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Verfahren und Vorrichtung zum Drucken von Dokumenten in einem Druckgerät und zum Weiterverarbeiten des gedruckten Materials in einem Nachverarbeitungsgerät mit automatischer Makulatur-Verarbeitung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000197376D
Publication Date: 2010-Jul-06
Document File: 6 page(s) / 2M

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Abstract

Um in einem digitalen Drucksystem mit einer Nachverarbeitungseinrichtung ein zuverlässiges Ausschleusen sowie eine verlustfreie Synchronisation zwischen dem Druckgerät und dem Nachverarbeitungsgerät zu ermöglichen, wird ein Makulatur-Bereich des Aufzeichnungsträgers an definierten Stellen mit Synchron-Marken bedruckt. Die Synchron-Marken werden im Vor- bzw. Nachlauf vor dem Start eines Druckjobs bzw. nach dessen Stopp in einem Datengenerator, beispielsweise einem RIP-Controller, erzeugt und gedruckt. Parameter des Synchronmarkendrucks wie die Anzahl der zu druckenden Synchron-Marken, ihre Platzierung auf dem Aufzeichnungsträger und ihre Form sind einstellbar, zum Beispiel über ein Bedienfeld des Druckgeräts.

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Verfahren und Vorrichtung zum Drucken von Dokumenten in einem Druckgerät und zum Weiterverarbeiten des gedruckten Materials in einem Nachverarbeitungsgerät mit automatischer Makulatur-Verarbeitung

Océ Printing Systems GmbH, D-85586 Poing

ZUSAMMENFASSUNG

Um in einem digitalen Drucksystem mit einer Nachverarbeitungseinrichtung ein zuverlässiges Aus- schleusen sowie eine verlustfreie Synchronisation zwischen dem Druckgerät und dem Nachverarbei- tungsgerät zu ermöglichen, wird ein Makulatur-Bereich des Aufzeichnungsträgers an definierten Stel- len mit Synchron-Marken bedruckt. Die Synchron-Marken werden im Vor- bzw. Nachlauf vor dem Start eines Druckjobs bzw. nach dessen Stopp in einem Datengenerator, beispielsweise einem RIP-Controller, erzeugt und gedruckt. Parameter des Synchronmarkendrucks wie die Anzahl der zu druckenden Syn- chron-Marken, ihre Platzierung auf dem Aufzeichnungsträger und ihre Form sind einstellbar, zum Bei- spiel über ein Bedienfeld des Druckgeräts.

Diese Veröffentlichung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Drucken von Dokumenten und zum anschließenden Nachverarbeiten des gedruck- ten Materials. Derartige Anforderungen treten zum Beispiel beim Erzeugen von Rechnungen oder Kon- toauszügen in Rechenzentren auf, in denen die Rech- nungsdaten mehrerer tausend Rechnungen in einem einzigen Druckauftrag auf eine Papierbahn gedruckt, die Papierbahn seitenweise geschnitten wird und die Rechnungsseiten anschließend zum Versand an die entsprechenden Empfänger kuvertiert werden. Solche Prozesse laufen heutzutage vollautomatisch ab, wobei die einzelnen Rechnungsseiten bzw. Postsendungen (mail pieces) oft mit Barcodes versehen werden um den gesamten Prozess zu steuern.

Wenn es in einem solchen Prozess zu einer Produk- tions-Unterbrechung kommt, beispielsweise, weil ein Gerät einen Benutzereingriff benötigt, dann muss si- chergestellt werden, dass er nach der Unterbrechung wieder seitengenau fortgesetzt wird und weder Seiten verloren gehen noch Seiten doppelt gedruckt werden. Beim Einsatz von Hochgeschwindigkeitsdruckern, die mit einigen hundert bis über 1000 DIN A4 Seiten pro Minute drucken, führt eine Druckunterbrechung in der Regel dazu, dass zwischen der zuletzt vor der Unterbrechung gedruckten Seite und der ersten nach der Unterbrechung gedruckten Seite leeres Papier vor- geschoben wird, weil das Druckgerät erst ab einer be- stimmten Vorschubgeschwindigkeit den Druckbetrieb aufnehmen kann. Diese sogenannte Makulatur beein- trächtigt die Produktivität und die Prozesssicherheit

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© Océ Printing Systems GmbH

TECHNIK UP2DATE 2010 #06• 53

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des Gesamtprozesses und führt mitunter sogar zur Notwendigkeit von Nachdrucken.

Bisherige Digitaldruckgeräte wie z.B. elektrofotogra- fische Druckgeräte oder Tintenstrahldruckgeräte, die auf bahnförmige Aufzeichnungsträger druckten, hat- ten typischerweise Verarbeitungsgeschwindigk...