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Druckausgleich in geschlossenen Geräten mit aktiver Entfeuchtung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000197713D
Original Publication Date: 2010-Aug-10
Included in the Prior Art Database: 2010-Aug-10
Document File: 1 page(s) / 109K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Geschlossene Geräte, wie beispielsweise Gehäuse mit IP65-Schutz, unterliegen einer Druckdifferenz, falls eine äußere und/oder innere Erwärmung stattfindet. Ein Druckausgleich an geeigneter Stelle muss ermöglicht werden, um zu verhindern, dass Luft eingesaugt wird oder andere Medien über die Dichtebene oder anderen Ebenen in das Gerät gelangen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass eine mögliche entstehende Feuchtigkeit die Funktion des Gerätes nicht beeinträchtigt, auch wenn das Gerät z.B. abgekühlt wird oder in gekühlten Bereichen arbeitet Bisher wurde der Druckausgleich über verschiedene Verfahren realisiert: - Anbringen einer einfachen Öffnung an einer geeigneter Stelle des Gerätes ohne besonderen Schutz; - Einsatz einer dichten Druckausgleichsmembran, die sich entsprechend verformen kann; - Einsatz einer Druckausgleichsmembran, die das Eindringen von flüssige Medien verhindert

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Druckausgleich in geschlossenen Geräten mit aktiver Entfeuchtung

Idee: Jens-André Bunk, DE-Erlangen

Geschlossene Geräte, wie beispielsweise Gehäuse mit IP65-Schutz, unterliegen einer Druckdifferenz,

falls eine äußere und/oder innere Erwärmung stattfindet. Ein Druckausgleich an geeigneter Stelle

muss ermöglicht werden, um zu verhindern, dass Luft eingesaugt wird oder andere Medien über die

Dichtebene oder anderen Ebenen in das Gerät gelangen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass

eine mögliche entstehende Feuchtigkeit die Funktion des Gerätes nicht beeinträchtigt, auch wenn das

Gerät z.B. abgekühlt wird oder in gekühlten Bereichen arbeitet
Bisher wurde der Druckausgleich über verschiedene Verfahren realisiert:

- Anbringen einer einfachen Öffnung an einer geeigneter Stelle des Gerätes ohne besonderen

     Schutz;
- Einsatz einer dichten Druckausgleichsmembran, die sich entsprechend verformen kann;
- Einsatz einer Druckausgleichsmembran, die das Eindringen von flüssige Medien verhindert Die bisherigen Verfahren sind jedoch nur mit hohem Aufwand zu realisieren. So ist nicht immer

ausreichenden Platz für geschlossene Membranen vorhanden bzw. müssen diese erst für die

Kontaktmedien, z.B. Kühl- und Schmierstoffe u.a., qualifiziert werden. Des Weiteren verhindert eine

offene Membran nicht das Eindringen von Wasserdampf. Wenn das Gerät dann abkühlt, kann es zu

schädlicher Betauung im Gerät kommen.

Es wird daher vorgeschlagen, ein klassisches Entlüftungsventil...