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Digitalisierung von Standardformularen z.B. des Patienteninterviews/Einverstaendniserklaerung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000179174D
Original Publication Date: 2009-Feb-26
Included in the Prior Art Database: 2009-Feb-26
Document File: 4 page(s) / 108K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Vor radiologischen Untersuchungen, operativen Eingriffen, Aufnahmen in klinische Studien etc. werden Patienten haeufig zu ihrem aktuellen (Gesundheits-) Zustand und zu studien- bzw. operationsspezifischen Parameteren befragt. Anschliessend unterschreiben die Patienten in vielen Faellen eine Einverstaendniserklaerung zu der geplanten Untersuchung, einer Operation oder zur Aufnahme in die klinische Studie. Da die Befragung regelmaessig am Patientenbett, in der Ambulanz oder in einem Studienzimmer stattfindet, werden auch heute noch ueberwiegend Papierformulare eingesetzt und unterschrieben. Diese Formulare werden dann entweder eingescannt und digital archiviert oder in Papierform eingelagert, was im Allgemeinen zeitaufwaendig ist und Lagerflaechen beansprucht. Des Weiteren besteht bei der Einlagerung in Papierform die Gefahr, dass ein Formular verloren geht und nicht mehr auffindbar ist.

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Digitalisierung von Standardformularen z.B. des Patienteninterviews/Einverstaendniserklaerung

Idee: Jessica Amberg, DE-Forchheim; Kerstin Mascher, DE- Forchheim; Dr. Hayo Knoop, DE- Forchheim

Vor radiologischen Untersuchungen, operativen Eingriffen, Aufnahmen in klinische Studien etc. werden Patienten haeufig zu ihrem aktuellen (Gesundheits-) Zustand und zu studien- bzw. operationsspezifischen Parameteren befragt. Anschliessend unterschreiben die Patienten in vielen Faellen eine Einverstaendniserklaerung zu der geplanten Untersuchung, einer Operation oder zur Aufnahme in die klinische Studie. Da die Befragung regelmaessig am Patientenbett, in der Ambulanz oder in einem Studienzimmer stattfindet, werden auch heute noch ueberwiegend Papierformulare eingesetzt und unterschrieben. Diese Formulare werden dann entweder eingescannt und digital archiviert oder in Papierform eingelagert, was im Allgemeinen zeitaufwaendig ist und Lagerflaechen beansprucht. Des Weiteren besteht bei der Einlagerung in Papierform die Gefahr, dass ein Formular verloren geht und nicht mehr auffindbar ist.

Bei allen Loesungen nach dem Stand der Technik, bei denen nachfolgend eine elektronische Dokumentation stattfindet, muessen die erhobenen Daten und Parameter vom Papier oder dem eingescannten Bild manuell in ein elektronisches System uebertragen werden. Es sind weiterhin Systeme bekannt, die durch standardisierte Papiervorlagen Vereinfachungen ermoeglichen, indem Skalen, diskrete Reihen oder binaere Entscheidungen abgefragt werden. Weiterhin sind nach dem Stand der Technik sogenannte "Mobile Notetaker" bekannt, die es einem Benutzer ermoeglichen, handschriftliche Aufzeichnungen digital zu erfassen und zu verarbeiten.

Im Folgenden wird ein neuartiges System zur Digitalisierung von Patienteninterviews und Einverstaendniserklaerungen vorgeschlagen, welches es ermoeglicht, die erhobenen Daten sofort in einer elektronischen Patientenakte zu speichern. Das ideengemaesse System ermoeglicht somit eine automatische maschinelle Interpretation der Daten. Die Information, dass diese, durch das vorgeschlagene System erstellte, Formalien vorliegen, kann anschliessend beispielsweise an ein Radiologieinformationssystem weitergeleitet werden. Es besteht sogar die Moeglichkeit, die Modalitaet, mit welcher der Patient untersucht werden soll, an ein entsprechendes EDV (Elektronische Datenverarbeitung) System zu uebermitteln.

Es wird vorgeschlagen, "Mobile Notetaker" derart zu programmieren, dass sie beim handschriftlichen Ausfuellen von Formularen erkennen, welche Kreuze bei welcher Frage gesetzt wurden, welche Markierung auf einer kontinuierlichen oder diskreten Skala erfolgte bzw. welche Kommentare angegeben wurden. Diese Informationen werden dann z.B. ueber Infrarot, Ultraschall oder Bluetooth an ein System zur elektronischen Auswertung uebertragen. Das vorsc...