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Übermittlung von Informationen zwischen Implantaten und MRT mit Hilfe von RFID

IP.com Disclosure Number: IPCOM000198074D
Original Publication Date: 2010-Aug-10
Included in the Prior Art Database: 2010-Aug-10
Document File: 2 page(s) / 100K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Untersuchungen mit Hilfe von Magnetresonanztomographen (MRT) gehören in der radiologischen Diagnose zur Routine. Dabei hat eine immer größere Zahl der Patienten Implantate wie beispielsweise Prothesen oder Herzschrittmacher. Bei einer MRT-Untersuchung kann es vorkommen, dass in den metallenen Teilen der Implantate ein Strom Induziert wird, durch den sich das Metall erhitzt. Bei möglicherweise enthaltenen ferromagnetischen Materialien kann aufgrund des Magnetfeldes eine große Kraft wirken, die danach strebt, das Implantat zu verschieben. Auch kann das vom MRT erzeugte elektromagnetische Feld die Funktion eines Implantates beeinträchtigen. Diese Effekte des Magnetfeldes und der elektromagnetischen Impulse von MRT auf Implantate können für Betroffene gesundheitsschädigend und sogar lebensbedrohlich sein.

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Übermittlung von Informationen zwischen Implantaten und MRT mit Hilfe von RFID

Idee: Harald Igler, DE-Erlangen

Untersuchungen mit Hilfe von Magnetresonanztomographen (MRT) gehören in der radiologischen Diagnose zur Routine. Dabei hat eine immer größere Zahl der Patienten Implantate wie beispielsweise Prothesen oder Herzschrittmacher. Bei einer MRT-Untersuchung kann es vorkommen, dass in den metallenen Teilen der Implantate ein Strom Induziert wird, durch den sich das Metall erhitzt. Bei möglicherweise enthaltenen ferromagnetischen Materialien kann aufgrund des Magnetfeldes eine große Kraft wirken, die danach strebt, das Implantat zu verschieben. Auch kann das vom MRT erzeugte elektromagnetische Feld die Funktion eines Implantates beeinträchtigen. Diese Effekte des Magnetfeldes und der elektromagnetischen Impulse von MRT auf Implantate können für Betroffene gesundheitsschädigend und sogar lebensbedrohlich sein.

Derzeit muss der behandelnde Arzt aufgrund einer Befragung des Patienten entscheiden, inwiefern eine MRT-Untersuchung im jeweiligen Fall möglich ist. Ärzte können zu diesem Zweck auf Tabellen zurückgreifen, die das Verhalten bestimmter Implantate bei der Magnetresonanztomographie beschreiben. Der Arzt trägt bei dieser Vorgehensweise eine große Verantwortung, da eine Fehlentscheidung das Leben des Patienten gefährden kann.

Im Folgenden wird nun die neuartige Lösung vorgeschlagen, Implantate mit sogenannten RFID- Transpondern (RFID: Radio Frequency Identification) sowie dazugehörigen Sensoren, und MRT mit entsprechenden Lesegeräten zu versehen. Die Lesegeräte erzeugen bei dieser Technik elektromagnetische Hochfrequenzfelder, die den Transponder mit Energie versorgen und die Übertragung von Informationen vom Transponder zum Lesegerät ermöglichen. Diese Funktionsweise ist vereinfacht in Abbildung...