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Methode zur automatischen Reduktion der Roentgenexposition fuer das behandelnde Personal waehrend einer Intervention

IP.com Disclosure Number: IPCOM000181975D
Published in the IP.com Journal: Volume 9 Issue 5A (2009-05-12)
Included in the Prior Art Database: 2009-May-12
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Roentgenbildsysteme sind in der medizinischen Diagnostik weit verbreitet. Sie werden auch zunehmend fuer die Bildgebung im interventionellen Umfeld verwendet, beispielsweise zur Unterstuetzung von minimalinvasiven Eingriffen in der Elektrophysiologie oder Neurologie. Die Roentgenstrahlung dieser Durchleuchtungssysteme besitzt ionisierende Eigenschaften, die sich im Allgemeinen schaedigend auf lebende Organismen auswirken. Hierbei wird zwischen deterministischen Schaeden, die relativ unmittelbar im Anschluss an die Strahlenexposition auftreten, und stochastischen Schaeden, die unter Umstaenden erst nach vielen Jahren auftreten koennen.

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Methode zur automatischen Reduktion der Roentgenexposition fuer das behandelnde Personal waehrend einer Intervention

Idee: Frank Dennerlein, DE-Forchheim; Dr. Jan Boese, DE-Forchheim

Roentgenbildsysteme sind in der medizinischen Diagnostik weit verbreitet. Sie werden auch zunehmend fuer die Bildgebung im interventionellen Umfeld verwendet, beispielsweise zur Unterstuetzung von minimalinvasiven Eingriffen in der Elektrophysiologie oder Neurologie. Die Roentgenstrahlung dieser Durchleuchtungssysteme besitzt ionisierende Eigenschaften, die sich im Allgemeinen schaedigend auf lebende Organismen auswirken. Hierbei wird zwischen deterministischen Schaeden, die relativ unmittelbar im Anschluss an die Strahlenexposition auftreten, und stochastischen Schaeden, die unter Umstaenden erst nach vielen Jahren auftreten koennen.

Ein Grossteil der Strahlenbelastung trifft den untersuchten Patienten. Bei Interventionen wird allerdings auch das behandelnde Personal wie Aerzte und Assistenten der Strahlung ausgesetzt, teilweise ebenfalls der Primaerstrahlung, meist jedoch der Streustrahlung. Da diese Strahlenbelastung fuer das behandelnde Personal ein Gesundheitsrisiko darstellt, werden an dem Roentgengeraet oft Strahlenschutzschilde beispielsweise aus Bleiglas oder aehnlichem Material installiert, um das Personal zu schuetzen. Zusaetzlich kann eine optimierte Wahl von Projektionsrichtungen, aus denen die Bildgebung stattfindet, die Strahlendosis fuer den Arzt reduzieren. In akuten Notfaellen, wenn beispielsweise waehrend der Intervention eine Reanimierungsmassnahme am Patienten notwendig wird, trifft jedoch der Arzt so an den Patienten heran, dass er nicht mehr durch den Roentgenschild vor der Strahlung geschuetzt ist. Hierbei ist es zwar moeglich, durch manuelle Geraetekonfiguration die Strahlendosis fuer Notfallbehandlungen zu verringern, jedoch kann die Strahlenbelastung, die ein behandelnder Arzt waehrend derartiger Notfaelle erleidet, waehrend des Berufslebens trotzdem kritische Ausmasse annehmen, insbesondere, da bei Notfaellen oftmals eine manuelle Steuerung entfaellt.

Zur Loesung dieser Problematik wird nun vorgeschlagen, die beispielsweise waehrend Notfallprozeduren unnoetige Strahlenbelastungen fuer das behandelnde Personal automatisch zu reduzieren, indem das betreffende Roentgensys...