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Koloskopie-Navigation mit MS-Surface-artigen Techniken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000178934D
Original Publication Date: 2009-Feb-13
Included in the Prior Art Database: 2009-Feb-13
Document File: 1 page(s) / 22K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Als Ergaenzung zur konventionellen Kolonoskopie mit einem Endoskop gewinnt die âvirtuelle Kolonoskopie" immer mehr an Bedeutung. Dabei wird ein dreidimensionaler (3D) Datensatz des Dickdarms mit einer bildgebenden Modalitaet (Computertomographie oder Kernspinresonanztomographie) erzeugt und anschliessend in Aufnahmen umgerechnet, die der Sicht mit einem konventionellen Endoskop entsprechen. Problematisch ist dabei die Navigation. Traditionell werden Computertomographie oder Magnetresonanztomographiebilder (MRT) âSchicht-fuer-Schicht" betrachtet. Bei Aufnahmen des Darms ist dieses Verfahren wenig zielfuehrend, da der Darm stark gefaltet ist und staendig durch die Schnittebene vor- und zuruecklaeuft, was es schwierig macht, eine zusammenhaengende Vorstellung der Anatomie zu gewinnen. Daher werden ueblicherweise Sichten aus der Perspektive eines âvirtuellen" Endoskops generiert. Waehrend jedoch ein Endoskop mittels Vorschub, Verstellung der Spitze ueber Bowdenzuege und Drehung des Instruments gesteuert wird, muss in der virtuellen Endoskopie der Arzt mittels Computermaus und Tastatur navigieren. Diese zweidimensionalen (2D) Eingabegeraete reflektieren aber nicht die Dreidimensionalitaet der abgebildeten Strukturen.

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Koloskopie-Navigation mit MS-Surface-artigen Techniken

Idee: Thomas Gossler, DE-Erlangen; Marion Hellinger, DE-Erlangen; Holger Dresel, DE-Erlangen;
Dr. Sebastian Schmidt, DE-Erlangen; Andreas Grimme, DE-Erlangen

Als Ergaenzung zur konventionellen Kolonoskopie mit einem Endoskop gewinnt die "virtuelle Kolonoskopie" immer mehr an Bedeutung. Dabei wird ein dreidimensionaler (3D) Datensatz des Dickdarms mit einer bildgebenden Modalitaet (Computertomographie oder Kernspinresonanztomographie) erzeugt und anschliessend in Aufnahmen umgerechnet, die der Sicht mit einem konventionellen Endoskop entsprechen.

Problematisch ist dabei die Navigation. Traditionell werden Computertomographie oder Magnetresonanztomographiebilder (MRT) "Schicht-fuer-Schicht" betrachtet. Bei Aufnahmen des Darms ist dieses Verfahren wenig zielfuehrend, da der Darm stark gefaltet ist und staendig durch die Schnittebene vor- und zuruecklaeuft, was es schwierig macht, eine zusammenhaengende Vorstellung der Anatomie zu gewinnen. Daher werden ueblicherweise Sichten aus der Perspektive eines "virtuellen" Endoskops generiert. Waehrend jedoch ein Endoskop mittels Vorschub, Verstellung der Spitze ueber Bowdenzuege und Drehung des Instruments gesteuert wird, muss in der virtuellen Endoskopie der Arzt mittels Computermaus und Tastatur navigieren. Diese zweidimensionalen (2D) Eingabegeraete reflektieren aber nicht die Dreidimensionalitaet der abgebildeten Strukturen.

Zur Loesung dieser Problematik wird nun vorgeschlagen, fuer die Betrachtung virtueller Endoskopien Techniken eines Systems zu nutzen, wie sie vom Computersystem "Microsoft Surface" der Firm...