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Verfahren zur automatischen Generierung von SIP-Kommunikationsprofilen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000173383D
Original Publication Date: 2008-Aug-25
Included in the Prior Art Database: 2008-Aug-25
Document File: 2 page(s) / 75K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Bereich der VoIP-Kommunikation (Voice over Internet Protocol) hat sich SIP (Session Initiated Protocol) als Standard durchgesetzt. Zahlreiche RFCs (Request For Comment) beschreiben die Details des Protokolls, Details der Realisierung von Leistungsmerkmalen etc. Anders als bei traditionellen Kommunikationsprotokollen, wie beispielsweise ISDN (Integrated Services Digital Network), ist die Interoperabilitaet zwischen SIP-Geraeten ein grosses Problem. Haeufig ist es dem Hersteller ueberlassen, welche RFCs implementiert werden. Fuer viele Leistungsmerkmale gibt es darueber hinaus verschiedene moegliche Implementierungen, die zum Teil nicht kompatibel zueinander sind. Beispiel: Um einen Kommunikationspartner bei einer SIP-Kommunikation auf „Halten“ zu legen, gibt es verschiedene Moeglichkeiten, wie beispielsweise Media HOLD mit SDP-inactive oder Media HOLD mit SDP-sendonly. Haeufig beherrschen SIP-Endpunkte nur jeweils eine Implementierung, so dass Interworking-Probleme bei Leistungsmerkmalen an der Tagesordnung sind.

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Verfahren zur automatischen Generierung von SIP-Kommunikationsprofilen

Idee: Juergen Schwartze, DE-Witten

Im Bereich der VoIP-Kommunikation (Voice over Internet Protocol) hat sich SIP (Session Initiated Protocol) als Standard durchgesetzt. Zahlreiche RFCs (Request For Comment) beschreiben die Details des Protokolls, Details der Realisierung von Leistungsmerkmalen etc. Anders als bei traditionellen Kommunikationsprotokollen, wie beispielsweise ISDN (Integrated Services Digital Network), ist die Interoperabilitaet zwischen SIP-Geraeten ein grosses Problem. Haeufig ist es dem Hersteller ueberlassen, welche RFCs implementiert werden. Fuer viele Leistungsmerkmale gibt es darueber hinaus verschiedene moegliche Implementierungen, die zum Teil nicht kompatibel zueinander sind.

Beispiel: Um einen Kommunikationspartner bei einer SIP-Kommunikation auf "Halten" zu legen, gibt es verschiedene Moeglichkeiten, wie beispielsweise Media HOLD mit SDP-inactive oder Media HOLD mit SDP-sendonly. Haeufig beherrschen SIP-Endpunkte nur jeweils eine Implementierung, so dass Interworking-Probleme bei Leistungsmerkmalen an der Tagesordnung sind.

Zur Loesung dieses Problems wird bisher entweder jeweils eine einzige Feature-Auspraegung fuer das Einleiten von Leistungsmerkmalen realisiert oder es werden manuell die optionalen Feature- Auspraegungen jeweils einer Gegenstelle ermittelt, das Profil wird gespeichert und fuer die Signalisierung ausgewertet. Das zweite Verfahren kann viele Kompatibilitaetsprobleme loesen, ist jedoch sehr aufwaendig. Die manuelle Ermittlung von SIP Feature-Profilen ist derzeit beispielsweise bei HiPath-Systemen ueblich. Problematisch hierbei ist neben dem Aufwand, dass es immer wieder zu Aenderungen, beispielsweise bei den SIP-Serviceprovidern, kommt, und damit die ermittelten Profile nicht stabil sind und regelmaessige Ueberarbeitungen erfordern.

Als neuartige Loesung des Problems wird ein automatisch arbeitender Profilgenerator vorgeschlagen, der aus einem Rufgenerator und jeweils einem Call-Analyser fuer die ausgehende und eingehende Richtung besteht. Der Rufgenerator ermittelt optimale Profile durch automatisch generierte Testanrufe mit je einer SIP-Gegenseite. Dies geschieht dadurch, dass alle relevanten Features mit jeweils allen moeglichen Auspraegungen ausprobiert werden. Als Gegenstelle kann dabei entweder das eigene System dienen (Loop-Call) oder ein anderer SIP-Knoten mit Profilgenerator, der die Ergebnisse zurueckspiegelt (Mirror Call). Die Analyser erfassen, ob die Leistungsmerkmale korrekt funktionieren und halten die jeweils geeignete Featureauspraegung in einem individuellen Profil fest. Dieses Profil wird fuer jeden aktivierten Service Provider erzeugt. Das Verfahren kann prinzipiell auch auf beliebige SIP-Endgeraete ausgeweitet werden, wobei das Profil hierbei vorzugsweise pro Endgeraetetyp gespei...