Browse Prior Art Database

Verfahren zur Bestimmung der individuellen Verzeichniskoeffizienten von Gradientenspulen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000178900D
Original Publication Date: 2009-Feb-13
Included in the Prior Art Database: 2009-Feb-13
Document File: 3 page(s) / 125K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei der MR-Bildgebung (MR: Magnetresonanztomographie) kommt es durch nicht-ideale Gradientenfelder zur Verzeichnung der aufgenommen Strukturen. Hierdurch wird die tatsaechliche Geometrie des gemessenen Objektes verfaelscht dargestellt. Besonders bei Bildern, die durch das Zusammensetzten verschiedener Einzelbilder gewonnen werden beispielsweise bei Ganzkoerperscans oder MR-Angiographie koennen sich Bildverzeichnungen beispielsweise durch deutlich sichtbare Knicke in eigentlich gerade verlaufenden Strukturen bemerkbar machen. Ebenso hohe Bedeutung hat die Bildverzeichnung bei der Bildgebung zur Planung von Bestrahlungstherapien in der Onkologie, bei der eine Genauigkeit im Submillimeterbereich erreicht werden soll, was jedoch durch die teilweise unbekannte Verzeichnung verhindert wird.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 3

Verfahren zur Bestimmung der individuellen Verzeichniskoeffizienten von Gradientenspulen

Idee: Sascha Fath, DE-Erlangen; Dr. Axel von Endt, DE-Erlangen; Dr. Andreas Krug, DE-Erlangen

Bei der MR-Bildgebung (MR: Magnetresonanztomographie) kommt es durch nicht-ideale Gradientenfelder zur Verzeichnung der aufgenommen Strukturen. Hierdurch wird die tatsaechliche Geometrie des gemessenen Objektes verfaelscht dargestellt. Besonders bei Bildern, die durch das Zusammensetzten verschiedener Einzelbilder gewonnen werden beispielsweise bei Ganzkoerperscans oder MR-Angiographie koennen sich Bildverzeichnungen beispielsweise durch deutlich sichtbare Knicke in eigentlich gerade verlaufenden Strukturen bemerkbar machen. Ebenso hohe Bedeutung hat die Bildverzeichnung bei der Bildgebung zur Planung von Bestrahlungstherapien in der Onkologie, bei der eine Genauigkeit im Submillimeterbereich erreicht werden soll, was jedoch durch die teilweise unbekannte Verzeichnung verhindert wird.

Es existieren derzeit zwei Moeglichkeiten die Verzeichnung einer Gradientenspule im MR-System zu korrigieren. Bei der ersten Moeglichkeit basiert die Verzeichnungskorrektur auf Rechnungen der Feldverteilung einer ideal gefertigten Gradientenspule. Der resultierende Datensatz von Verzeichnungskoeffizienten wird jedem MR-System mit einer Gradientenspule entsprechenden Typs zur Korrektur der Verzeichnung zur Verfuegung gestellt. Bei der zweiten Moeglichkeit kann mit einer Vorrichtung (Array Shim Device) in jeder einzelnen MR-Anlage ein individueller Satz an Verzeichnungskoeffizienten gemessen werden.

Es wird vorgeschlagen, die Feldverteilung jeder Gradientenspule im Rahmen der Endpruefung der Komponente in der Gradientenspulenfertigung zu messen. Aus der submillimetergenauen Messung der Feldverteilung jeder Gradientenspule auf einer das Sichtfeld (FoV: Field of View) umschliessende Kugeloberflaeche an mindestens 400 Positionen koennen die Verzeichnungskoeffizienten jeder einzelnen Gradientenspule ermittelt werden. Die Feldverteilung f der Gradientenspule auf der Kugeloberflaeche wird ueblicherweise durch eine Entwicklung nach Kugelfaechenfunktionen Ylm

dargestellt:

mit der Definition der Kugelfaechenfunktionen, assoziierten Legendre-Polynomen Plm und Normierungsfaktoren Nlm:

Die Koeffizienten clm koennen dann ueber ein Skalarprodukt

oder ueber eine geeignete Ausgleichsrechnung, wie z.B. einen Lea...