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Auswertemethode zur Energieeinsparung in einer Meldeeinrichtung zur Erkennung von Wasserschaden in einem Haushaltsgeraet

IP.com Disclosure Number: IPCOM000183302D
Original Publication Date: 2009-Jun-10
Included in the Prior Art Database: 2009-Jun-10
Document File: 6 page(s) / 187K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In einer Waschmaschine kann ein Schlauchbruch oder eine defekte Waschtrommel dazu fuehren, dass Wasser aus der Maschine laeuft und schliesslich Einrichtungsgegenstaende beschaedigt. Daher wird eine Waschmaschine derart konstruiert, dass auslaufendes Wasser im Boden der Maschine aufgefangen und ueber einen Schwimmerschalter erkannt wird. Der Wasserzulauf der Maschine wird daraufhin abgeschaltet und eine Pumpe wird eingeschaltet, um das Wasser in der Trommel abpumpen zu koennen. Zusaetzlich wird eine Anzeige fuer den Nutzer eingeschaltet. Bisher wird ein statisches Signal erzeugt, das ueber den Schwimmerschalter in der Bodenwanne an die Vorrichtung zur Auswertung geleitet wird. Falls ein Wasserschaden aufgetreten ist, ist der mechanische Meldekontakt des Schwimmschalters unterbrochen, so dass das Signal von der entsprechenden Vorrichtung nicht ausgewertet werden kann. Ein Schaltungsfehler in der Signalerzeugungs- bzw. in der Signalauswertungseinrichtung kann dazu fuehren, dass auch bei unterbrochenem Meldekontakt ein statisches Signal an der Auswerteeinheit anliegen kann. Somit kann moeglicherweise ein Wasserschaden nicht erkannt werden. Der hier eingesetzte Schwimmerschalter, auch Aquastopschalter genannt, benoetigt eine Arbeitsspannung von ungefaehr 230 Volt (V). Im normalen Waschprogramm liegt die Spannung von 230 V erst am Aquastopschalter an, wenn die Tueren geschlossen und das Waschprogramm gestartet wird. Falls jedoch das Waschprogramm mit der Vorwahl „Startzeit“ und zusaetzlicher Kindersicherung gestartet wird, dann sind die Tueren in diesem Zustand verriegelt und der Aquastopsschalter wird bereits mit 230 V versorgt, d.h. in diesem Betriebszustand wird bereits viel Energie fuer die Auswertung des Aquastopschalters benoetigt.

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BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH

Auswertemethode zur Energieeinsparung in einer Meldeeinrichtung zur Erkennung von Wasserschaden in einem Haushaltsgeraet

Idee: Rudolf Feldmeier, DE-Regensburg

In einer Waschmaschine kann ein Schlauchbruch oder eine defekte Waschtrommel dazu fuehren, dass Wasser aus der Maschine laeuft und schliesslich Einrichtungsgegenstaende beschaedigt. Daher wird eine Waschmaschine derart konstruiert, dass auslaufendes Wasser im Boden der Maschine aufgefangen und ueber einen Schwimmerschalter erkannt wird. Der Wasserzulauf der Maschine wird daraufhin abgeschaltet und eine Pumpe wird eingeschaltet, um das Wasser in der Trommel abpumpen zu koennen. Zusaetzlich wird eine Anzeige fuer den Nutzer eingeschaltet. Bisher wird ein statisches Signal erzeugt, das ueber den Schwimmerschalter in der Bodenwanne an die Vorrichtung zur Auswertung geleitet wird. Falls ein Wasserschaden aufgetreten ist, ist der mechanische Meldekontakt des Schwimmschalters unterbrochen, so dass das Signal von der entsprechenden Vorrichtung nicht ausgewertet werden kann. Ein Schaltungsfehler in der Signalerzeugungs- bzw. in der Signalauswertungseinrichtung kann dazu fuehren, dass auch bei unterbrochenem Meldekontakt ein statisches Signal an der Auswerteeinheit anliegen kann. Somit kann moeglicherweise ein Wasserschaden nicht erkannt werden. Der hier eingesetzte Schwimmerschalter, auch Aquastopschalter genannt, benoetigt eine Arbeitsspannung von ungefaehr 230 Volt (V). Im normalen Waschprogramm liegt die Spannung von 230 V erst am Aquastopschalter an, wenn die Tueren geschlossen und das Waschprogramm gestartet wird. Falls jedoch das Waschprogramm mit der Vorwahl "Startzeit" und zusaetzlicher Kindersicherung gestartet wird, dann sind die Tueren in diesem Zustand verriegelt und der Aquastopsschalter wird bereits mit 230 V versorgt, d.h. in diesem Betriebszustand wird bereits viel Energie fuer die Auswertung des Aquastopschalters benoetigt.

Daher wird eine neuartige Methode zur Auswertung des Aquastopschalters vorgeschlagen. Mithilfe eines Signalgenerators wird ueber einen Signalgenerator ein Taktsignal erzeugt, das ueber den Schwimmerschalter in der Bodenwanne an die Vorrichtung zur Auswertung geleitet wird. Falls ein Wasserschaden aufgetreten ist, ist der mechanische Meldekontakt des Schwimmschalters unterbrochen, so dass das Taktsignal von der entsprechenden Vorrichtung nicht ausgewertet werden kann. In diesem Fall liegt an der Vorrichtung zur Auswertung nicht das Taktsignal sondern ein statisches Signal an, wodurch ein Fehler im System erkannt werden kann. Der Pegel des Signals kann bei Low oder High liegen. Das Taktsignal ist hierbei so gewaehlt, dass es von den im Geraet zusaetzlich auftretenden Stoerungen unterschieden werden kann.

Es ist besonders vorteilhaft, wenn das erzeugte Taktsignal an eine optische Sendeeinricht...