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Weiterentwicklung der Sperrfunktion des Griffes durch die Prueftaste

IP.com Disclosure Number: IPCOM000195653D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 5B (2010-05-24)
Included in the Prior Art Database: 2010-May-24
Document File: 5 page(s) / 194K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In Fehlerstromeinrichtungen wird bisher ein Mechanismus vorgesehen, der verhindert, dass das Bedienelement auf den Finger des Anwenders schlaegt, waehrend dieser die Prueftaste drueckt. Dafuer ist eine Kontur an der Prueftaste angebracht, die den Griff fuer eine schnelle Bewegung von einer Ein- in eine Aus-Position und vor der Aus-Position sperrt. Sobald die Prueftaste vom Anwender losgelassen wird, erreicht die Prueftaste die Ruheposition und der Griff wird freigegeben. Der Griff erreicht ebenfalls die Aus-Stellung. Es wird eine neuartige Loesung vorgeschlagen, die eine Verbesserung des oben beschriebenen Mechanismus vorsieht. Ueblicherweise liegen das Gehaeusezwischenteil und die Prueftaste mittig im Geraet. Die Prueftaste wird direkt an einer Schulter am Zwischenteil gefuehrt. Dies ermoeglicht eine lange, schmale Fuehrung, die relativ unempfindlich gegen Reibung, Verkippen, Verklemmen sowie Blockieren aufgrund von Verschmutzungen ist (s. Abbildung 1). Des Weiteren wird die Sperrflaeche an der Prueftaste um ungefaehr das Dreifache vergroessert als bisher fuer eine wirksame Sperrfunktion vorgesehen war (s. Abbildung 1). Dadurch ist der Mechanismus robuster gegenueber groeberen Toleranzen, die beispielsweise bei einem Drahtbiegeteil oder bei groesseren Kunststoffteilen auftreten. Im Besonderen bedeutet dies, dass, wenn der Pruefkontakt aufgrund massgeblicher Toleranzen bei geringem Hub der Prueftaste geschlossen wird, der Griff genau so sicher gesperrt wird wie bei einem Pruefkontaktanschluss nach groesserem Hub. Weiterhin wird die Sperrflaeche an der Prueftaste derart geneigt, dass die Normalkraft, die auf die Sperrflaeche wirkt, um eine weitere Komponente verfuegt, die in Richtung der Ruhelage der Prueftaste zeigt (d.h. nach oben) und somit entgegen eventuell erhoehter Reibkraft ein Rueckstellen der Taste antreiben kann (s. Abbildung 2).

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Weiterentwicklung der Sperrfunktion des Griffes durch die Prueftaste

Idee: Andreas Mundt, DE-Regensburg; Bernhard Schmid, DE-Regensburg; Johann Herrmann, DE- Regensburg

In Fehlerstromeinrichtungen wird bisher ein Mechanismus vorgesehen, der verhindert, dass das

Bedienelement auf den Finger des Anwenders schlaegt, waehrend dieser die Prueftaste drueckt.

Dafuer ist eine Kontur an der Prueftaste angebracht, die den Griff fuer eine schnelle Bewegung von

einer Ein- in eine Aus-Position und vor der Aus-Position sperrt. Sobald die Prueftaste vom Anwender

losgelassen wird, erreicht die Prueftaste die Ruheposition und der Griff wird freigegeben. Der Griff

erreicht ebenfalls die Aus-Stellung.

Es wird eine neuartige Loesung vorgeschlagen, die eine Verbesserung des oben beschriebenen

Mechanismus vorsieht. Ueblicherweise liegen das Gehaeusezwischenteil und die Prueftaste mittig im

Geraet. Die Prueftaste wird direkt an einer Schulter am Zwischenteil gefuehrt. Dies ermoeglicht eine

lange, schmale Fuehrung, die relativ unempfindlich gegen Reibung, Verkippen, Verklemmen sowie

Blockieren aufgrund von Verschmutzungen ist (s. Abbildung 1). Des Weiteren wird die Sperrflaeche

an der Prueftaste um ungefaehr das Dreifache vergroessert als bisher fuer eine wirksame

Sperrfunktion vorgesehen war (s. Abbildung 1). Dadurch ist der Mechanismus robuster gegenueber

groeberen Toleranzen, die beispielsweise bei einem Drahtbiegeteil oder bei groesseren

Kunststoffteilen auftreten. Im Besonderen bedeutet dies, dass, wenn der Pruefkontakt aufgrund

massgeblicher Toleranzen bei geringem Hub der Prueftaste geschlossen wird, der Griff genau so

sicher gesperrt wird wie bei einem Pruefkontaktanschluss nach groesserem Hub. Weiterhin wird die

Sperrflaeche an der Prueftaste derart geneigt, dass die Normalkraft, die auf die Sperrflaeche wirkt, um

eine weitere Komponente verfuegt, die in Richtung der Ruhelage der Prueftaste zeigt (d.h. nach oben)

und somit entgegen eventuell erhoehter Reibkraft ein Rueckstellen der Taste antreiben kann (s.

Abbildung 2).

Die Funktionsweise der vorgeschlagenen Loesung wird im Folgenden beschrieben. In Abbildung 3 ist

ein Griff mit Wirkfaeche dargestellt. Wenn durch die Prueftaste das Geraet ausgeloest wird, wird die

Wirkflaeche von der Sperrflaeche der Prueftaste gefangen. Je nach Anordnung der Wirkflaeche wird

der Griff vor seiner Aus-Position eher oder spaeter gefangen. Die Wirkflaeche des Griffs schiebt die

Prueftaste tendenziell wieder in die Ruheposition. In Abbildung 4 wird dargestellt, wie die Prueftaste

an ihrer Schulter auf einer langen, schmalen Fuehrung im Gehaeusezwischenteil gelagert wird. In

Abbildung 5 wird das eingeschaltete Geraet vor dem Pruefgang dargestellt. Der Schwenkbereic...