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Kombination von C-Arm und Gammakamera und Verfahren zur Fusion der Bildinformation

IP.com Disclosure Number: IPCOM000176718D
Original Publication Date: 2008-Dec-11
Included in the Prior Art Database: 2008-Dec-11
Document File: 3 page(s) / 460K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Szintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik. Dabei werden radioaktiv markierte Stoffe in den Koerper eingebracht, die sich im zu untersuchenden Zielorgan anreichern und anschliessend mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar gemacht werden kann. Zur Diagnostik werden Radiopharmaka verwendet, die Gammastrahlen aussenden. Mit Hilfe eines Scanners oder einer Gammakamera kann die ausgesandte Strahlung ermittelt (detektiert) und in ein farbvisualisiertes Bild transformiert werden. Die Darstellung der untersuchten Organe kann im einfachsten Falle flaechig (planar) erfolgen

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Kombination von C-Arm und Gammakamera und Verfahren zur Fusion der Bildinformation

Idee: Dr. Marcus Pfister, DE-Forchheim

Die Szintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik. Dabei werden radioaktiv markierte Stoffe in den Koerper eingebracht, die sich im zu untersuchenden Zielorgan anreichern und anschliessend mit einer speziellen Kamera, von der die abgegebene Strahlung aufgefangen wird, sichtbar gemacht werden kann. Zur Diagnostik werden Radiopharmaka verwendet, die Gammastrahlen aussenden. Mit Hilfe eines Scanners oder einer Gammakamera kann die ausgesandte Strahlung ermittelt (detektiert) und in ein farbvisualisiertes Bild transformiert werden. Die Darstellung der untersuchten Organe kann im einfachsten Falle flaechig (planar) erfolgen

Anwendung findet die Szintigraphie beispielsweise in der Tumordiagnostik. Der radioaktiv markierte Tracer wird sich vorzugsweise in Gewebe anreichern, das einen erhoehten Stoffwechsel aufweist und daher auch staerker vaskularisiert (durchblutet) ist ("Hot Spot"). Das ist typisch fuer Tumorgewebe. Im Szintigramm erscheinen diese Gewebepartien dann dunkler oder staerker bzw. anders gefaerbt. In der Tumordiagnostik ist es wichtig, tatsaechliche Laesionen von anderen Hot Spots (zum Beispiel Entzuendungen) zu unterscheiden. In der Diagnostik werden nuklearmedizinische Aufnahmen deshalb oft mit morphologischen Aufnahmen korreliert, beispielsweise die 3D3D-Registrierung und entsprechende Ueberlagerungen von PET/CT oder SPECT/CT, oder die 2D3D-Registrierung von CT und Szintigrammen.

Es wird nun eine Kombination einer Angiographieanlage mit einer Gammakamera vorgeschlagen sowie ein Verfahren, die beiden Bildinhalte dreidimensional zu verknuepfen, um waehrend einer Intervention oben genannte Informationen zu haben (beispielsweise um waehrend einer Tumorablation oder Tumorembolisation alle Laesionen behandeln zu koennen). Voraussetzung fuer das Verfahren ist die Kombination eines C-Arm-Angiographiesystems mit einer Gammakamera siehe Abbildungen 1 und 2), entweder monoplan oder biplan. Moegliche Ausfuehrungsformen sind bei einer Biplananlage die Ausstattung der einer oder beider Ebenen mit einer Gammakamera (oder einem kombinierten Gamma/Roentgendetektor) und bei einer Monoplananlage die Ausstattung des C-Armes mit einer Gammakamera (oder einem kombinierten Gamma/Roentgendetektor). Die Gammakameras koennen portabel (abnehmbar) oder fest installiert sein.

Zunaechst wird nun mit dem C-Arm eine 3D-Aufnahme des Untersuchungsgebietes angefertigt (DynaCT). Danach werden mindestens zwei Szintigramme des gleichen Untersuchungsgebietes angefertigt (entweder simultan z.B. bei einer Biplananlage mit zwei Gammakameras oder nacheinander). Durch die gemeinsame Aufnahmegeometrie sind die Szinti...