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Einfuehrung einer Gewichtungsfunktion zur Verbesserung der Bildqualitaet von Roentgenbildern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000179008D
Original Publication Date: 2009-Feb-26
Included in the Prior Art Database: 2009-Feb-26
Document File: 3 page(s) / 83K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die interventionelle Angiographie durch C-Bogen-Systeme hilft bei der Navigation von Fuehrungsdraehten, Kathetern, beim platzieren von Stents sowie bei der Bildgebung von bzw. innerhalb von Blutgefaessen oder anderen Hohlorganen. Zu diesem Zweck werden fluoroskopische Roentgenbilder mit niedriger Strahlendosis erstellt. Die niedrige Dosis der Roentgenstrahlung bewirkt jedoch ein sehr niedriges Signal-Rausch-Verhaeltnis in den Aufnahmen.

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Einfuehrung einer Gewichtungsfunktion zur Verbesserung der Bildqualitaet

von Roentgenbildern

Idee: Sandra Martin, DE-Forchheim; Stefan Boehm, DE-Forchheim

Die interventionelle Angiographie durch C-Bogen-Systeme hilft bei der Navigation von Fuehrungsdraehten, Kathetern, beim platzieren von Stents sowie bei der Bildgebung von bzw. innerhalb von Blutgefaessen oder anderen Hohlorganen. Zu diesem Zweck werden fluoroskopische Roentgenbilder mit niedriger Strahlendosis erstellt. Die niedrige Dosis der Roentgenstrahlung bewirkt jedoch ein sehr niedriges Signal-Rausch-Verhaeltnis in den Aufnahmen.

Um die Bildqualitaet zu verbessern, werden bisher zeitliche und/oder oertliche aber auch richtungsorientierte Filterungen durchgefuehrt. Diese Verfahren sind jedoch nachteilbehaftet. So koennen beispielsweise bei der zeitlichen Bildintegration Bewegungsunschaerfen und Geisterbilder entstehen. Die oertliche Filterung wird durch eine Tiefpassfilterung realisiert. Bei ihr werden Objekte, wie zum Beispiel Gefaesskanten, unscharf dargestellt. Ein Nachteil der Richtungsfilterung mit festem Filterkern sind vom Filter erzeugte kuenstliche Objekte in homogenen Bildbereichen. Diese Richtungsfilter koennen somit nur in begrenzter Staerke verwendet werden. Eine bekannte Loesung nach dem Stand der Technik beschreibt, wie der verstaerkte Einsatz solcher Richtungsfilter ermoeglicht werden kann. Dabei wird pro Pixel aufgrund der gemessenen Gradientenstaerke entschieden, welche Filtermaske zur oertlichen Richtungsfilterung geeignet ist. Sollten alle Grauwerte einer Filtermaske gleich gewichtet werden, bleibt jedoch weiterhin das Problem bestehen, dass bei kleinen, kontrastreichen Objekten oder am Rand kontrastreicher Objekte Verschmierung von Objektkanten und Objektstrukturen auftreten. Dies ruehrt daher, dass bei einem grossen Kontrast ein grosser Gradient gemessen und aus diesem Grund ein grosser anisotroper Filter angewendet wird. Dieser Filter wird also auch bei kleinen kontrastreichen Objekten oder bei Bildpunkten, die am Ende einer Kante liegen, verwendet. Es kommt zur unscharfen Darstellung dieser Objekte bzw. Kantenenden.

Eine neuartige Loesung, welche eine Erweiterung des oben genannten Stands der Technik darstellt, variiert die Gewichtung der einzelnen Grauwerte von Bildpunkten innerhalb eines verwendeten Filters anhand geeigneter Merkmale, wie beispielsweise der Objektgroesse. Eine weitere moegliche Einflussgroesse, welche vorschl...