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Positionsbestimmung der Pfannenschieberspitze

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199329D
Original Publication Date: 2010-Sep-09
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 2 page(s) / 22K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Zur Steigerung der Arbeitssicherheit und der Gießqualität in Gießanlagen werden die Vorgänge beim Gießen zunehmend automatisiert. Um beispielsweise ein Schattenrohr automatisch an der Pfannenschieberspitze anzubringen, muss deren Position bekannt sein. Bisher werden zur Positionsbestimmung externe Sensoren verwendet. Dazu werden beispielsweise definierte Messplatten an der Gießpfanne angebracht, welche von einem Stereo-CCD-Kamerasystem (CCD: Charge-Coupled Device) verfolgt werden. Bei einem anderen Ansatz wird das Profil mithilfe einer Lasersensorik gescannt und daraus die Position der Pfannenschieberspitze errechnet. Diese Lösungsansätze erfordern eine teure Sensorik und komplizierte Auswertung.

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Positionsbestimmung der Pfannenschieberspitze

Idee: Helmut Ebner, AT-Linz; Roger Schneidegger, AT-Linz

Zur Steigerung der Arbeitssicherheit und der Gießqualität in Gießanlagen werden die Vorgänge beim Gießen zunehmend automatisiert. Um beispielsweise ein Schattenrohr automatisch an der Pfannenschieberspitze anzubringen, muss deren Position bekannt sein. Bisher werden zur Positionsbestimmung externe Sensoren verwendet. Dazu werden beispielsweise definierte Messplatten an der Gießpfanne angebracht, welche von einem Stereo-CCD-Kamerasystem (CCD: Charge-Coupled Device) verfolgt werden. Bei einem anderen Ansatz wird das Profil mithilfe einer Lasersensorik gescannt und daraus die Position der Pfannenschieberspitze errechnet. Diese Lösungsansätze erfordern eine teure Sensorik und komplizierte Auswertung.

Eine neuartige Methode sieht die Positionsbestimmung der Pfannenschieberspitze mittels des Schattenrohrmanipulators vor. Dafür sind dem System das Profil und die Höhe der Pfannenschieberspitze bekannt. Der Schattenrohrmanipulator tastet nun die Pfannenschieberspitze von beiden Seiten ab und bestimmt so die Ebene, auf der die Mittelachse liegt (siehe Abbildung 1). Anschließend wird durch eine Längsbewegung des Manipulators die Lage der Mittelachse bestimmt (siehe Abbildung 2).

Ein Vorteil der vorgeschlagenen Methode ist die Einsparung von zusätzlichen Sensoren oder Messmanipulatoren und deren Auswertrechner. Eventuelle Verbiegungen der Manipulatormechanik kö...