Browse Prior Art Database

3D-Visualisierung von Ablations-Laesionen via Farbcodierung des intrakardialen EKG

IP.com Disclosure Number: IPCOM000179176D
Original Publication Date: 2009-Feb-26
Included in the Prior Art Database: 2009-Feb-26
Document File: 5 page(s) / 121K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Als Therapie von Vorhofflimmern werden derzeit Ablationsprozeduren im linken Herzvorhof durchgefuehrt. Diese werden anhand von elektrophysiologischen und anatomischen Kriterien realisiert. Dreidimensionale morphologische Informationen werden mittels bildgebenden Verfahren, wie beispielsweise der CT(Computertomographie), der MR (Magnetresonanztomographie) oder der dreidimensionalen Roentgenrotationsangiographie erzeugt. Bislang auf dem Markt befindliche Systeme koennen dreidimensionale morphologische Bilddaten importieren, segmentieren und mit den elektroanatomischen Mapping-Daten ueberlagern. Dabei werden anatomische Landmarkenpaare verwendet, die sowohl in den Maps als auch in den 3D-Bilddaten (3D: dreidimensional) identifiziert und zur Ueberlagerung verwendet werden (siehe Abbildung 1). Weiterhin kann die Oberflaeche des 3D-Modells per Oberflaechenregistrierung mit den 3D-Bilddaten ueberlagert werden.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 39% of the total text.

Page 1 of 5

3D-Visualisierung von Ablations-Laesionen via Farbcodierung des intrakardialen EKG

Idee: Norbert Rahn, DE-Forchheim; Dietrich Till, DE-Forchheim

Als Therapie von Vorhofflimmern werden derzeit Ablationsprozeduren im linken Herzvorhof durchgefuehrt. Diese werden anhand von elektrophysiologischen und anatomischen Kriterien realisiert. Dreidimensionale morphologische Informationen werden mittels bildgebenden Verfahren, wie beispielsweise der CT(Computertomographie), der MR (Magnetresonanztomographie) oder der dreidimensionalen Roentgenrotationsangiographie erzeugt.

Bislang auf dem Markt befindliche Systeme koennen dreidimensionale morphologische Bilddaten importieren, segmentieren und mit den elektroanatomischen Mapping-Daten ueberlagern. Dabei werden anatomische Landmarkenpaare verwendet, die sowohl in den Maps als auch in den 3D- Bilddaten (3D: dreidimensional) identifiziert und zur Ueberlagerung verwendet werden (siehe Abbildung 1). Weiterhin kann die Oberflaeche des 3D-Modells per Oberflaechenregistrierung mit den 3D-Bilddaten ueberlagert werden.

Ziel der hier vorgestellten neuartigen Loesung ist es, die Ablationslaesionen anhand dieser dreidimensionalen Daten des linken Herzvorhofs zu planen, durchzufuehren und anschliessend die Effektivitaet der Ablationslaesionen sicherzustellen, um einen sicheren Endpunkt fuer die Ablationsprozedur zu gewaehrleisten. Bei dieser Loesung wird davon ausgegangen, dass die 3D- Morphologie der Endokard-Oberflaeche des linken Herzvorhofs durch Segmentierung der 3D- Bilddaten bekannt ist. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass der Ablationskatheter, der auch intrakariale EKG-Signale erfassen kann, mit Hilfe eines Katheter-Tracking-Systems im Raum lokalisierbar und somit die 3D-Position der Katheterspitze bekannt und visualisierbar ist. Ausserdem wird die raeumliche Relation zwischen Ablationskatheterspitze und Endokardoberflaeche bzw. zwischen dem Katheter-Tracking-System und den 3D-Bilddaten durch eine Registrierung als bekannt angenommen.

Den erste Schritt des Verfahrens stellt die Laesions-Planung in den 3D-Bilddaten dar. Hierbei erfolgt eine Markierung der Ablationslinie anhand anatomischer Gegebenheiten. Dies kann sowohl auf der aeusseren extrahierten Oberflaeche der zu ablatierenden Kammer, wie in Abbildung 2 dargestellt, als auch im Inneren in einer aufgeschnittenen Ansicht erfolgen. Diese verschiedenen Visualisierungsarten gelten auch fuer die weiteren Schritte.

Im naechsten Schritt erfolgt die Ablation entlang der geplanten Laesion unter Visualisierung des Ablationskatheters in den 3D-Bilddaten (Abbildung 3). Bereits waehrend der Ablation werden die Ablationspunkte farb-codiert. Diese Farbcodierung erfolgt automatisch waehrend der Energieabgabe anhand einer vom Benutzer interaktiv aenderbaren Farb-Look-up-Tabelle. Diese ordnet den intracardialen elektrischen Potentialen...