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Erhöhung der Betriebssicherheit einer mobilen Haltevorrichtung für Trackingkamerasysteme durch eine automatische Kippsicherung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199336D
Original Publication Date: 2010-Sep-09
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 4 page(s) / 277K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Navigationssystemen, die in Operationssälen eingesetzt werden, wird die Trackingkamera üblicherweise entweder auf deckenmontierten Tragarmsystemen oder auf bewegliche/fahrbare Ständer befestigt. Besonders bei beweglichen Ständersystemen besteht die Gefahr, dass der mobile Ständer kippt, da möglichst hohe Freiheitsgrade für die Positionierung der Kamera realisiert werden. Die Ursache dafür ist, dass die Stellfläche möglichst gering ausgeführt wird, um beim Transport und Betrieb so wenig Platz wie möglich zu belegen. Bei den bisherigen mobilen Lösungen wird ein Kompromiss zwischen benötigtem Stellplatz und der Bewegungsfreiheit der Trackingkamera gesucht. Des Weiteren wird der Ständer mit zusätzlichen Gewichten versehen, so dass seine Standfestigkeit (Kippsicherheit) auch bei geringer Stellfläche gewährleistet werden kann. Allerdings erhöhen die Gewichte deutlich das Gewicht des Ständersystems, wodurch die Beweglichkeit und dessen Transporttauglichkeit eingeschränkt werden.

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Erhöhung der Betriebssicherheit einer mobilen Haltevorrichtung für Trackingkamerasysteme durch eine automatische Kippsicherung

Idee: Hans Schweizer, DE-Erlangen

Bei Navigationssystemen, die in Operationssälen eingesetzt werden, wird die Trackingkamera üblicherweise entweder auf deckenmontierten Tragarmsystemen oder auf bewegliche/fahrbare Ständer befestigt. Besonders bei beweglichen Ständersystemen besteht die Gefahr, dass der mobile Ständer kippt, da möglichst hohe Freiheitsgrade für die Positionierung der Kamera realisiert werden. Die Ursache dafür ist, dass die Stellfläche möglichst gering ausgeführt wird, um beim Transport und Betrieb so wenig Platz wie möglich zu belegen. Bei den bisherigen mobilen Lösungen wird ein Kompromiss zwischen benötigtem Stellplatz und der Bewegungsfreiheit der Trackingkamera gesucht. Des Weiteren wird der Ständer mit zusätzlichen Gewichten versehen, so dass seine Standfestigkeit (Kippsicherheit) auch bei geringer Stellfläche gewährleistet werden kann. Allerdings erhöhen die Gewichte deutlich das Gewicht des Ständersystems, wodurch die Beweglichkeit und dessen Transporttauglichkeit eingeschränkt werden.

Es wird daher eine neuartige Lösung vorgeschlagen, bei der der Kameraständer mit einem sternförmigen Klappmechanismus versehen wird, um die Größe der Stellfläche variabel einstellen zu können. Für die Stellelemente, die den Boden berühren, können beispielsweise Kugelrollen eingesetzt werden. Es wird vorgeschlagen, den Klappmechanismus entweder manuell zu bedienen oder einen pneumatisch, hydraulisch oder motorisch angetrieben Mechanismus zur Bedienung einzusetzen. Weiterhin ist ein Ausleger an die zur Verfügung stehende Stellfläche gekoppelt. Die aktuelle Stellfläche kann aus der Stellung des Klappmechanismus beispielsweise durch die Auswertung von Winkelsensoren abgeleitet werden. Die Koppelung kann entweder mechanisch oder über eine interne Sensorik mit entsprechenden Aktuatoren realisiert werden. Der Ausleger ist translatorisch verschiebbar und um die Hoch- und Längsachse drehbar. Die Kamera ist an dem Ausleger angebracht. Der Ausleger kann weitere Freiheitsgrade realisieren, insofern sichergestellt wird, dass der Systemschwerpunkt s für alle Positionen definiert ist und...