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Halter fuer variable Lambda-Sonden-Kabelfuehrung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000182952D
Publication Date: 2009-May-11
Document File: 8 page(s) / 317K

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Halter fuer variable Lambda-Sonden-Kabelfuehrung

Bei momentan verwendeten Halterungen von Lambdasondenkabeln ist das Verhalten des Kabels nicht vordefiniert, d.h. man kann die Bewegungsablaeufe des Kabels nicht vorhersagen. Die Befestigung ist in der Regel starr ausgefuehrt. Besonders bei kuerzeren Lambdasonden ist der Einfluss auf das Kabel stark und kritisch in der Naehe von sich bewegenden Teilen (z.B. bei sich drehenden Antriebswellen). Insbesondere im Fahrbetrieb eines Fahrzeugs auf unwegsamen Strassen in Gelaende kann dies zur Beschaedigung einzelner Elemente im Motorraum fuehren. Beispielsweise kann sich der Motor gegenueber der Karosserie leicht drehen. Das Verhalten des Lambdasondenkabels insbesondere in sich bewegendem Umfeld ist nicht berechenbar. Neben Versuchen im Fahrzeug muessen aufwendige Simulationen mit 3D-Modellen durchgefuehrt werden. Haeufig muss das Umfeld mit den dazugehoerigen Komponenten abgeaendert werden. Davon kann beispielsweise auch die Auspuffanlage betroffen sein. In manchen Faellen muss zur Problemloesung eine verlaengerte Lambdasonde verwendet und muessen zusaetzliche Befestigungsmoeglichkeiten im beengten kritischen Umfeld geschaffen werden. Bei der starren Halterung des Lambdasondenkabels insbesondere bei kuerzeren Lambdasonden bilden sich Schlaufen in vorher unbestimmten Richtungen.

Im Folgenden wird eine neuartige Loesung vorgeschlagen, durch die eine Schlaufenbildung verhindert wird. Hierbei wird an einem standardmaessigen Halter zusaetzlich ein Schwenkarm auf einer passenden Seite des Halters drehbar befestigt. An einem Ende (in der Regel das Vordere) des Schwenkarms wird, z.B. ueber einen Clip, das Lambdasondenkabel starr befestigt oder gleitbar gefuehrt. In einem entsprechenden Abstand dahinter ist der Schwenkarm drehbar am Halter mit einem Drehpunkt ueber ein Befestigungselement (z.B. eine Schraube) befestigt. Am anderen Ende des Schwenkarms ist eine Feder befestigt und in einer entsprechenden Oeffnung eingefuehrt. Diese Feder ist wiederum an einer anderen Stelle am Halter befestigt. Eine moegliche Ausfuehrungsform der vorgeschlagenen Loesung ist in Abbildung 1 gezeigt.

Waehrend die Feder auf der hinteren Seite den Schwenkarm nach unten zieht, geht der vordere Teil ueber den dazwischenliegenden Drehpunkt des Schwenkarms nach oben und drueckt somit unter einer leichten, definierten Vorspannung das daran befestigte Lambdasondenkabel nach oben. Dadurch wird das Lambdasondenkabel gezielt in eine genau definierte Richtung in ausreichendem Abstand von kritischen Teilen, z.B. einer sich bewegenden Antriebswelle, heissen Teilen und sonstigen kritischen Teilen, gehalten. Die Lage des Lambdasondenkabels ist exakt berechenbar - eine zusaetzliche 3D-Simulation ueber Lambdasondenbewegungsrichtungen ist nicht mehr erforderlich.

Im Folgenden werden drei moegliche Ausfuehrungsformen der vorgeschlagenen Loesung beschrieben:

Ausfuehrungsform 1 (siehe Abbildung 2):

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