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Sortierender Duplikatefilter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000194931D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 4B (2010-04-24)
Included in the Prior Art Database: 2010-Apr-24
Document File: 2 page(s) / 91K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Beim Empfangen von Datentelegrammen ist es die Aufgabe des Redundanzprotokolls auftretende Duplikate, also doppelte Datentelegramme, zu erkennen. Dies muss auch geschehen, wenn diese in grossen zeitlichen Abstaenden bei einem Empfaenger eintreffen. Eine hierfuer haeufig verwendete Implementierung eines Redundanzalgorithmus versieht jede Nachrichten mit einem eindeutigen Identifikationsnamen und einer Sequenznummer, die eine Abfolge der einzelnen Datentelegramme angibt. Bisherige Verfahren ueberpruefen den Identifikationsnamen und die Sequenznummer jeder eingehenden Nachricht; sind diese bereits in einem dafuer bereitstehenden Speicher vorhanden, so handelt es sich um ein zu verwerfendes Duplikat, anderenfalls werden sie in diesem Speicher abgelegt. Da zum Abspeichern dieser Information kein unbegrenzter Speicherplatz vorliegt, wird in der Praxis z.B. ein Ringpuffer verwendet, in dem der jeweils aelteste Eintrag mit einem neuen ueberschrieben wird, sobald er voll ist. Es gibt bestimmte Anwendungsfaelle, bei denen der ohnehin begrenzte Speicherplatz noch zusaetzlich reduziert ist, und es deshalb nicht moeglich ist eine grosse Menge an Identifikationsnamen und Sequenznummern zu speichern. Ein Beispiel hierfuer ist die Realisierung eines Redundanzprotokolls in einem FPGA (Field Programmable Gate Array). Fuer die Integration des Duplikatefilters wird hier nur eine bestimmte Anzahl von Speicherstrukturen zur Verfuegung gestellt, diese vorhandenen Ressourcen muessen so effektiv wie moeglich genutzt werden.

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Sortierender Duplikatefilter

Idee: Holger Heine, DE-Berlin

Beim Empfangen von Datentelegrammen ist es die Aufgabe des Redundanzprotokolls auftretende Duplikate, also doppelte Datentelegramme, zu erkennen. Dies muss auch geschehen, wenn diese in grossen zeitlichen Abstaenden bei einem Empfaenger eintreffen. Eine hierfuer haeufig verwendete Implementierung eines Redundanzalgorithmus versieht jede Nachrichten mit einem eindeutigen Identifikationsnamen und einer Sequenznummer, die eine Abfolge der einzelnen Datentelegramme angibt.

Bisherige Verfahren ueberpruefen den Identifikationsnamen und die Sequenznummer jeder eingehenden Nachricht; sind diese bereits in einem dafuer bereitstehenden Speicher vorhanden, so handelt es sich um ein zu verwerfendes Duplikat, anderenfalls werden sie in diesem Speicher abgelegt. Da zum Abspeichern dieser Information kein unbegrenzter Speicherplatz vorliegt, wird in der Praxis z.B. ein Ringpuffer verwendet, in dem der jeweils aelteste Eintrag mit einem neuen ueberschrieben wird, sobald er voll ist. Es gibt bestimmte Anwendungsfaelle, bei denen der ohnehin begrenzte Speicherplatz noch zusaetzlich reduziert ist, und es deshalb nicht moeglich ist eine grosse Menge an Identifikationsnamen und Sequenznummern zu speichern. Ein Beispiel hierfuer ist die Realisierung eines Redundanzprotokolls in einem FPGA (Field Programmable Gate Array). Fuer die Integration des Duplikatefilters wird hier nur eine bestimmte Anzahl von Speicherstrukturen zur Verfuegung gestellt, diese vorhandenen Ressourcen muessen so effektiv wie moeglich genutzt werden.

Es wird eine neuartige Loesung vorgestellt, die eine Realisierung von Redundanzprotokollen ermoeglicht, bei der der benoetigte Speicherbedarf im Vergleich zu bisherigen Loesungen stark reduziert ist. Es wird vorgeschlagen das Wissen um die Bildungsvorschrift der Sequenznummern zu nutzen um den Speicherbedarf zu reduzieren. Fuer die vorgeschlagene Loesung muessen zwei Faelle unterschieden werden. Im ersten Fall treffen die Nachrichten in der Reihenfolge ein, in der sie auch versendet wurden. Im zweiten Fall weicht die Reihenfolge der eintreffenden Nachrichten von der Reihenfolge ihrer Versendungen ab.

Entspricht die Empfangsreihenfolge der Sendereihenfolge, so wird ein Identifikationsname nur einmal abgespeichert, und zwar zusammen mit der zuletzt erhaltenen Sequenznummer. Wird nun eine Nachricht empfangen, die einen bereits im Speicher befindlichen Identifikationsnamen und eine Sequenznummer, die ein Vorgaenger der abgespeicherten ist, enthaelt, so handelt es sich um ein Duplikat. Wird eine Nachricht mit bereits bekanntem Identifikationsname empfangen und ist die zugehoerige Sequenznummer ein Nachfolger der im Speicher befindlichen, so wird die abgespeicherte Sequenznummer mit der aktuell empfangenen ueberschrieben; bei der zugehoerigen Nachricht handelt es sich nicht um ein Duplikat. Durch das Zuordnen der eingehenden Sequenznummern zum Identifikationsnamen, wird die Groesse d...