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Verbesserung der Konturvisualisierung auf Fluoroskopiebildern durch Abstandskodierung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000198555D
Original Publication Date: 2010-Aug-23
Included in the Prior Art Database: 2010-Aug-23
Document File: 2 page(s) / 111K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der medizinischen Bildgebung werden bestimmte Visualisierungsmethoden von Konturen mittels zweidimensionaler (2D) Fluoroskopie bereits im klinischen Alltag eingesetzt, um den Arzt bei der Orientierung auf 2D-Fluoroskopiebildern durch Überlagerung von Informationen, die aus dreidimensionalen (3D) Bildern gewonnen wurden, zu unterstützen. Aus den extrahierten Konturen der 2D-Projektion des segmentierten 3D-Datensatzes lassen sich vom Arzt jedoch nur noch sehr wenig Information über die Ausrichtung und Größe der Strukturen ableiten. Diese wären allerdings sehr hilfreich, da ein Objekt einer bestimmten Größe in der 2D-Projektion je nach Position des C-Bogens einer Angiographieanlage bei der Aufnahme unterschiedlich groß abgebildet sein kann. Ein bekanntes Verfahren, um die räumliche Orientierung bzw. Position der in ein 2D-Bild projizierten 3D-Objekte zu verbessern, ist das sogenannte Depth-Cueing. Die bekannten farbbasierenden Depth-Cueing Verfahren ermöglichen allerdings nur ungefähre Schlussfolgerungen über die Lage der 3D-Objekte und vermittelt keinen exakten Eindruck von Längen oder Abständen.

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Verbesserung der Konturvisualisierung auf Fluoroskopiebildern durch Abstandskodierung

Idee: Thomas Möller, DE-Forchheim

In der medizinischen Bildgebung werden bestimmte Visualisierungsmethoden von Konturen mittels zweidimensionaler (2D) Fluoroskopie bereits im klinischen Alltag eingesetzt, um den Arzt bei der Orientierung auf 2D-Fluoroskopiebildern durch Überlagerung von Informationen, die aus dreidimensionalen (3D) Bildern gewonnen wurden, zu unterstützen. Aus den extrahierten Konturen der 2D-Projektion des segmentierten 3D-Datensatzes lassen sich vom Arzt jedoch nur noch sehr wenig Information über die Ausrichtung und Größe der Strukturen ableiten. Diese wären allerdings sehr hilfreich, da ein Objekt einer bestimmten Größe in der 2D-Projektion je nach Position des C- Bogens einer Angiographieanlage bei der Aufnahme unterschiedlich groß abgebildet sein kann.

Ein bekanntes Verfahren, um die räumliche Orientierung bzw. Position der in ein 2D-Bild projizierten 3D-Objekte zu verbessern, ist das sogenannte Depth-Cueing. Die bekannten farbbasierenden Depth- Cueing Verfahren ermöglichen allerdings nur ungefähre Schlussfolgerungen über die Lage der 3D- Objekte und vermittelt keinen exakten Eindruck von Längen oder Abständen.

Die Idee besteht nun darin, die Konturen als gestrichelte oder gepunktete Linien auf dem Überlagerungsbild anzuzeigen, wobei der Abstand zwischen den Punkten bzw. die Größe der Strichlinien einer definierten physikalischen Länge entspricht (siehe Abbildung 1)....