handelt sich um ein fest installiertes System.

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Sensornetz zur Lokalisierung von Personen mittels mobiler, autonomer Geruchssensoren

Idee: Dr. Hans-Joachim Hof, DE-Nuernberg; Dr. Jens-Uwe Busser, DE-Nuernberg

Bei der Suche und dem Auffinden nach Vermissten, entflohenen Straeflingen, gefaehrlichen oder verbotenen Stoffen usw. werden bisher gelegentlich Spuerhunde eingesetzt, die den Geruch der gesuchten Person aufnehmen und dann aktiv verfolgen. Ausserdem wird bei kritischen Infrastrukturen wie beispielsweise Flughaefen mittlerweile nicht nur mit Spuerhunden, sondern auch mit kuenstlichen, fest installierten Molekuelsensoren nach Sprengstoffen, Drogen und anderen verbotenen oder gefaehrlichen Substanzen gesucht. In Haefen und Cargo-Containern werden transportable Systeme zur Erkennung von chemischen Daempfen anhand von Geruchssensoren eingesetzt. Allerdings werden nicht mehrere Geraete eingesetzt und der Einsatz erfolgt nicht selbstorganisierend. Es existiert auch ein System zur Erkennung typischer Geruchscharakteristika von Banknoten. Hierbei handelt sich um ein fest installiertes System.

Zum Auffinden von Personen, eventuell auch anderen Lebewesen oder Guetern, aufgrund ihrer charakteristischen Emission chemischer Molekuele, d.h. mittels ihres Geruchs wird nun vorgeschlagen, ein System von Sensorknoten zu verwenden, welche chemische Emissionen detektieren, sich selbstaendig bewegen, und untereinander sowie mit externen Stellen drahtlos kommunizieren koennen. Eine Zentrale teilt einer Menge von mobilen Sensorknoten ein Geruchssuchmuster mit und weist den Sensorknoten ein Einsatzgebiet zu. Die Sensoren teilen das Suchgebiet selbstorganisierend untereinander auf, begeben sich in den ihnen zugewiesenen Einsatzbereich und bewegen sich dort zufaellig (z.B. indem sie im Bereich zufaellig Wegpunkte festlegen und sich dorthin begeben) oder nach bestimmten Suchalgorithmen. Dabei messen die Geruchssensoren auf den Sensorknoten regelmaessig, ob ein zum Suchmuster passender Geruch festgestellt wird. Sobald dies eintritt, wird eine Meldung an die Zentrale abgesetzt, zusammen mit der aktuellen Position des Sensorknotens. Der mobile Sensorknoten kann nun der Geruchsspur weiter folgen oder anhalten und durch ein visuelles oder akustisches Signal Sicherheitskraefte auf die Detektion hinweisen. Die Sensorknoten bauen untereinander ein drahtloses Netz auf, um darueber mit der Zentrale kommunizieren zu koennen, auch ohne Infrastrukturunterstuetzung. Darueber hinaus koennen die Sensorknoten das zu durchsuchende Gebiet selbstorganisierend untereinander aufteilen.

Moegliche Anwendungsbereiche sind die Suche nach Personen auf einem Flughafen beispielsweise nach Kriminellen oder verloren gegangenen Kindern. Die mobilen Sensoren koennen ebenfalls verwendet werden, um Bereiche auf unbefugtes Betreten hin zu ueberwachen. Dazu wird nicht nach speziellen, sondern ganz allgemeinen nach typ...