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Selektive Deaktivierung von Hirnarealen, die mittels funktioneller Bildgebung mit psychischen Stoerungen assoziiert werden

IP.com Disclosure Number: IPCOM000193177D
Original Publication Date: 2010-Feb-23
Included in the Prior Art Database: 2010-Feb-23
Document File: 1 page(s) / 69K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Viele psychische Erkrankungen gehen mit Stoerungen der Hirnfunktion oder gar Veraenderungen der Hirnstruktur einher. Daneben finden sich oft keine krankheitstypischen Hirnschaedigungen, wie dies bei den meisten neurologischen Erkrankungen der Fall ist. So wurde z. B. bei der Depression ein verringertes Volumen in der fuer Gedaechtnis und Gefuehlsleben besonders wichtigen Struktur des Hippocampus festgestellt; bei der Schizophrenie finden sich im Frontalhirn und im limbischen System zahlreiche Veraenderungen. Es wird angenommen, dass psychische Stoerungen im Allgemeinen auch mit einer Hyper-, bzw. Hypoaktivitaet bestimmter Hirnareale einhergehen.

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Selektive Deaktivierung von Hirnarealen, die mittels funktioneller Bildgebung mit psychischen Stoerungen assoziiert werden

Idee: Dr. Arne Hengerer, DE-Erlangen, Dr. Sebastian Schmidt, DE-Erlangen; Dr. Heiko Meyer, DE- Erlangen, Bjarne Roscher, DE-Erlangen

Viele psychische Erkrankungen gehen mit Stoerungen der Hirnfunktion oder gar Veraenderungen der Hirnstruktur einher. Daneben finden sich oft keine krankheitstypischen Hirnschaedigungen, wie dies bei den meisten neurologischen Erkrankungen der Fall ist. So wurde z. B. bei der Depression ein verringertes Volumen in der fuer Gedaechtnis und Gefuehlsleben besonders wichtigen Struktur des Hippocampus festgestellt; bei der Schizophrenie finden sich im Frontalhirn und im limbischen System zahlreiche Veraenderungen. Es wird angenommen, dass psychische Stoerungen im Allgemeinen auch mit einer Hyper-, bzw. Hypoaktivitaet bestimmter Hirnareale einhergehen.

Bisher werden psychische Erkrankungen durch psychoanalytische, verhaltenstherapeutische oder medikamentoese Therapie behandelt. Diese Behandlungen fuehren nicht immer zu einem Heilungserfolg. Insbesondere bei psychotischen Krankheitsbildern sind die Heilungschancen eher duerftig.

Daneben wurden in der Vergangenheit auch chirurgische Eingriffe an Gehirn und Nervensystem durchgefuehrt, jedoch wurde diese Praxis aufgrund massiver Nebenwirkungen aufgegeben. Zu jener Zeit war es nicht moeglich nur die relevanten Hirnareale zu zerstoeren, ohne Bereiche zu beschaedigen welche fuer wichtige neuropsychologische Funktionen verantwortlich sind. Es fehlten die Moeglichkeiten zur exakten Lokalisierung betroffener Zentren, sowie zu deren selektiven Ausschaltung.

Eine neuartige M...