Browse Prior Art Database

Hybrid-Steckersystem mit zwei frei wählbaren Kontaktierungsrichtungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199332D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 9A (2010-09-09)
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 3 page(s) / 304K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Bei einem Anschluss von Kabeln an Geräte besteht oft das Problem, dass bei seitlich abgehenden Kabelanschlüssen die Abgangsrichtung des Kabels bereits festgelegt ist. Um die Richtung des Kabels dennoch zu ändern, wird Raum für den zusätzlichen Biegeradius benötigt. Allerdings ist dieser Platz oft nicht verfügbar, so dass ein neues Kabel mit der jeweils anderen Abgangsrichtung bestellt werden muss. Zudem besteht damit das Problem, dass bei Anlagen das richtige Kabelende vorher kontrolliert und z.B. beim Einziehen in Kanäle mit diesem die Montage begonnen werden muss. Zusätzlich erhöht sich bei Kabeln mit verschiedenen Abgangsrichtungen an den Steckern die Anzahl der Bestellnummern für die Kabelvarianten mit den jeweiligen Längen. Dies erfordert einen höheren Planungsaufwand und Fehler bei dem Bestellvorgang können auftreten. Gleichzeitig belastet die erhöhte Vielfalt an Teilen und Fertigungsunterlagen den Lieferanten/Hersteller. Bei bisherigen Lösungen wird beispielsweise ein Drehgelenk am Gerät eingebaut, wodurch die geräteseitige Buchse schwenkbar ausgeführt wird. Allerdings führt diese Lösung zu einem hohen Platzbedarf, hohen Aufwendungen in der Mechanik und erfordert eine dauerhafte Dichtung. Des Weiteren reagieren diverse Bussysteme, z.B. Ethernet, sensibel auf mechanische Belastungen und Verdrehungen der Leitungen sowie auf zusätzliche Dämpfungen, die durch das erforderliche Kabelzwischenstück verursacht werden. Eine weitere Lösung sieht vor, die Kabelstecker mit einem geraden Kabelabgang vom Stecker nach oben auszubilden. Dies bedingt jedoch einen erhöhten Platzbedarf in der Höhe, da zusätzlich zu der Bauhöhe des Steckers noch der erforderliche Kabelbiegeradius beachtet werden muss. Des Weiteren können die Pin-Einsätze der Stecker im Kabel derart gestaltet werden, dass der Kunde diese nach Wunsch gedreht in den Stecker einsetzen kann. Nachteilig ist der zusätzliche Aufwand vor Ort sowie eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich der Qualität, da der Kunde die Einsätze manuell einsetzt und die Schirmauflage korrekt auflegen und anschließen muss. Dadurch kann die Leitung und damit die gesamte Anlage in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

This text was extracted from a PDF file.
At least one non-text object (such as an image or picture) has been suppressed.
This is the abbreviated version, containing approximately 52% of the total text.

Page 1 of 3

Hybrid-Steckersystem mit zwei frei wählbaren Kontaktierungsrichtungen

Idee: Jens-André Bunk, DE-Erlangen

Bei einem Anschluss von Kabeln an Geräte besteht oft das Problem, dass bei seitlich abgehenden Kabelanschlüssen die Abgangsrichtung des Kabels bereits festgelegt ist. Um die Richtung des Kabels dennoch zu ändern, wird Raum für den zusätzlichen Biegeradius benötigt. Allerdings ist dieser Platz oft nicht verfügbar, so dass ein neues Kabel mit der jeweils anderen Abgangsrichtung bestellt werden muss. Zudem besteht damit das Problem, dass bei Anlagen das richtige Kabelende vorher kontrolliert und z.B. beim Einziehen in Kanäle mit diesem die Montage begonnen werden muss. Zusätzlich erhöht sich bei Kabeln mit verschiedenen Abgangsrichtungen an den Steckern die Anzahl der Bestellnummern für die Kabelvarianten mit den jeweiligen Längen. Dies erfordert einen höheren Planungsaufwand und Fehler bei dem Bestellvorgang können auftreten. Gleichzeitig belastet die erhöhte Vielfalt an Teilen und Fertigungsunterlagen den Lieferanten/Hersteller. Bei bisherigen Lösungen wird beispielsweise ein Drehgelenk am Gerät eingebaut, wodurch die geräteseitige Buchse schwenkbar ausgeführt wird. Allerdings führt diese Lösung zu einem hohen Platzbedarf, hohen Aufwendungen in der Mechanik und erfordert eine dauerhafte Dichtung. Des Weiteren reagieren diverse Bussysteme, z.B. Ethernet, sensibel auf mechanische Belastungen und Verdrehungen der Leitungen sowie auf zusätzliche Dämpfungen, die durch das erforderliche Kabelzwischenstück verursacht werden. Eine weitere Lösung sieht vor, die Kabelstecker mit einem geraden Kabelabgang vom Stecker nach oben auszubilden. Dies bedingt jedoch einen erhöhten Platzbedarf in der Höhe, da zusätzlich zu der Bauhöhe des Steckers noch der erforderliche Kabelbiegeradius beachtet werden muss. Des Weiteren können die Pin-Einsätze der Stecker im Kabel derart gestaltet werden, dass der Kunde diese nach Wunsch gedreht in den Stecker einsetzen kann. Nachteilig ist der zusätzliche Aufwand vor Ort sowie eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich der Qualität, da der Kunde die Einsätze manuell einsetzt und die Schirmauflage korrekt auflegen und anschließen muss. Dadurch kann die Leitung und damit die gesamte Anlage in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Es wird daher eine neuartige Lösung vor...