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Verhindern von unzulaessigen Patientenpositionierungen mittels Software und Hardwareerkennung bei MR-Systemen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000176894D
Original Publication Date: 2008-Dec-11
Included in the Prior Art Database: 2008-Dec-11
Document File: 1 page(s) / 20K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Neben der Erzeugung von Schnittbildern verschiedenster Organsysteme koennen die unterschiedlichen Magnetresonanz-(MR)- Eigenschaften von Molekuelen auch zur Analyse von Stoffgemischen eingesetzt werden. Die einzelnen molekularen Bestandteile unter anderem von Geweben lassen sich anhand ihrer unterschiedlichen Resonanzfrequenzen identifizieren und quantifizieren (Spektroskopie). Die Spektroskopie erzeugt also keine Abbildungen der Gewebsstrukturen wie die Magnetresonanztomographie (MRT), sondern misst die Gewebszusammensetzung. Um diese Resonanzfrequenzen zuverlaessig zu erfassen, ist ein hochaufloesendes MR-System unbedingte Voraussetzung. Um dies technisch umsetzen zu koennen, werden derzeit sogenannte MR-Lokalspulen verwendet welche dicht an dem zu untersuchenden Gewebe platziert werden. Insbesondere bei der MR-Spektroskopie der Prostata hat sich die Verwendung einer sog. Endorektalspule bewaehrt. Dabei handelt es sich um einen speziellen Empfaenger der MR-Signale. Dieser wird in den Enddarm des Patienten eingefuehrt und liegt direkt an der Prostata an. Fuer die Auswertung der Signale solcher MR-Lokalspulen ist eine spezielle Workstation und Software erforderlich.

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Verhindern von unzulaessigen Patientenpositionierungen mittels Software und Hardwareerkennung bei MR-Systemen

Idee: Paul Rainer, DE-Erlangen; Rainer Kurth, DE-Erlangen

Neben der Erzeugung von Schnittbildern verschiedenster Organsysteme koennen die unterschiedlichen Magnetresonanz-(MR)- Eigenschaften von Molekuelen auch zur Analyse von Stoffgemischen eingesetzt werden. Die einzelnen molekularen Bestandteile unter anderem von Geweben lassen sich anhand ihrer unterschiedlichen Resonanzfrequenzen identifizieren und quantifizieren (Spektroskopie). Die Spektroskopie erzeugt also keine Abbildungen der Gewebsstrukturen wie die Magnetresonanztomographie (MRT), sondern misst die Gewebszusammensetzung. Um diese Resonanzfrequenzen zuverlaessig zu erfassen, ist ein hochaufloesendes MR-System unbedingte Voraussetzung. Um dies technisch umsetzen zu koennen, werden derzeit sogenannte MR-Lokalspulen verwendet welche dicht an dem zu untersuchenden Gewebe platziert werden. Insbesondere bei der MR-Spektroskopie der Prostata hat sich die Verwendung einer sog. Endorektalspule bewaehrt. Dabei handelt es sich um einen speziellen Empfaenger der MR-Signale. Dieser wird in den Enddarm des Patienten eingefuehrt und liegt direkt an der Prostata an. Fuer die Auswertung der Signale solcher MR-Lokalspulen ist eine spezielle Workstation und Software erforderlich.

Fuer ein optimales Untersuchungsergebnis ist die Positionierung der verwendeten MR-Lokalspule sowie die Positionierung des Patienten im MR-System ausschlaggebend. Derzeit koennen nur bestimmte Steckplaetze am MR-System fuer jeweils eine Spul...