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Drucksensitiver CT-Tisch zur Messung von Patientenparametern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199062D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 9A (2010-09-09)
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 4 page(s) / 270K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Für computertomographische (CT) Untersuchungen werden dem zu untersuchenden Patienten Kontrastmittel appliziert. Dabei ist die Menge des Kontrastmittels, die Flussgeschwindigkeit sowie die Flussrate für eine gute Kontrastierung der Gefäße und perfundiertem Gewebe von Interesse und wird über die Größen- und Gewichtsangabe des Patienten entsprechend dosiert. Dafür werden derzeit die Patienten vor einer derartigen Untersuchung zur exakten Angabe ihrer persönlichen Maße gebeten, um damit die Einstellung des Kontrastmittels zu ermitteln. Oftmals werden diese Werte jedoch aus verschiedenen Gründen vom Patient falsch angegeben. Viel häufiger jedoch sind diese Daten in ambulanten Szenarien oftmals überhaupt nicht bekannt, da die Patienten vorher oftmals nicht gewogen und gemessen werden. Jedoch beeinflussen diese Fehlangaben die Qualität der resultierenden CT-Bilder, da die Kontrastierung über die resultierende Bildqualität und somit Befundbarkeit durch den Radiologen entscheidet. Die Gabe zu hoher Kontrastmittelmengen ist für den Patienten sogar potentiell schädlich. Zur Lösung dieser Problematik wird nun ein automatisiertes Verfahren vorgeschlagen. Dafür wird die Größe des zu behandelnden Patienten automatisch ermittelt, während er auf dem CT-Tisch liegt. Dies kann über drucksensitive Sensoren erfolgen, die unter oder im gesamten Liegenbrett eingearbeitet sind (siehe Abbildungen 1 und 2). Die Auswertung der Bereiche auf die aktiv durch das Gewicht des Patienten Druck ausgeübt wird, kann zur Ermittlung der Patientengröße verwendet werden. Etwaige Störungen, die beispielsweise durch auf die Liege gelegte Geräte oder chirurgisches Besteck ausgelöst werden, können durch geeignete Signalverarbeitung erkannt und eliminiert werden.

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Drucksensitiver CT-Tisch zur Messung von Patientenparametern

Idee: Prof. Dr. Andreas Horst Mahnken, DE-Aachen; Martin Sedlmair, DE-Forchheim; Dr. Michael

Grasruck, DE-Forchheim

Für computertomographische (CT) Untersuchungen werden dem zu untersuchenden Patienten Kontrastmittel appliziert. Dabei ist die Menge des Kontrastmittels, die Flussgeschwindigkeit sowie die Flussrate für eine gute Kontrastierung der Gefäße und perfundiertem Gewebe von Interesse und wird über die Größen- und Gewichtsangabe des Patienten entsprechend dosiert. Dafür werden derzeit die Patienten vor einer derartigen Untersuchung zur exakten Angabe ihrer persönlichen Maße gebeten, um damit die Einstellung des Kontrastmittels zu ermitteln. Oftmals werden diese Werte jedoch aus verschiedenen Gründen vom Patient falsch angegeben. Viel häufiger jedoch sind diese Daten in ambulanten Szenarien oftmals überhaupt nicht bekannt, da die Patienten vorher oftmals nicht gewogen und gemessen werden. Jedoch beeinflussen diese Fehlangaben die Qualität der resultierenden CT-Bilder, da die Kontrastierung über die resultierende Bildqualität und somit Befundbarkeit durch den Radiologen entscheidet. Die Gabe zu hoher Kontrastmittelmengen ist für den Patienten sogar potentiell schädlich.

Zur Lösung dieser Problematik wird nun ein automatisiertes Verfahren vorgeschlagen. Dafür wird die Größe des zu behandelnden Patienten automatisch ermittelt, während er auf dem CT-Tisch liegt. Dies kann über drucksensitive Sensoren erfolgen, die unter oder im gesamten Liegenbrett eingearbeitet sind (siehe Abbildungen 1 und 2). Die Auswertung der Bereiche auf die aktiv durch das Gewicht des Patienten Druck ausgeübt wird, kann zur Ermittlung der Patientengröße verwendet werden. Etwaige Störungen, die beispielsweise durch auf die Liege gelegte Geräte oder chirurgisches Besteck ausgelöst werden, können durch geeignete Signalverarbeitung erkannt und eliminiert werden.

Die Abschätzung der Patientenposition kann auch über thermoreaktive Sensoren oder eine thermoreaktive Folie durchgeführt werden. Durch die Aktivierung und Messungen der Signale aus den Sensoren kann die Lage des Patienten abgeschätzt werden und ein vorläufiges Topogramm erstellt werden.

Durch Summation der Signale der Drucksensoren kann eine gute Schätzung des Gewichts des Patienten ermittelt werden. Geräte und sonstige Materialien, die während der Messung zusätzlich auf der Liege liegen, können die Messung stören, doch kann dies durch Schulung des Personals vermieden werden. Eine weitere Methode zur Messung des Gewichtes ist eine direkte Messung, durch einen einzigen Drucksensor, der in der Tischsäule angebracht wird. Auf diese Weise kann das Gewicht des Patienten über die Normalkraft FG direkt über eine einfache Gewichtsmessung durchgeführt werden (siehe Abbildung 3). Eine andere Methode zur Messung des Gewichts ist die Auswertung des Drehmoments, welches auf die Tischsäule wirkt (siehe Abbildu...