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Patientenueberwachungssystem zur Vermeidung von Medikationsfehlern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000174478D
Published in the IP.com Journal: Volume 8 Issue 9B (2008-09-24)
Included in the Prior Art Database: 2008-Sep-24
Document File: 2 page(s) / 33K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In systematischen Studien wurde erhoben, dass eine der Ursachen fuer Todesfaelle in Krankenhaeuser das Verabreichen von falschen Medikamenten bzw. Infusionen ist. Eine neuartige Loesung wird vorgeschlagen, die es ermoeglicht den Patienten derart zu ueberwachen, dass eine falsche Medikation vermieden werden kann. Es wird vorgeschlagen einen Terminal an das Bett des Patienten anzubringen und ihn mit den Geraeten zu verbinden, die dem Patienten zugeordnet sind. Der betreuende Arzt kann dann den Terminal nutzen, um beispielsweise folgende Daten einzugeben:

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Patientenueberwachungssystem zur Vermeidung von Medikationsfehlern

Idee: Stefan Lautenschlaeger, DE-Forchheim

In systematischen Studien wurde erhoben, dass eine der Ursachen fuer Todesfaelle in Krankenhaeuser das Verabreichen von falschen Medikamenten bzw. Infusionen ist.

Eine neuartige Loesung wird vorgeschlagen, die es ermoeglicht den Patienten derart zu ueberwachen, dass eine falsche Medikation vermieden werden kann. Es wird vorgeschlagen einen Terminal an das Bett des Patienten anzubringen und ihn mit den Geraeten zu verbinden, die dem Patienten zugeordnet sind. Der betreuende Arzt kann dann den Terminal nutzen, um beispielsweise folgende Daten einzugeben:

• Name

• Identifikationsnummer des Patienten

• Alter/Geburtsdatum

• Geschlecht

• Gewicht

• Groesse

• Diabetiker ja/nein

• Arzneimittelunvertraeglichkeit

Weiterhin werden therapiebezogene Daten eingegeben wie beispielsweise:

• Einnahme der Medikamente: welche Medikamente, Dosis der Medikamente, Haeufigkeit der Einnahme, bei Infusionen: Geschwindigkeit der Verabreichung, etc.

• Verpflegung: Vollkost, Diaet, etc.

• wichtige Ereignisse: geplante Operationen, Bestrahlungstermine, radiologische Termine etc.

Wenn das Pflegepersonal schliesslich die anstehende Behandlung wie z.B. eine Infusion durchfuehren will, dann muessen die entsprechenden Produkte an dem Terminal registriert werden. Mithilfe des Terminals wird anschliessend eine Pruefung durchgefuehrt, ob die Produkte auch wirklich hinsichtlich der vorgesehenen Art und Dosis verabreicht werden koennen. Das Ergebnis wird anschliessend angezeigt. Zusaetzlich zu der Kontrollfunktion kann das Pflegepersonal einsehen, welche Massnahmen fuer den Patienten geplant sind. Eventuell muessen dafuer bestimmte Vorkehrungen getroffen werden, die dann von dem Pflegepersonal durchgefuehrt werden koennen. Der Zugriff auf den Terminal ist derart reglementiert, dass nur autorisierte Personen den Behandlungsplan aendern koennen, d.h. im Besonderen, dass festgelegt wird welche Rechte die einzelnen Personengruppen erhalten. Weiterhin werden Aenderungen (Art der Aenderung, Person) fuer eine gewisse Zeitspanne gespeichert. Zudem wird eine Notfunktion vorgesehen, die es dem Klinikpersonal ermoeglicht von dem definierten Behandlungspfad abzuweichen.

Als ein Ausfuehrungsbeispiel der vorgeschlagenen Loesung wird die Essenausgabe angefuehrt: Das Tablett mit beispielsweise dem Mittagessen fuer den Patienten wird mit einem Strichcode verseh...