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Schwenk- und versenkbarer Touchscreen zur tischseitigen Bedienung einer Angiographie-/Kardangiographie-Anlage

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199043D
Original Publication Date: 2010-Sep-09
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 4 page(s) / 425K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Für die Bedienung einer Angiographie- bzw. einer Kardangiographie gibt es neben der Steuerung mechanischer Bewegungen des Systems eine Vielzahl von Funktionen für Bildakquisition, Bildnachbearbeitung und Bildauswertung sowie gegebenenfalls zur Steuerung weiterer angeschlossener Systeme. Die Vielzahl und Komplexität dieser Funktionen erfordert eine dynamische Benutzerschnittstelle, die je nach Situation unterschiedliche Funktionen bereitstellt. Das Problem besteht darin, dem Benutzer einen übersichtlichen und effizienten Zugang zu den benötigten Funktionen zu bieten, ohne gleichzeitig die Bewegungsfreiheit bei der Arbeit am Patiententisch einzuschränken. In bestimmten Situationen wie beispielsweise beim Patiententransfer ist kein Zugriff auf diese Funktionen nötig.

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Schwenk- und versenkbarer Touchscreen zur tischseitigen Bedienung einer Angiographie-/Kardangiographie-Anlage

Idee: Philipp Quaet-Faslem, DE-München

Für die Bedienung einer Angiographie- bzw. einer Kardangiographie gibt es neben der Steuerung mechanischer Bewegungen des Systems eine Vielzahl von Funktionen für Bildakquisition, Bildnachbearbeitung und Bildauswertung sowie gegebenenfalls zur Steuerung weiterer angeschlossener Systeme. Die Vielzahl und Komplexität dieser Funktionen erfordert eine dynamische Benutzerschnittstelle, die je nach Situation unterschiedliche Funktionen bereitstellt. Das Problem besteht darin, dem Benutzer einen übersichtlichen und effizienten Zugang zu den benötigten Funktionen zu bieten, ohne gleichzeitig die Bewegungsfreiheit bei der Arbeit am Patiententisch einzuschränken. In bestimmten Situationen wie beispielsweise beim Patiententransfer ist kein Zugriff auf diese Funktionen nötig.

Die heutige Lösung in typischen Angiographie- bzw. Kardangiographiesystemen, dynamische Funktionen wie beispielsweise eine Auswahl eines Untersuchungsprogramms oder eine Veränderung der Helligkeits- und Kontrastdarstellung für das aktuelle Bild am Tisch verfügbar zu machen, besteht in einem kleinen Touchscreen, der neben den für die mechanischen Bewegungen zuständigen Bedienelementen wie vor allem Systembedienknöpfe und Steuerhebel angebracht ist. Da der zur Verfügung stehende Platz am Tisch beschränkt ist, werden hier Touchscreens mit relativ kleinen Bildschirmdiagonalen im Bereich von sieben bis neun Zoll eingesetzt. Die Anordnung der Bildschirmfläche ist waagerecht und in Bezug auf Tischhöhe und Tischbreite feststehend.

Der relativ kleine Bildschirm führt zu Einschränkungen hinsichtlich der Darbietung der Funktionalität und auch der Interaktionsmöglichkeiten. Im Wesentlichen ist lediglich ein Anwählen einer Funktion über eine Anzahl von Software-Schaltflächen gegeben. Um die große Anzahl von Funktionen auf dem kleinen Display unterzubringen, sind Navigationselemente wie beispielsweise Registerkarten (Tabcards) und Überlagerungsfenster (Popups) vorgesehen.

Die feste Anordnung des Touchscreens am Tisch ist nicht ideal, weil nicht zu jedem Zeitpunkt einer interventionellen radiologischen Prozedur der Zugriff auf diese Funktionen gleich wichtig ist. Wenn der Touchscreen nicht benötigt wird, ist er häufig im Weg, und wenn er benötigt wird, ist er oft zu weit vom Bediener entfernt. Zudem erfordert er hohe Aufmerksamkeit, da der Bediener genau hinsehen muss, um dann gezielt eine entsprechende Funktion auszuwählen. Dadurch wird der Arbeitsfluss am Patienten unnötig unterbrochen. Die Ablesbarkeit ist generell eingeschränkt, weil während interventioneller radiologischer oder kardiologischer Prozeduren eine sterile Abdeckung in Form einer transparenten Folie über die tischseitigen Bedienelemente einschließlich des Touchscreens gelegt werden muss. In bestehenden Systemen gibt es optional eine Erwe...