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Software basiertes Verfahren zum automatischen Zoomen und Rotieren bei der Befundung von Gefaessen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000188085D
Published in the IP.com Journal: Volume 9 Issue 10A (2009-10-14)
Included in the Prior Art Database: 2009-Oct-14
Document File: 2 page(s) / 132K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Bildgebung der Gefaesse des menschlichen Koerpers, die sogenannte Angiographie, findet in der Medizin zunehmend Anwendung. Mit Hilfe verschiedenster diagnostischer Bildgebungsverfahren koennen Gefaesse auf Verletzungen oder Erkrankungen untersucht werden. So werden beispielsweise bei Erkrankungen von Gefaessen diese einzeln gescannt bzw. im Falle von traumatischen Verletzungen ein Ganzkoerper-Scan des Patienten durchgefuehrt. Nach dem Scannen einzelner Regionen oder des gesamten Koerpers wird durch das Markieren eines Gefaesses dieses automatisch bzw. semi-automatisch mit einer Mittellinie versehen (siehe Abbildung 1). Aufgabe des untersuchenden Radiologen ist es nun die Laesion schnell aufzufinden, indem er beispielsweise den Verlauf der Mittellinie und damit des Gefaesses verfolgt. Diese Prozedur kann jedoch gerade bei langen Gefaessabschnitten sehr zeitraubend und muehevoll sein. In der Praxis kommt es haeufig vor, dass die Anwender mehrmals waehrend einer Untersuchung manuell in die Totale des Bildes zoomen, um einen Ueberblick der augenblicklichen Position zu erhalten. Sobald sie eine verdaechtige Stelle in der Totalen entdecken, zoomen sie wieder in das Bild hinein, um die Diagnose vorzunehmen. Fuer die Diagnose kann es zudem in vielen Faellen hilfreich sein, die ausgewaehlten Bereiche aus verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten, indem die Stelle beispielsweise um 180° bzw. 360° rotiert wird. Diese Prozeduren sind nach dem derzeitigen Stand der Technik sehr umstaendlich und zeitintensiv und erschweren daher eine schnelle und effiziente Auffindung und Auswertung erkrankter Koerperstellen.

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Software basiertes Verfahren zum automatischen Zoomen und Rotieren bei der Befundung von Gefaessen

Idee: Peter Aulbach, DE-Forchheim

Die Bildgebung der Gefaesse des menschlichen Koerpers, die sogenannte Angiographie, findet in der Medizin zunehmend Anwendung. Mit Hilfe verschiedenster diagnostischer Bildgebungsverfahren koennen Gefaesse auf Verletzungen oder Erkrankungen untersucht werden. So werden beispielsweise bei Erkrankungen von Gefaessen diese einzeln gescannt bzw. im Falle von traumatischen Verletzungen ein Ganzkoerper-Scan des Patienten durchgefuehrt. Nach dem Scannen einzelner Regionen oder des gesamten Koerpers wird durch das Markieren eines Gefaesses dieses automatisch bzw. semi-automatisch mit einer Mittellinie versehen (siehe Abbildung 1). Aufgabe des untersuchenden Radiologen ist es nun die Laesion schnell aufzufinden, indem er beispielsweise den Verlauf der Mittellinie und damit des Gefaesses verfolgt. Diese Prozedur kann jedoch gerade bei langen Gefaessabschnitten sehr zeitraubend und muehevoll sein. In der Praxis kommt es haeufig vor, dass die Anwender mehrmals waehrend einer Untersuchung manuell in die Totale des Bildes zoomen, um einen Ueberblick der augenblicklichen Position zu erhalten. Sobald sie eine verdaechtige Stelle in der Totalen entdecken, zoomen sie wieder in das Bild hinein, um die Diagnose vorzunehmen. Fuer die Diagnose kann es zudem in vielen Faellen hilfreich sein, die ausgewaehlten Bereiche aus verschiedenen Blickrichtungen zu betrachten, indem die Stelle beispielsweise um 180° bzw. 360° rotiert wird. Diese Prozeduren sind nach dem derzeitigen Stand der Technik sehr umstaendlich und zeitintensiv und erschweren daher eine schnelle und effiziente Auffindung und Auswertung erkrankter Koerperstellen.

Im Folgenden wird ein Verfahren vorgeschlagen, dass ein schnelles Entlangfahren an Gefaessen oder anderen laenglichen Strukturen bei gleichzeitig schneller Vergroesserung und Rotation um auffaellige Regionen ermoeglicht. Zu diesem Zweck wird ein "Auto Vessel Zoom" Algorithmus eingefuehrt, der sich jederzeit automatisch einschaltet, sobald der Anwender eine Mittellinie eines Gefaesses auswaehlt. Ueber die Tastatur, beispielsweise mit Hilfe der Pfeiltasten, gleitet der Befunder am Gefaess entlang, wahlweise vor- oder rueckwaerts. Je laenger er eine entsprechende Taste gedrueckt haelt, desto schneller bewegt sich das Gefaess bzw. dessen Bild unter ihm weg. Gleiches gilt fuer die Interaktion mit der Maus. Hier kann z.B. mit gedrueckter rechter Maustaste und gleichzeitiger Vor- und Zurueckbewegung gleiches Verhalten erzie...