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Verschlussstopfen für radiale Bohrungen in Rotorscheiben

IP.com Disclosure Number: IPCOM000197134D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 7A (2010-07-14)
Included in the Prior Art Database: 2010-Jul-14
Document File: 2 page(s) / 152K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei dem Erfassen von Messdaten, wie z.B. Temperaturen, Drücken oder Dehnungen, an Bauteilen, die in Maschinen, insbesondere in Prototypmaschinen, vorgenommen werden, ist es oft erforderlich, dass für die Verlegung von Messleitungen Durchgangsbohrungen in die Maschine eingebracht werden. Nach der Beendigung entsprechender Testphasen werden die Messleitungen und Sensoren wieder entfernt und die Bohrungen verschlossen, um ein Eindringen von Schmutz zu verhindern. Das Verschließen solcher axialer und radialer Bohrungen erweist sich besonders bei rotierenden Bauteilen, bei denen hohe Fliehkräfte und andere Belastungen, wie z.B. Druck und Temperatur, auftreten, als schwierig. Bisher existieren für diesen Fall lediglich Lösungen, die von Innen nach Außen die Bohrungen verschließen, also von der Rotationsachse weg. Dabei müssen in den meisten Fällen die Bauteile demontiert vorliegen. Manchmal ist jedoch eine Demontage bzw. ist ein Zugriff auf das Innere der Maschine nicht möglich.

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Verschlussstopfen für radiale Bohrungen in Rotorscheiben

Idee: Peter Schroeder, DE-Mühlheim; Dr. Sascha Dungs, DE-Mühlheim; Andre Placzek, DE- Mühlheim; Jens Sander, DE-Mühlheim; Dr. Ekkehard Maldfeld, DE-Mühlheim

Bei dem Erfassen von Messdaten, wie z.B. Temperaturen, Drücken oder Dehnungen, an Bauteilen, die in Maschinen, insbesondere in Prototypmaschinen, vorgenommen werden, ist es oft erforderlich, dass für die Verlegung von Messleitungen Durchgangsbohrungen in die Maschine eingebracht werden. Nach der Beendigung entsprechender Testphasen werden die Messleitungen und Sensoren wieder entfernt und die Bohrungen verschlossen, um ein Eindringen von Schmutz zu verhindern.

Das Verschließen solcher axialer und radialer Bohrungen erweist sich besonders bei rotierenden Bauteilen, bei denen hohe Fliehkräfte und andere Belastungen, wie z.B. Druck und Temperatur, auftreten, als schwierig. Bisher existieren für diesen Fall lediglich Lösungen, die von Innen nach Außen die Bohrungen verschließen, also von der Rotationsachse weg. Dabei müssen in den meisten Fällen die Bauteile demontiert vorliegen. Manchmal ist jedoch eine Demontage bzw. ist ein Zugriff auf das Innere der Maschine nicht möglich.

Nun wird vorgeschlagen, dass bereits bei der Fertigung der Messleitungsbohrungen eine Eindrehung sowie eine Senkung mit Schulter eingebracht werden, um das spätere Einsetzten einer neuen Verschlusslösung zu ermöglichen. Diese Formkomponenten müssen als Standard festgelegt werden (siehe Abbildung 2).

In Abbildung 1 ist weiterhin ein zum Schließen der Bohrungen geeigneter Verschlussstopfen gezeigt, der aus einer Hülse und einem Sicherungselement besteht. Das konische Sicherungselement ist in die geschlitzte Hülse eingeschraubt. In der Abbildung 2 ist ein vormontierter Verschlussstopfen dargestellt. Dieser ist in eine Radialbohrung eingesetzt. Die angebrachte Schulter und der Absatz der Bohrung stellen eine Sic...