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Optimierung des Betriebsablaufs im Rangierbetrieb mit geschobenen Einheiten auf Basis der drahtlosen Transponder/Reader-Technologie

IP.com Disclosure Number: IPCOM000180657D
Original Publication Date: 2009-Mar-27
Included in the Prior Art Database: 2009-Mar-27
Document File: 2 page(s) / 46K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im Rangierbetrieb von schienengebundenen Fahrzeugen existiert oftmals keine zentrale Betriebsfuehrung, welche sich durch eine zentralisierte Steuerung und Ueberwachung dezentraler Fahrwegelemente auszeichnet. Die Fahrwegelemente werden oftmals selbst durch das Betriebspersonal vor Ort ueber handgestellte Fahrwegelemente oder elektrisch ortsgestellte Weichen gestellt. Hierbei existieren die Einzelweichensteuerung mit vorgezogenen Bedienstellen fuer jede Einzelweiche und eine Fahrwegsteuerung ueber elektrisch ortsgestellte Weichen mit Stelltafel. Zusaetzlich zur automatischen Fahrwegstellung kann diese gegebenenfalls einen Saegebetrieb unterstuetzen. Die Fahrwege werden zentral durch die Stellwerktechnik eingestellt

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Optimierung des Betriebsablaufs im Rangierbetrieb mit geschobenen Einheiten auf Basis der drahtlosen Transponder/Reader-Technologie

Idee: Bernhard Evers, DE-Braunschweig; Dr. Ulrich Bock, DE-Braunschweig; Lars Schnieder, DE- Braunschweig; Karsten Rahn, DE-Braunschweig; Dr. Peter Faubel, DE-Braunschweig

Im Rangierbetrieb von schienengebundenen Fahrzeugen existiert oftmals keine zentrale Betriebsfuehrung, welche sich durch eine zentralisierte Steuerung und Ueberwachung dezentraler Fahrwegelemente auszeichnet. Die Fahrwegelemente werden oftmals selbst durch das Betriebspersonal vor Ort ueber handgestellte Fahrwegelemente oder elektrisch ortsgestellte Weichen gestellt. Hierbei existieren die Einzelweichensteuerung mit vorgezogenen Bedienstellen fuer jede Einzelweiche und eine Fahrwegsteuerung ueber elektrisch ortsgestellte Weichen mit Stelltafel. Zusaetzlich zur automatischen Fahrwegstellung kann diese gegebenenfalls einen Saegebetrieb unterstuetzen. Die Fahrwege werden zentral durch die Stellwerktechnik eingestellt

Es stellt sich das Problem, dass bei geschobenen Rangiereinheiten das Betriebspersonal einen langen Weg (Zuglaengen von mehreren einhundert Metern) im Gleis zu dem zu stellenden Fahrwegelemente zurueckzulegen hat. Das Betriebspersonal bewegt sich hierbei im Gefahrenbereich "Gleis" und ist Gefaehrdungen durch beispielsweise Zugfahrten auf dem Nebengleis ausgesetzt. Zudem ist das Betriebspersonal der Witterung ausgesetzt. Lange Wege sind bei schlechter Witterung gegebenenfalls nicht zumutbar. Das Betriebspersonal bewegt sich zu Fuss vom schiebenden Triebfahrzeug bis zum Stellelement an der gesamten Zuglaenge vorbei, was einen hohen Zeitaufwand zur Folge hat und einer zuegigen Abwicklung des Betriebsgeschehens entgegensteht.

Es wird nun zur Loesung dieser Problematik der Einsatz einer drahtlosen Transponder/Reader- Technologie vorgeschlagen. Die Fahrwegsteuerung laeuft dabei folgendermassen ab:

Die Fahrwegsteuerung basiert auf "Zielkennungen". Diese Zielkennung (konkretisiert durch die Weichenfolge samt zugehoeriger Weichenlagen), ermoeglicht beliebige Wege der Rangiereinheit im Gleisfeld. Prinzipiell kann jeder Wagen einer Rangiereinheit (bzw. bei einer Sequenz von Wagen fuer das gleiche Zielgleis der "fuehrende Wagen" dieser Sequenz) mit einer spezifischen Zielkennung versehen werden.

Die Codierung des Zielgleises der Gleisharfe wird in die fahrzeugseitige Einrichtung der drahtlosen Transponder/Reader-Technologie (Position 1 in den Abbildungen 1 und 2) geschrieben und dort remanent gespeichert. Die fahrzeugseitige Einrichtung kann entweder staendig oder temporaer fuer die Abwicklung der Bedienungsfahrt am vorderen Wagen der geschobenen Rangiereinheit installiert sein. Die Zielkennung kann in die Fahrzeugeinrichtung geschrieben werden, indem der Bedienstete die Zielkennung mit einer "Handheld"-Einrichtung...