Browse Prior Art Database

Methode zum interventionell unterstuetzten, intraoperativen Planungsupdate bei Organdeformation

IP.com Disclosure Number: IPCOM000184956D
Original Publication Date: 2009-Jul-23
Included in the Prior Art Database: 2009-Jul-23
Document File: 3 page(s) / 31K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Lebertumore und Lebermetastasen sind der haeufigste Grund fuer chirurgische Eingriffe an der Leber. Dies schliesst sowohl offene chirurgische als auch minimalinvasive Eingriffe ein. Aufgrund der Atmung und der Beweglichkeit des Organs ist bei diesen Eingriffen eine Planung schwierig umzusetzen, da sowohl die Atmung als auch der Eingriff selbst zu einer Verformung des Organs fuehren. Damit veraendert sich auch die Lage der Tumore als auch die Lage von kritischen Strukturen, wie beispielsweise der Gefaesse. Eine auf einer praeoperativen Planung beruhende Navigationsunterstuetzung des Eingriffs ist nicht moeglich. Zudem wird die Planung von Eingriffen zusaetzlich erschwert, falls die Zielstruktur, wie der Tumor, nicht mittels Roentgenbildgebung in zweidimensionaler (2D) oder dreidimensionaler (3D) Darstellung erkennbar ist. In dem Fall ist eine Navigation auf der Grundlage intraoperativen Roentgenaufnahmen nicht moeglich.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 27% of the total text.

Page 1 of 3

Methode zum interventionell unterstuetzten, intraoperativen Planungsupdate bei Organdeformation

Idee: Dr. Thomas Redel, DE-Forchheim; Dr. Martin Ostermeier, DE-Forchheim

Lebertumore und Lebermetastasen sind der haeufigste Grund fuer chirurgische Eingriffe an der Leber. Dies schliesst sowohl offene chirurgische als auch minimalinvasive Eingriffe ein. Aufgrund der Atmung und der Beweglichkeit des Organs ist bei diesen Eingriffen eine Planung schwierig umzusetzen, da sowohl die Atmung als auch der Eingriff selbst zu einer Verformung des Organs fuehren. Damit veraendert sich auch die Lage der Tumore als auch die Lage von kritischen Strukturen, wie beispielsweise der Gefaesse. Eine auf einer praeoperativen Planung beruhende Navigationsunterstuetzung des Eingriffs ist nicht moeglich. Zudem wird die Planung von Eingriffen zusaetzlich erschwert, falls die Zielstruktur, wie der Tumor, nicht mittels Roentgenbildgebung in zweidimensionaler (2D) oder dreidimensionaler (3D) Darstellung erkennbar ist. In dem Fall ist eine Navigation auf der Grundlage intraoperativen Roentgenaufnahmen nicht moeglich.

Auch die Verwendung alternativer intraoperativer Bildgebungen ist nicht immer moeglich. Zur Verfuegung stehen prinzipiell die MR- (Magnetresonanztomographie) und CT- (Computertomographie) Bildgebung, welche jedoch aus Kostengruenden kaum im operativen Umfeld zur Anwendung kommen. Weite Verbreitung findet daher der intraoperative Ultraschall (US). Neben Einschraenkungen wie schlechte Aufloesung und Bildqualitaet und fehlende Orientierung koennen auch mit Ultraschall nicht alle Strukturen dargestellt werden.

Diese Problemstellung ergibt sich generell bei chirurgischen, endoskopischen oder laparoskopischen Eingriffen im Abdomen oder der Viszeralchirurgie. Offene chirurgische Eingriffe fuehren zu einer massiven Verschiebung und Verformung der Organe. Dasselbe gilt auch fuer viele minimalinvasive Operationen, bei denen mit der Inflation von Gas der Bauchraum erweitert und die internen Strukturen verschoben werden. Viele Strukturen wie Waechter-Lymphknoten (Sentinel Nodes) oder Tumore lassen sich roentgentechnisch nicht von den umgebenden gesunden Strukturen differenzieren. Dies gilt auch fuer Risikostrukturen, die bei einem Eingriff nicht verletzt werden duerfen. Eine rein intraoperative Bildgebung, z.B. mittels Angiographie, ist nicht ausreichend.

Es besteht die grundlegende Aufgabe, ein indirektes Planungs- und Navigationskonzept zu beschreiben, welches es ermoeglicht, in deformierbaren Organen bzw. Geweben gezielt auf der Basis praeoperativer Bildgebung zu navigieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Strukturen, die nicht waehrend der Operation direkt, beispielsweise mittels Ultraschall, optisch oder durch Roentgen dargestellt werden koennen. Bekannt sind folgende drei Ansaetze:

Es existiert ein Verfahren, bei dem mittels in...