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Durchgaengige, zeitbereichuebergreifende Darstellung von Prognoseergebnissen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000193778D
Original Publication Date: 2010-Mar-24
Included in the Prior Art Database: 2010-Mar-24
Document File: 4 page(s) / 119K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Energiewirtschaft werden fuer Planungen, Optimierungen und Entscheidungen (z.B. Lastmanagement (Bezugsoptimierung), Planung der kurzfristig notwendigen Regelenergie, Kraftwerkseinsatzplanung, Planung der Revision groesser Kraftwerksbloecke, langfristige Energiebeschaffung, Abschaetzung der Netzbelastung usw.) Prognosen des Energieverbrauchs und anderer Groessen benoetigt, die sich bei unterschiedlichem Zeitraster ueber Zeitbereiche von wenigen Minuten bis zu mehreren Jahren erstrecken (Prognosehorizont). Dies sind beispielsweise: • Kuerzestzeitprognosen (ein oder mehrere Viertelstunden im Minutenraster) • Kurzzeitprognosen (ein bis sieben Tage im Viertelstundenraster) • Mittelzeitprognosen (ein bis zwei Wochen im Viertelstunden oder Stundenraster) • Langzeitprognosen (mehrere Wochen bis wenige Jahre im Stunden bis Wochen oder Monatsraster) Ein durchgaengiges Prognoseverfahren, das alle relevanten Zeitbereiche abdeckt, ist bislang nicht verfuegbar. Daher werden unterschiedliche, spezialisierte Anwendungen mit jeweils eigenen Algorithmen, Datenmodellen, Eingangsdaten und getrennten Ergebnisdarstellungen verwendet. Durch die getrennten Prognoseverfahren ohne einheitliche Ergebnisdarstellung ergibt sich das Problem, dass eine kontinuierliche Sicht ueber alle Zeitbereiche nicht moeglich ist. Da in Ueberlappungsbereichen fuer gleiche Zeitpunkte Prognosen mit unterschiedlichen Verfahren und unterschiedlichen zeitlichen Aufloesungen ermittelt wurden, wurden fuer diese Zeitbereiche voneinander abweichende Ergebnisse berechnet. Diese Mehrdeutigkeit verunsichert den Anwender.

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Durchgaengige, zeitbereichuebergreifende Darstellung von Prognoseergebnissen

Idee: Dr. Klaus-Martin Graf, DE-Nuernberg; Sonja Auer, DE-Nuernberg; Michael Hufnagel, DE- Nuernberg

In der Energiewirtschaft werden fuer Planungen, Optimierungen und Entscheidungen (z.B. Lastmanagement (Bezugsoptimierung), Planung der kurzfristig notwendigen Regelenergie, Kraftwerkseinsatzplanung, Planung der Revision groesser Kraftwerksbloecke, langfristige Energiebeschaffung, Abschaetzung der Netzbelastung usw.) Prognosen des Energieverbrauchs und anderer Groessen benoetigt, die sich bei unterschiedlichem Zeitraster ueber Zeitbereiche von wenigen Minuten bis zu mehreren Jahren erstrecken (Prognosehorizont). Dies sind beispielsweise:

• Kuerzestzeitprognosen (ein oder mehrere Viertelstunden im Minutenraster)

• Kurzzeitprognosen (ein bis sieben Tage im Viertelstundenraster)

• Mittelzeitprognosen (ein bis zwei Wochen im Viertelstunden oder Stundenraster)

• Langzeitprognosen (mehrere Wochen bis wenige Jahre im Stunden bis Wochen oder Monatsraster)

Ein durchgaengiges Prognoseverfahren, das alle relevanten Zeitbereiche abdeckt, ist bislang nicht verfuegbar. Daher werden unterschiedliche, spezialisierte Anwendungen mit jeweils eigenen Algorithmen, Datenmodellen, Eingangsdaten und getrennten Ergebnisdarstellungen verwendet. Durch die getrennten Prognoseverfahren ohne einheitliche Ergebnisdarstellung ergibt sich das Problem, dass eine kontinuierliche Sicht ueber alle Zeitbereiche nicht moeglich ist. Da in Ueberlappungsbereichen fuer gleiche Zeitpunkte Prognosen mit unterschiedlichen Verfahren und unterschiedlichen zeitlichen Aufloesungen ermittelt wurden, wurden fuer diese Zeitbereiche voneinander abweichende Ergebnisse berechnet. Diese Mehrdeutigkeit verunsichert den Anwender.

Zudem liefern in vielen Faellen die verwendeten Prognoseverfahren keine Aussage ueber die Genauigkeit der berechneten Ergebnisse. Der Anwender hat daher keine Moeglichkeit die Verlaesslichkeit der Ergebnisse zu beurteilen und die Ungenauigkeiten in seine Entscheidungen einzubeziehen.

Es wird nun eine Methode vorgeschlagen, um eine durchgaengige, zeitbereichuebergreifende Darstellung von Prognoseergebnissen zu erreichen. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Verfahren werden dafuer in einem gemeinsamen Ergebnis mit durchgaengiger Darstellung zusammengefasst. Fuer die Darstellung sind unterschiedliche Varianten moeglich. Um einen eindeutigen Prognosewert fuer jeden Zeitpunkt zu erhalten, koennen die Verlaeufe an den Uebergangsstellen zwischen unterschiedlichen Zeitbereichen durch geeignete Glaettungsverfahren angepasst werden. Dabei muessen die unterschiedlichen zeitlichen Aufloesungen (Zeitraster) und Verdichtungen beruecksichtigt werden. Neben der durchgaengigen, vom Prognosehorizont des unterlagerten Prognoseverfahrens unabhaengigen, Ergebnisvisualisierung wird auch die Bereitstellung der Prognoseergebnisse fuer weiterfuehrende Anwendungen ueber eine einheitliche Schnittstelle unt...