Browse Prior Art Database

Berechnung von Stroemungsparametern in Stenosen aus MR-Flussmessungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000180797D
Published in the IP.com Journal: Volume 9 Issue 4A (2009-04-13)
Included in the Prior Art Database: 2009-Apr-13
Document File: 1 page(s) / 41K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Gefaessstenosen sind Verengungen von Blutgefaessen die zu gesundheitlichen Problemen fuehren koennen. Daher ist es relevant, dass bei Untersuchungen auch der Blutfluss bzw. Stroemungsparameter durch diese Stenosen erfasst werden koennen. Bisher werden bei MR- Flussmessungen (MR: Magnet Resonanz) die Geschwindigkeit und der Fluss abgeleitet, um Stenosen oder allgemein Gefaesslesionen zu charakterisieren. Die Geschwindigkeit wird dabei direkt durch die Mittelung der Geschwindigkeiten einer bestimmten ausgewaehlten Region ermittelt. Der Fluss wird berechnet, indem die mit dem Fluss durchsetzte Flaeche mit der Fliessgeschwindigkeit multipliziert wird. Diese Parameter werden gegenwaertig in verschiedenen MR-Systemen zur Diagnose bereitgestellt. Im Folgenden wird vorgeschlagen, dass aus den MR-Flussmessungen weitere verschiedene Parameter berechnet werden, die die Diagnose und eine anschliessende Therapie unterstuetzen. Beispielsweise kann der Druckabfall einer Stenose ueber die Bernoulli-Gleichung abgeschaetzt werden.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 53% of the total text.

Page 1 of 1

Berechnung von Stroemungsparametern in Stenosen aus MR-Flussmessungen

Idee: Dr. Stefan Assmann, DE-Erlangen; Ingo Cremer, DE-Erlangen

Gefaessstenosen sind Verengungen von Blutgefaessen die zu gesundheitlichen Problemen fuehren koennen. Daher ist es relevant, dass bei Untersuchungen auch der Blutfluss bzw. Stroemungsparameter durch diese Stenosen erfasst werden koennen.

Bisher werden bei MR- Flussmessungen (MR: Magnet Resonanz) die Geschwindigkeit und der Fluss abgeleitet, um Stenosen oder allgemein Gefaesslesionen zu charakterisieren. Die Geschwindigkeit wird dabei direkt durch die Mittelung der Geschwindigkeiten einer bestimmten ausgewaehlten Region ermittelt. Der Fluss wird berechnet, indem die mit dem Fluss durchsetzte Flaeche mit der Fliessgeschwindigkeit multipliziert wird. Diese Parameter werden gegenwaertig in verschiedenen MR- Systemen zur Diagnose bereitgestellt.

Im Folgenden wird vorgeschlagen, dass aus den MR-Flussmessungen weitere verschiedene Parameter berechnet werden, die die Diagnose und eine anschliessende Therapie unterstuetzen. Beispielsweise kann der Druckabfall einer Stenose ueber die Bernoulli-Gleichung abgeschaetzt werden.

Die Geschwindigkeit der Stenose wird durch vstenose dargestellt und in m/s angegeben. Die Differenz Δp gibt den Druck in Pascal an, der auf die Stenose wirkt und gegebenenfalls zu einem Abreissen einer Plaque fuehren kann.

Zum Abschaetzen der Stenosenflaeche kann die Kontinuitaetsgleichung des Flusses verwendet werden. Aus den MR-Flussmessungen sind Geschwindigkeiten des Blutes vor bzw. in der Stenose bekannt. Ferner kann bei beispielsweise inplanen Flussmessungen der normale Durchmesser des Gefaesses gemessen und damit die Flaeche ber...