Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, Oct. 22, from 10am ET - noon. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Entwaesserung von Hohlraeumen unter geklebten Fussbodenplatten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000185681D
Original Publication Date: 2009-Aug-14
Included in the Prior Art Database: 2009-Aug-14
Document File: 6 page(s) / 136K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Werden in Schienenfahrzeugen, aber auch in anderen Fahrzeugen, wie beispielsweise in Bussen, Bodenplatten mit Dickschichtverklebung auf beispielsweise Aluminiumbodenplatten mit glatter ebener Oberflaeche verklebt, bilden sich Hohlraeume unter der Bodenplatte, in denen sich aufgrund von Oeffnungen oder defekten Dichtnaehten beispielsweise Kondens-, Aufwaschwasser oder durch die Passagiere ins Wageninnere gebrachte Fluessigkeiten im Hohlraum sammeln kann. Kann diese Fluessigkeit nicht gezielt abrinnen, verursacht beispielsweise stehendes Wasser Korrosion, was auch zur Schwaechung des Wagenkastens in weiterer Folge fuehren kann. Derzeit werden deshalb an bestimmten Stellen, vorzugsweise in den Ecken (siehe Abbildung 1), Entwaesserungsloecher im Wagenkastenboden gebohrt. Durch die Bewegung des Schienenfahrzeuges (Beschleunigung/Verzoegerung/Kurvenfahrt) oder Stehen des Schienenfahrzeuges auf einer schiefen Ebene stroemt das Wasser in eine Ecke und kann abrinnen. Koennen konstruktiv die Entwaesserungsbohrungen nicht in den Ecken, sondern nur in der Mitte des Bodens angeordnet werden (siehe Abbildung 2), dann fliesst das Wasser fast nicht ab. Erst ab einem gewissen Pegel rinnt das Wasser ab, jedoch verbleibt immer ein grosser Anteil an Restwasser im Hohlraum.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 6

Entwaesserung von Hohlraeumen unter geklebten Fussbodenplatten

Idee: Alexander Steyrleithner, AT-Wien

Werden in Schienenfahrzeugen, aber auch in anderen Fahrzeugen, wie beispielsweise in Bussen, Bodenplatten mit Dickschichtverklebung auf beispielsweise Aluminiumbodenplatten mit glatter ebener Oberflaeche verklebt, bilden sich Hohlraeume unter der Bodenplatte, in denen sich aufgrund von Oeffnungen oder defekten Dichtnaehten beispielsweise Kondens-, Aufwaschwasser oder durch die Passagiere ins Wageninnere gebrachte Fluessigkeiten im Hohlraum sammeln kann. Kann diese Fluessigkeit nicht gezielt abrinnen, verursacht beispielsweise stehendes Wasser Korrosion, was auch zur Schwaechung des Wagenkastens in weiterer Folge fuehren kann.

Derzeit werden deshalb an bestimmten Stellen, vorzugsweise in den Ecken (siehe Abbildung 1), Entwaesserungsloecher im Wagenkastenboden gebohrt. Durch die Bewegung des Schienenfahrzeuges (Beschleunigung/Verzoegerung/Kurvenfahrt) oder Stehen des Schienenfahrzeuges auf einer schiefen Ebene stroemt das Wasser in eine Ecke und kann abrinnen. Koennen konstruktiv die Entwaesserungsbohrungen nicht in den Ecken, sondern nur in der Mitte des Bodens angeordnet werden (siehe Abbildung 2), dann fliesst das Wasser fast nicht ab. Erst ab einem gewissen Pegel rinnt das Wasser ab, jedoch verbleibt immer ein grosser Anteil an Restwasser im Hohlraum.

In Abbildung 1 ist eine T-foermige Bodenplatte dargestellt, die rundherum eingeklebt und abgedichtet ist. Der Hohlraum unter der Platte wird durch die Loecher in den sechs Ecken entwaessert. In Abbildung 2 ist ein Fall dargestellt, bei dem Entwaesserungsbohrungen nur in der Mitte unter der Bodenplatte angeordnet werden koennen. Hier kann ein erheblicher Anteil Restwasser im Hohlraum verbleiben.

Bei der Dickschichtverklebung der Bodenplatte im Wagenkasten koennen beispielsweise Gummistreifen als Auflage verwendet werden. Dabei wird nun vorgeschlagen, die Klebestellen und Auflagestellen derart auszurichten, dass sie das Wasser durch die Bewegung des Schienenfahrzeuges in Richtung Entwaesserungsloch leiten. Vorzugsweise sind dreieckige oder rautenfoermige Felder anzustreben. Somit werden Fixierung und Auflage der Bodenplatte und Entwaesserungskonzept auf einmal erfuellt.

Grundsaetzlich werden folgende Punkte beruecksichtigt: Die Fixierung der Bodenplatte erfolgt durch eine ausreichend grosse Klebeflaeche. Die Bodenplatte wird dabei ausreichend, beispielsweise mittels Gummistreifen, unterstuetzt unter Beachtung der jeweiligen Stuetzweite. Schliesslich wird darauf geachtet, dass die Stroemungsweite, d.h. der Weg, den das Wasser waehrend eines Beschleunigungs-/ Bremsvorgang bzw....