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Lokale Hochfrequenzantenne fuer den passiven Shim des Nackenbereiches

IP.com Disclosure Number: IPCOM000176853D
Published in the IP.com Journal: Volume 8 Issue 12A (2008-12-11)
Included in the Prior Art Database: 2008-Dec-11
Document File: 2 page(s) / 187K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) ist die Homogenitaet des Grundmagnetfeldes entscheidend fuer die Qualitaet der erzeugten MR-Bilder. Feldinhomogenitaeten, die durch Objekte im Magnetfeld erzeugt werden, verursachen Bildverzerrungen und muessen daher ausgeglichen werden. Dies geschieht mit Hilfe so genannter Shim-Systeme. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Shim-Systemen. Bei einem passiven Shim werden ferromagnetische Plaettchen im Magneten des Magnetfelderzeugungseinheit in einer solchen Anordnung angebracht, dass inhomogene Bereiche des Magnetfeldes ausgeglichen werden. Beim aktiven Shim werden zur Kompensation der Magnetfeldinhomogenitaeten lokale HF-Spulen (HF: Hochfrequenz) eingesetzt, durch die ein Gleichstrom bestimmter Staerke fliesst. Die Stromstaerke durch die Shim-Spulen wird im so genannten 3D-Shim-Verfahren nach Messung der Feldverteilung errechnet. Dafuer wird das Magnetfeld mit Hilfe von Entwicklungskoeffizienten sphaerischer harmonischer Funktionen beschrieben, die sich aus Termen nullter, erster und hoeherer Ordnungen zusammensetzen. Dabei charakterisiert der Term nullter Ordnung das homogene Grundfeld. Die Homogenitaetsabweichungen werden durch Terme hoeherer Ordnung beschrieben.

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Lokale Hochfrequenzantenne fuer den passiven Shim des Nackenbereiches

Idee: Dr. Melanie Hertel, DE-Erlangen, Eckhart Stetter, DE-Erlangen

In der MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) ist die Homogenitaet des Grundmagnetfeldes entscheidend fuer die Qualitaet der erzeugten MR-Bilder. Feldinhomogenitaeten, die durch Objekte im Magnetfeld erzeugt werden, verursachen Bildverzerrungen und muessen daher ausgeglichen werden. Dies geschieht mit Hilfe so genannter Shim-Systeme. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Shim-Systemen. Bei einem passiven Shim werden ferromagnetische Plaettchen im Magneten des Magnetfelderzeugungseinheit in einer solchen Anordnung angebracht, dass inhomogene Bereiche des Magnetfeldes ausgeglichen werden. Beim aktiven Shim werden zur Kompensation der Magnetfeldinhomogenitaeten lokale HF-Spulen (HF: Hochfrequenz) eingesetzt, durch die ein Gleichstrom bestimmter Staerke fliesst. Die Stromstaerke durch die Shim-Spulen wird im so genannten 3D-Shim-Verfahren nach Messung der Feldverteilung errechnet. Dafuer wird das Magnetfeld mit Hilfe von Entwicklungskoeffizienten sphaerischer harmonischer Funktionen beschrieben, die sich aus Termen nullter, erster und hoeherer Ordnungen zusammensetzen. Dabei charakterisiert der Term nullter Ordnung das homogene Grundfeld. Die Homogenitaetsabweichungen werden durch Terme hoeherer Ordnung beschrieben.

Der Nachteil von aktiven Shim-Systemen ist, dass bei Messungen mit lokalen HF-Spulen, wie z.B. der Kopf- und Nackenspulen, die erreichte Feldhomogenitaet und damit die Fettsaettigung in vielen Faellen nicht optimal ist, da in der Regel bei Berechnung der Feldabweichungen nach dem 3D-Shim- Verfahren nur die Terme erster Ordnung beruecksichtigt werden.

Um die lokale Feldhomogenitaet zu optimieren, wird...