Browse Prior Art Database

Schweißverfahren für Schienenfahrzeugkomponenten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000196674D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 6B (2010-06-24)
Included in the Prior Art Database: 2010-Jun-24
Document File: 3 page(s) / 282K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Beim Bau von Schienenfahrzeugkomponenten werden geringes Gewicht, hohe Festigkeiten und Steifigkeiten, geringe Herstellkosten und im Sichtbereich gute optische Eigenschaften der erzeugten Oberflächen angestrebt. Stahl ist mit seinen stetig verbesserten Eigenschaften und der guten Anwenderakzeptanz ein Werkstoff, mit dem Kosten- und Gewichtspotentiale realisiert werden können. Voraussetzung hierfür ist eine gut mechanisierbare Fügetechnik, mit der die gewichtssparende Differentialbauweise kostengünstig bei möglichst geringer Beeinflussung der Sichtflächen realisiert werden kann. Bislang ist das Lichtbogenschweißen in Verbindung mit dem Metallschutzgasverfahren das Verfahren der Wahl zum Schweißen von Schienenfahrzeugkomponenten aus Stahl. Nachteilig hierbei ist jedoch der relativ hohe personelle Aufwand. Der vergleichsweise hohe Wärmeeintrag führt außerdem zum Verzug der Baugruppen, was kostenintensive Richt- und Spachtelarbeiten nach sich zieht. Das ebenfalls eingesetzte Widerstandspunktschweißen erfordert Blechdoppelungen, die das Bauteilgewicht erhöhen und Korrosionsprobleme verursachen können. Innenverstrebte Hohlelemente sind hiermit nur eingeschränkt herstellbar.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 3

Schweißverfahren für Schienenfahrzeugkomponenten

Idee: Dr. Ulrich Kahrstedt, DE-Krefeld

Beim Bau von Schienenfahrzeugkomponenten werden geringes Gewicht, hohe Festigkeiten und Steifigkeiten, geringe Herstellkosten und im Sichtbereich gute optische Eigenschaften der erzeugten Oberflächen angestrebt. Stahl ist mit seinen stetig verbesserten Eigenschaften und der guten Anwenderakzeptanz ein Werkstoff, mit dem Kosten- und Gewichtspotentiale realisiert werden können. Voraussetzung hierfür ist eine gut mechanisierbare Fügetechnik, mit der die gewichtssparende Differentialbauweise kostengünstig bei möglichst geringer Beeinflussung der Sichtflächen realisiert werden kann.

Bislang ist das Lichtbogenschweißen in Verbindung mit dem Metallschutzgasverfahren das Verfahren der Wahl zum Schweißen von Schienenfahrzeugkomponenten aus Stahl. Nachteilig hierbei ist jedoch der relativ hohe personelle Aufwand. Der vergleichsweise hohe Wärmeeintrag führt außerdem zum Verzug der Baugruppen, was kostenintensive Richt- und Spachtelarbeiten nach sich zieht. Das ebenfalls eingesetzte Widerstandspunktschweißen erfordert Blechdoppelungen, die das Bauteilgewicht erhöhen und Korrosionsprobleme verursachen können. Innenverstrebte Hohlelemente sind hiermit nur eingeschränkt herstellbar.

Neuere Schweißverfahren wie beispielsweise das Laserschweißen erfordern hohe Investitionen und reagieren empfindlich auf die im Schienenfahrzeugbau üblichen Toleranzen, was einen erhöhten Aufwand für die Bauteilvorbereitung oder die exakte Bauteilpositionierung nach sich zieht.

Die Idee besteht in einer vorteilhaften Kombination von natürlichen und künstlichen Buck...