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Neuer Blasenerzeuger für pneumatische Flotationszellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000196753D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 6B (2010-06-24)
Included in the Prior Art Database: 2010-Jun-24
Document File: 1 page(s) / 100K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Aufbereitung von erzhaltigen Mineralien erfolgt häufig mittels Flotation. Dabei wird die unterschiedliche Oberflächenbenetzung zur Abtrennung der im Roherz enthaltenen Wertstoffe genutzt. Die in der Suspension aufsteigenden Gasbläschen transportieren hydrophobe, also nichtbenetzende Erzpartikel nach oben. Die für das Verfahren optimale Blasengröße liegt bei 1-5 mm Durchmesser, da derart kleine Blasen eine größere spezifische Oberfläche aufweisen als größere Blasen und dadurch mehr Erz pro eingesetzter Luft binden und transportieren können. In den bisher verwendeten sogenannten Hybridzellen werden eine pneumatische Zelle und eine Säulenzelle kombiniert. In der Säulenzelle haben die Blasen einen langen Aufstiegsweg. Beim Aufsteigen sammeln größere Blasen, welche schneller aufsteigen als kleinere Blasen, die kleineren Blasen auf und vereinigen sich mit diesen zu noch größeren Blasen, sodass die spezifische Oberfläche und damit der Wirkungsgrad der Flotationszelle sinken. Zur Erzeugung von Blasen optimaler Größe sind Düsenlochdurchmesser im Bereich von 1 mm und darunter notwendig, welche bei dem hohen Feststoffgehalt von typischerweise 30 bis 40% leicht verstopfen. Deshalb weisen gängige Aeratoren größere Düsendurchmesser auf, die sich jedoch unvorteilhaft auf den Wirkungsgrad auswirken.

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Neuer Blasenerzeuger für pneumatische Flotationszellen

Idee: Wolfgang Kriegelstein, DE-Erlangen; Gerold Franke, DE-Erlangen, Dr. Werner Hartmann, DE- Erlangen; Dr. Lilla Grossmann, DE-Erlangen; Robert Fleck, DE-Erlangen; Stefan Blendinger, DE-Erlangen

Die Aufbereitung von erzhaltigen Mineralien erfolgt häufig mittels Flotation. Dabei wird die unterschiedliche Oberflächenbenetzung zur Abtrennung der im Roherz enthaltenen Wertstoffe genutzt. Die in der Suspension aufsteigenden Gasbläschen transportieren hydrophobe, also nichtbenetzende Erzpartikel nach oben. Die für das Verfahren optimale Blasengröße liegt bei 1-5 mm Durchmesser, da derart kleine Blasen eine größere spezifische Oberfläche aufweisen als größere Blasen und dadurch mehr Erz pro eingesetzter Luft binden und transportieren können.

In den bisher verwendeten sogenannten Hybridzellen werden eine pneumatische Zelle und eine Säulenzelle kombiniert. In der Säulenzelle haben die Blasen einen langen Aufstiegsweg. Beim Aufsteigen sammeln größere Blasen, welche schneller aufsteigen als kleinere Blasen, die kleineren Blasen auf und vereinigen sich mit diesen zu noch größeren Blasen, sodass die spezifische Oberfläche und damit der Wirkungsgrad der Flotationszelle sinken. Zur Erzeugung von Blasen optimaler Größe sind Düsenlochdurchmesser im Bereich von 1 mm und darunter notwendig, welche bei dem hohen Feststoffgehalt von typischerweise 30 bis 40% leicht verstopfen. Deshalb weisen gängige Aera...