Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, Oct. 22, from 10am ET - noon. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Anlaufstromquelle mit optimalem AC-Verhalten zur Sicherung der Hart-Kommunikation auch bei Ausgabe von unterem Fehlerstrom

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199326D
Original Publication Date: 2010-Sep-09
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 2 page(s) / 35K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

In der Prozessinstrumentierung werden unter anderem Zweileitergeräte mit einer HART-Schnittstelle eingesetzt (HART: Highway Adressable Remote Transducer). Bei diesen Geräten wird auf den Schleifenstrom ein zusätzliches Digitalsignal mittels Frequency Shift Keying (FSK) mit den Frequenzen 1,2kHz und 2,2kHz aufmoduliert. Die Amplitude des zusätzlichen Digitalsignals ist üblicherweise +/-500µA (500mV an 500 Ohm). Bei Zweileitergeräten mit einer 4-20mA Schnittstelle wird der Bereich unter 3,55mA üblicherweise als Fehlerstrom definiert. Dadurch kann über eine angeschlossene Warte erkannt werden, ob ein Gerät Messwerte ausgibt oder ob ein Fehlerzustand erreicht wurde. Das Senden von HART-Signalen und HART-Strömen kleiner 4mA führt zur Unterschreitung des minimalen Fehlerstroms von 3,55mA, wodurch die negative Halbwelle des Hart- Sendesignals abgeschnitten wird. Die Folge ist, dass bei einem Gerät, das einen unteren Fehlerstrom (3,55-3,8mA) ausgibt, keine zuverlässige HART-Kommunikation mehr möglich ist. Des Weiteren kann auch nicht die HART-Spezifikation eingehalten werden, so dass von der Warte aus keine Diagnose eines angeschlossenen Gerätes durchgeführt werden kann, das sich im Fehlerzustand befindet.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 55% of the total text.

Page 1 of 2

Anlaufstromquelle mit optimalem AC-Verhalten zur Sicherung der Hart- Kommunikation auch bei Ausgabe von unterem Fehlerstrom

Idee: Reinhard Bachmann, DE-Karlsruhe; Simon Rohrbach, DE-Karlsruhe; Eric Chemisky, DE- Karlsruhe

In der Prozessinstrumentierung werden unter anderem Zweileitergeräte mit einer HART-Schnittstelle eingesetzt (HART: Highway Adressable Remote Transducer). Bei diesen Geräten wird auf den Schleifenstrom ein zusätzliches Digitalsignal mittels Frequency Shift Keying (FSK) mit den Frequenzen 1,2kHz und 2,2kHz aufmoduliert. Die Amplitude des zusätzlichen Digitalsignals ist üblicherweise +/-500µA (500mV an 500 Ohm). Bei Zweileitergeräten mit einer 4-20mA Schnittstelle wird der Bereich unter 3,55mA üblicherweise als Fehlerstrom definiert. Dadurch kann über eine angeschlossene Warte erkannt werden, ob ein Gerät Messwerte ausgibt oder ob ein Fehlerzustand erreicht wurde. Das Senden von HART-Signalen und HART-Strömen kleiner 4mA führt zur Unterschreitung des minimalen Fehlerstroms von 3,55mA, wodurch die negative Halbwelle des Hart- Sendesignals abgeschnitten wird. Die Folge ist, dass bei einem Gerät, das einen unteren Fehlerstrom (3,55-3,8mA) ausgibt, keine zuverlässige HART-Kommunikation mehr möglich ist. Des Weiteren kann auch nicht die HART-Spezifikation eingehalten werden, so dass von der Warte aus keine Diagnose eines angeschlossenen Gerätes durchgeführt werden kann, das sich im Fehlerzustand befindet.

Daher wird eine neuartige Lös...