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Effiziente Handhabung vieler Freiheitsgrade bei der Parametrierung von Tinnitusgeraeten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000185677D
Published in the IP.com Journal: Volume 9 Issue 8A (2009-08-14)
Included in the Prior Art Database: 2009-Aug-14
Document File: 1 page(s) / 66K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Patienten, die unter Tinnitus leiden, koennen Tinnitusgeraete benutzen, um das Ohrgeraeusch zu ueberdecken. Diese sog. Tinnitus-Noiser geben ein Rauschsignal aus, welches zuvor an das individuelle Ohrgeraeusch angepasst wurde. Bei einfachen Tinnitus-Noisern sind nur der Rauschpegel und wenige fest vorgegebene Rauscharten einstellbar, so dass die optimale Einstellung durch Ausprobieren aller Moeglichkeiten gefunden werden kann. Eine bessere Anpassung ist mit einer groesseren Anzahl einstellbarer Parameter moeglich, beispielsweise Art des Rauschens, Modulation, Pegel, untere und obere Grenzfrequenz etc. Die Einstellprozedur einer Vielzahl von Parametern ist jedoch sehr langwierig. Einerseits sind mehrdimensionale Regler schwierig zu handhaben. Andererseits ist es fuer Betroffene schwierig das Ohrgeraeusch objektiv zu beschreiben, so dass der Akustiker richtig reagieren kann.

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Effiziente Handhabung vieler Freiheitsgrade bei der Parametrierung von Tinnitusgeraeten

Idee: André Steinbuss, DE-Erlangen; Roland Barthel, DE-Erlangen

Patienten, die unter Tinnitus leiden, koennen Tinnitusgeraete benutzen, um das Ohrgeraeusch zu ueberdecken. Diese sog. Tinnitus-Noiser geben ein Rauschsignal aus, welches zuvor an das individuelle Ohrgeraeusch angepasst wurde. Bei einfachen Tinnitus-Noisern sind nur der Rauschpegel und wenige fest vorgegebene Rauscharten einstellbar, so dass die optimale Einstellung durch Ausprobieren aller Moeglichkeiten gefunden werden kann. Eine bessere Anpassung ist mit einer groesseren Anzahl einstellbarer Parameter moeglich, beispielsweise Art des Rauschens, Modulation, Pegel, untere und obere Grenzfrequenz etc. Die Einstellprozedur einer Vielzahl von Parametern ist jedoch sehr langwierig. Einerseits sind mehrdimensionale Regler schwierig zu handhaben. Andererseits ist es fuer Betroffene schwierig das Ohrgeraeusch objektiv zu beschreiben, so dass der Akustiker richtig reagieren kann.

Zur Loesung dieses Problems wird vorgeschlagen, die zahlreichen Einstellmoeglichkeiten (Dimensionen) eines Tinnitus-Noisers in ein installiertes oder web-basiertes Computerspiel zu uebertragen, wo sich eine Spielfigur in mehreren Dimensionen bewegen kann, z.B. links/rechts, rauf/runter, nach vorne/nach hinten, naechster Raum etc. Entsprechend der Spielfigurpositi...