Browse Prior Art Database

Auswahl von Durchleuchtungswinkeln für C-Bogen Angiographiesysteme unter Berücksichtigung der winkelspezifischen Dosis

IP.com Disclosure Number: IPCOM000196765D
Original Publication Date: 2010-Jun-24
Included in the Prior Art Database: 2010-Jun-24
Document File: 3 page(s) / 338K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Sogenannte C-Bogen Angiographiesysteme sind hochflexible Röntgen-Durchleuchtungsanlagen, die in verschiedensten Positionen um den Patienten anguliert werden können. Ein derartiges System wird in Abbildung 1 gezeigt, wobei die Patientenlängsachse rot, die Patientenquerachse blau dargestellt ist. Auf diesen Anlagen werden minimalinvasive Untersuchungen und Interventionen durchgeführt, wie z. B. Perkutane Punktionen, das Einbringen von Stents oder das Verschließen von Gefäßen. Wie bei jedem Röntgenverfahren ist es wünschenswert, die Strahlendosis für den Patienten möglichst gering zu halten. Bisher wurden die Aufnahmewinkel nach rein physiologischen bzw. geometrischen Gesichtspunkten gewählt, z. B. um eine optimale Sicht auf ein Instrument zu erlangen. Hierzu können vom System automatisch Angulationen vorgeschlagen werden, bei denen diese verschiedenen Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Dabei muss eine konstant bleibende Höhe der Eingangsdosis am Detektor gewährleistet werden, die Höhe der Dosisapplikation kann jedoch mit der Angulation und der Richtung erheblich variieren. Sie wird jedoch in die Auswahl der Durchleuchtungswinkel nicht mit einbezogen.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 56% of the total text.

Page 1 of 3

Auswahl von Durchleuchtungswinkeln für C-Bogen Angiographiesysteme unter Berücksichtigung der winkelspezifischen Dosis

Idee: Dr. Marcus Pfister, DE-Forchheim; Dr. Christoph Köhler, DE-Forchheim

Sogenannte C-Bogen Angiographiesysteme sind hochflexible Röntgen-Durchleuchtungsanlagen, die in verschiedensten Positionen um den Patienten anguliert werden können. Ein derartiges System wird in Abbildung 1 gezeigt, wobei die Patientenlängsachse rot, die Patientenquerachse blau dargestellt ist. Auf diesen Anlagen werden minimalinvasive Untersuchungen und Interventionen durchgeführt, wie
z. B. Perkutane Punktionen, das Einbringen von Stents oder das Verschließen von Gefäßen. Wie bei jedem Röntgenverfahren ist es wünschenswert, die Strahlendosis für den Patienten möglichst gering zu halten.

Bisher wurden die Aufnahmewinkel nach rein physiologischen bzw. geometrischen Gesichtspunkten gewählt, z. B. um eine optimale Sicht auf ein Instrument zu erlangen. Hierzu können vom System automatisch Angulationen vorgeschlagen werden, bei denen diese verschiedenen Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Dabei muss eine konstant bleibende Höhe der Eingangsdosis am Detektor gewährleistet werden, die Höhe der Dosisapplikation kann jedoch mit der Angulation und der Richtung erheblich variieren. Sie wird jedoch in die Auswahl der Durchleuchtungswinkel nicht mit einbezogen.

Es wird ein neuartiges Verfahren vorgeschlagen, bei dem anhand einer "Angulations-/Dosis-Karte", wie in Abbildung 2 dargestellt, die zu erwartende Strahlungsdosis ermittelt wird und als Auswahlkriterium in die Angulationsbestimmung mit einfließt. Auf der Ordinatenachse werden die als LAO/RAO (LAO: Left Anterior Oblique; RAO: Right Anterior Oblique) bezeichneten Angulationen um die Patientenlängsachse angetragen. Die Abszissenachse trägt die Cranialen, bzw. Caudalen Angulationen um die Patientenquerachse. Rote Bereiche erfordern hohe Strahlendosen, grüne niedrigere und weiße Bereiche sind von dem System nicht anfahrbar.

In Abbildung 3 wird das Verfahren am Beispiel einer Perkutanen Punktion deutlich gemacht. Anhand des präoperativen 3D-Datens...